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Khutba Review

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Ansprache Lesen

Der vollständige Text der Freitagsansprache, strukturiert und durchsuchbar.

Zusammenfassung

Die wichtigsten Punkte kompakt zusammengefasst (Deutsch & Urdu).

Für Kinder

Kindgerecht erklärte Inhalte mit einem spaßigen Mini-Quiz.

To Dos

Praktische Umsetzung als Checkliste.

Quiz (Deutsch)

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Quiz (Urdu)

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Aktionsplan

Wöchentlicher Umsetzungsplan vom Missionary Incharge Büro basierend auf der Khutba

Freitagsansprache mit deutscher Übersetzung als Audio sowie Subtitles

MTA Germany

Deutsche Übersetzung

In der Freitagsansprache vom 10. Juli 2026 sagte Seine Heiligkeit Hadhrat Mirza Masroor AhmadABA:

Großzügigkeit durch Fürsprache und Empfehlung

Hadhrat Sheikh Yaqub Ali Sahib IrfaniRA beschreibt die Biografie des Verheißenen MessiasAS und berichtet, dass in seinem Leben eine weitere Ausprägung der Freigebigkeit und Großzügigkeit aufleuchtete, die den Charakter von Fürsprache und Empfehlung trug. Manchmal kam ein Bittsteller zu ihm, dessen Anliegen er nicht selbst erfüllen konnte, da es in der Hand von anderen lag. In einer solchen Situation sah er es als bindend für sich an, sich zum Nutzen dieses Menschen bei Leuten einzusetzen, die er für seine eigenen persönlichen Bedürfnisse niemals um etwas bat. Das heißt, er ließ für andere Leute von jemand anderem etwas erledigen, aber er ließ nie seine eigene Arbeit von dieser Person erledigen. Er schreibt: „Dies ist eine solch gütige und aufrichtige Eigenschaft, wie man sie auf der Welt nur sehr selten findet.“

Wohlwollen gegenüber dem feindseligen Cousin

Dann schreibt er unter Erwähnung von Mirza Imam-ud-Din: „Es ist kein Geheimnis, dass Mirza Imam-ud-Din Sahib ein erbitterter Feind der Jamaat war und Feindschaft gegen die Familie des Verheißenen MessiasAS hegte. Aber der Verheißene MessiasAS ignorierte diese Feindschaft in weltlichen Angelegenheiten stets.“ Was die Religion betraf, so verhielt es sich anders, denn dort duldete er keine Feindschaft; aber in weltlichen Dingen kümmerte er sich nie darum. Das bedeutet, dass er in der guten Behandlung seiner Person niemals einen Unterschied machte.

„Mirza Imam-ud-Din nahm oftmals finanzielle Hilfe vom Verheißenen MessiasAS an, blieb aber trotz dieser Gefälligkeiten in seiner Opposition verhärtet und war auf diese Weise ein erbitterter Feind. Einmal wollte er ein Pferd verkaufen und hielt es für die beste Gelegenheit, dieses Pferd nach Jammu zu bringen und es durch Hadhrat Hakeem NooruddinRA, den Ersten Kalifen, vorzustellen, damit er einen ansehnlichen Betrag dafür bekäme.“ Es bestand dort eine Bekanntschaft des Ersten Kalifen mit den Rajas und Maharajas, weshalb sie es vielleicht kaufen würden.

„Mit diesem Plan vor Augen bat Mirza Nizam-ud-Din den Verheißenen MessiasAS selbst darum, ein Empfehlungsschreiben an Hadhrat Hakeem-ul-Ummat [Hakeem Nooruddin] zu verfassen. Er wies diese Bitte nicht ab und gab ihm ohne Zögern ein Empfehlungsschreiben an Hadhrat Maulawi Sahib mit.“ Dann führt er aus, wie der Brief lautete, und schreibt anschließend: „Es ist eine offensichtliche Tatsache, dass die Feindschaft und Anfeindung von Mirza Imam-ud-Din Sahib kein Geheimnis war, aber als es darum ging, Gutes zu tun und Güte zu erweisen, kam dem Verheißenen MessiasAS diese Feindschaft niemals in den Sinn, und er zögerte nie, ihm einen Nutzen zukommen zu lassen.

Der Brief, den der Verheißene MessiasAS an Hadhrat Maulawi Nooruddin schrieb, lautete:

Nach dem bismillahi r-rahmani r-rahim. Nahmaduhu wa nusalli alaa rasulihi l-kareem:

„Mein geehrter, gütiger Bruder, Maulawi Hakeem Nooruddin Sahib, möge Allah ihn behüten. Friede sei mit Ihnen und die Barmherzigkeit Allahs und Seine Segnungen. Der Zweck des Schreibens dieses Briefes ist es, Ihnen eine Mühe zu bereiten. Ich hoffe, dass Sie Ihre Aufmerksamkeit und Bemühungen nicht zurückhalten werden – das heißt, er hat ihn sehr eindringlich gebeten –, und zwar geht es darum, dass Mirza Imam-ud-Din Sahib, der mein Cousin ist, ein sehr wertvolles Pferd besitzt, das ein gutes Tempo hat und für Könige und Adlige als Reittier geeignet ist. Nun möchte er es verkaufen. Da das einfache Volk solche teuren Pferde nicht kaufen kann und die Adligen selbst nach solchen Dingen suchen, bitte ich Sie, diesbezüglich bei dem Herrscher von Jammu oder einem seiner Brüder vorzusprechen und sich darum zu bemühen, dass sie dieses Pferd zu einem angemessenen Preis kaufen. Wenn ihre Kaufabsicht feststeht, soll das Pferd zu Ihnen geschickt werden. Bitte informieren Sie uns unbedingt nach ernsthaften Bemühungen.

Wassalam. Demütigst, Mirza Ghulam AhmadAS.“

Dies ist eine Begebenheit aus dem Jahr 1888. Zu dieser Zeit bestand zwar bereits die Feindschaft von Mirza Imam-ud-Din, aber er [der Verheißene MessiasAS] hatte noch keinen Anspruch erhoben. Jedenfalls half er auf diese Weise selbst seinem feindlich gesinnten Cousin.

Gütige Intervention in Nachbarschaftsstreitigkeiten

Hadhrat Sheikh Muhammad Naseeb SahibRA berichtet: „Ich lebte einmal zur Miete im Haus von Sikh-Zimmerleuten, das sich direkt neben dem Haus des Dorfvorstehers Mirza Nizam-ud-Din Sahib befand. Aus irgendeinem Grund fing die Vermieterin einen unberechtigten Streit mit mir an und forderte mich auf, das Haus zu räumen. Ich entgegnete, dass wir ein unterschriebenes Stempelpapier und einen Vertrag hätten, ich die ausstehende Miete bezahle und das Haus nicht räumen werde. Sie suchte in dieser Angelegenheit die Hilfe von Mirza Nizam-ud-Din, und er ließ mich immer wieder über einen Wächter namens Khair-ud-Din Sahib rufen. Manchmal ging ich hin, manchmal nicht. Wie dem auch sei, sie wollten mich einschüchtern, dass Unruhe entstehen könne, damit ich das Haus räume, und ich weigerte mich. Daraufhin suchte Mirza Sahib die Unterstützung von Sheikh Yaqub Ali Sahib.“

Mirza Nizam-ud-Din sprach Sheikh Yaqub Ali Sahib an. „Sheikh Sahib riet mir: ‚Es ist besser, das Haus zu räumen.‘ In jenen Tagen wurde in meinem Haus ein Mädchen geboren, und es war schwierig, umzuziehen. Ich erwähnte dies gegenüber Hadhrat Maulawi Nooruddin Sahib. Maulawi Sahib wurde zornig auf Sheikh Yaqub Ali Sahib und schrieb ihm: ‚Besorgen Sie ihm erst ein neues Haus, bevor Sie ihn räumen lassen.‘ Aufgrund des Unmuts von Maulawi Sahib schwieg Sheikh Sahib gänzlich, und Mirza Sahib – Mirza Nizam-ud-Din – setzte seine Forderungen fort.

Schließlich“, so erzählt er, „schrieb ich eines Tages dem Verheißenen MessiasAS den gesamten Sachverhalt. Er war sehr betrübt und sagte: ‚Es hat mich sehr geschmerzt, dies zu lesen. Wenn ich ein leeres Haus zur Verfügung hätte, hätte ich es Ihnen sofort gegeben. Ich werde in Zukunft daran denken.‘ Dann fügte er hinzu: ‚Wenn ich heute zum Zuhr-Gebet komme – zum Mittagsgebet – und Sheikh Yaqub Ali Sahib likewise anwesend ist, dann erinnere mich daran.‘ In jenen Tagen wurde die Mubarak-Moschee erweitert, und das Gebet wurde in dem Haus verrichtet, das Hadhrat Mirza Bashir Ahmad Sahib gehörte.

Als ich zum Zuhr-Gebet ging“, berichtet er, „und Hudhur erschien, hatte ich noch nichts gesagt, da sah er mich und sagte von sich aus: ‚Eine Frau aus dem Hause von Mirza Nizam-ud-Din war hier, und ich habe ihr eine Nachricht übermitteln lassen. Du wirst nun keine Schwierigkeiten mehr haben.‘ Und tatsächlich sagte danach niemand mehr ein Wort zu mir, und ich blieb noch eine ganze Weile in dem Haus. Als ich das Haus räumte, nachdem mir vonseiten der Anjuman ein Quartier zugeteilt worden war, änderte sich die Haltung dieser Frau völlig.“

Der Verheißene MessiasAS hatte ihr offenbar eine solche Güte erwiesen, dass sie nun sagte, sie wolle ihn nicht mehr gehen lassen, und sie weinte bitterlich und fragte: „Warum ziehst du aus?“ Zuvor hatte sie nur gestritten, und nun, nach dem Verhalten des Verheißenen MessiasAS und der Güte, die er ihr erwiesen hatte, was sie völlig verwandelt. Er schreibt: „Diese Güte und Freundlichkeit des Verheißenen MessiasAS gegenüber einem seiner niedrigsten Diener [ist bemerkenswert], obwohl er keinerlei Kontakt oder Umgang mit Mirza Nizam-ud-Din Sahib hatte. Jeder weiß, dass die Beziehungen völlig abgebrochen waren, aber dennoch erwies er mir diese Gnade.“

Milde gegenüber Gegnern: Das Beispiel von Mirza Muhammad Baig

Hadhrat Sheikh Yaqub Ali Sahib Irfani berichtet: „Ich halte auch die Begebenheit von Mirza Muhammad Baig, dem Sohn von Mirza Ahmad Baig Hoshiarpuri, fest.“ Die Beziehungen zur Familie von Mirza Muhammad Baig waren ebenfalls nicht gut, und diese Belastung der Beziehungen war rein um des Wohlgefallens Allahs willen. Dies war die Familie von Ahmad Baig und Muhammadi Begum, die äußerst gottlos war und der Jamaat feindlich gesinnt war. Mirza Muhammad Baig wollte nach Jammu gehen und dort eine Anstellung finden, wofür er den Verheißenen Messias um ein Empfehlungsschreiben an Hadhrat Hakeem-ul-Ummat [Hakeem NooruddinRA] bat. Hadhrat [der Verheißene Messias] verfasste ohne Zögern den folgenden Brief, da er keine berechtigte Bitte ablehnte. Darin schrieb er:

„Mein werter Herr, Ihnen wird wohl bekannt sein, dass der Junge Muhammad Baig, der sich bei Ihnen aufhält, der Sohn von Mirza Ahmad Baig ist, welcher aufgrund seiner Unwissenheit und Verblendung diesem Demütigen gegenüber große Feindschaft und Groll hegt. Es schadet nicht, wenn ich der Härte dieser Leute mit Milde begegne und den Lohn dafür ernte, gemäß idfa' billati hiya ahsan – also wehre ab auf eine Art, die die beste ist.“ Dass ich auf die beste Weise antworte und ihm Gutes tue. Warum sollte ich mir diesen Lohn nicht verdienen, indem ich diesem Befehl Allahs folge? „Wie many Briefe dieses Jungen Muhammad Baig sind mit dem Inhalt eingetroffen, dass Maulawi Sahib mir eine Stelle bei der Polizei verschaffen möge.“

Nach diesem Brief half Hadhrat Maulawi Sahib ihm, eine Anstellung bei der Polizei zu bekommen. Aus diesen Begebenheiten wird deutlich, dass er stets bereit war, der Schöpfung Gottes in jeder Hinsicht Nutzen zu bringen, und dass er niemals vor Freigebigkeit, Großmut sowie Fürsprache und Empfehlung zurückschreckte. Trotz dieser Eigenschaften mied er es, etwas zu geben, wenn er sah, dass es den Charakter von Verschwendung annahm; es sollte keine Verschwendung stattfinden.

Unterstützung für verarmte Widersacher

Ebenso schreibt Hadhrat Sheikh Yaqub Ali Sahib, dass es in Qadian einen mann namens Nihal Chand gab – man nannte ihn Nihala –, der ein Brahmane vom Stamme der Baharu Raj war. Nihal Chand Baharu Raj war ein Brahmane, in seiner Jugend war er ein Hindu, ein berüchtigter Prozesshansel. Bis zu seinem Lebensende blieb er fast in demselben Zustand. Er gehörte zu den Leuten, die der Familie von Hadhrat Aqdas [dem Verheißenen Messias] stets mit Opposition und Bosheiten begegneten. Zudem hielt er sich oft bei den Feinden der Jamaat auf. Gegen Ende seines Lebens verschlechterte sich seine finanzielle Lage dramatisch, sodass es ihm manchmal schwerfiel, selbst seine täglichen Grundbedürfnisse zu decken. Das Essen und Trinken wurde ihm zur Last.

Eines Tages kam er an die Tür von Hadhrat Aqdas, bat um ein Treffen und ließ sich anmelden. Er war zwar ein Feind, aber solche Leute kennen eben keine Scham. Wie dem auch sei, er erschien an seiner Tür, sein Wunsch nach einem Treffen wurde gemeldet, und Hadhrat Sahib kam sogleich heraus. Er grüßte und begann, seine Geschichte zu erzählen.

Seine Heiligkeit tröstete ihn nicht nur, sondern holte einen Betrag von fünfundzwanzig Rupien, legte ihn in seine Hände und sagte: „Komm vorerst damit über die Runden, und wenn du wieder Bedarf hast, lass es mich wissen.“ So wurde es fortan zur Gewohnheit für diesen Mann, alle ein bis zwei Monate zu kommen und einen ansehnlichen Betrag für seine Bedürfnisse von ihm entgegenzunehmen.

Er nahm jedoch nicht nur von Seiner Heiligkeit Geld, sondern hatte sich auch von Hadhrat Khalifatul Masih I.RA unter einem bestimmten Versprechen einen stattlichen Betrag als Darlehen geliehen. Als die Frist für dieses Versprechen verstrichen war, ließ Hadhrat Khalifatul Masih I.RA ihn auffordern, das Geld zurückzuzahlen, doch er tat dies mit einer beiläufigen Ausrede ab.

Schließlich, so erzählt der Überlieferer, forderte mich Hadhrat Khalifa I. auf: „Fordere du es von ihm ein.“ Als ich ihn darauf ansprach, erzählte er die oben erwähnte Geschichte, die gerade geschildert wurde, und fügte hinzu: „Maulawi Sahib schickt immer wieder Leute, aber Mirza Ji gibt mir stets Geld, und davon bestreite ich meinen Lebensunterhalt.“ Als ich zurückkam und Hadhrat Khalifa I. die Sachlage schilderte, sagte er: „Gut, sag ihm nun nichts mehr.“ Hadhrat Khalifatul Masih I. forderte danach ebenfalls nichts mehr von ihm.

Die anziehende Persönlichkeit des Verheißenen MessiasAS

Ebenso gab es einen Mann namens Pandit Baij Nath. Er [der Überlieferer] sagt: „Mir ist bekannt, dass Hadhrat ihm gegenüber einige Male ebenfalls gütig war, obwohl dessen Verhalten nicht gut war.“

Hadhrat Mirza Bashir Ahmad Sahib schreibt, dass der Reverend Walter (M. A.), der Sekretär des YMCA und ein Geistlicher war, in seinem englischen Buch ‚The Ahmadiyya Movement‘ schrieb. Er verfasste das Buch ‚Ahmadiyya Movement‘. Darin äußerte er folgende Ansicht über den Verheißenen MessiasAS:

„Es ist in jeder Hinsicht bewiesen, dass Mirza Sahib in seinen Gewohnheiten ein schlichter Mann war und großzügige Gefühle hegte. Sein moralischer Mut, den er angesichts der harschen Opposition und Verfolgung durch seine Gegner bewies, is wahrlich lobenswert. Nur eine Person mit einer derart magnetischen Anziehungskraft und einem so überaus angenehmen Charakter konnte die Freundschaft und Loyalität von Menschen gewinnen, von denen mindestens zwei in Afghanistan für ihren Glauben ihr Leben opferten.“ – Hierbei handelt es sich um die Märtyrer von Afghanistan, auch er hat sie erwähnt. – Er fährt fort, dass es einzig dem Verhalten des Verheißenen MessiasAS zuzuschreiben war, dass sie den Saum von Mirza Sahib nicht losließen. „Als ich einige alte Ahmadis nach dem Grund fragte, warum sie Ahmadi geworden seien, nannten die meisten als Hauptgrund den persönlichen Einfluss von Mirza Sahib und seine fesselnde und anziehende Persönlichkeit.“

Auch in öffentlichen Zusammenkünften pflegte er zu sagen, dass er bereit sei, selbst die Ausgaben der Gegner zu tragen, wenn sie kämen und ihm Fragen stellten, um ihre Zweifel zu beseitigen. So schreibt Hadhrat Mirza Bashir Ahmad Sahib diesbezüglich:

Mian Fakhr-ud-Din Sahib Multani erzählte mir: „Zur Zeit des Verheißenen MessiasAS kam mein Vater einmal hierher. Er war ein erbitterter Gegner und sprach schlecht über ihn. Auch als er hier ankam, sprach er sehr hitzig. Schon als er in Multan was, pflegte er zu sagen: ‚Sollte ich jemals auf Mirza treffen, werde ich ihm – Gott bewahre – Verfluchungen ins Gesicht schleudern‘ – also ‚ich werde ihm direkt ins Gesicht sagen, was ich hier sage.‘ Nun gut, ich brachte ihn zu Hadhrat Sahib. Als Hudhur herauskam“, so erzählt er, „stand mein Vater sogleich voller Respekt auf und trat dann völlig eingeschüchtert zurück und setzte sich. In der Versammlung waren damals auch andere Leute anwesend. Ohne dass eine Frage gestellt wurde, begann Hudhur im Sitzen eine Ansprache und sagte: ‚Viele Male, unzählige Male, wünschen wir uns, dass die Leute zu uns kommen, uns zuhören und uns Fragen stellen. Wir sind sogar bereit, für ihre Ausgaben aufzukommen. Doch erstens kommen die Leute nicht, und wenn sie kommen, sitzen sie stumm da und reden erst hinter unserem Rücken.‘ Kurzum, Hudhur sprach sehr ausführlich, übermittelte die Botschaft und ermutigte ihn mehrmals, das Wort zu ergreifen. Mein Vater ist eigentlich sehr redegewandt, doch es war, als sei sein Mund versiegelt worden; er konnte kein einziges Wort herausbringen. Als wir uns erhoben und gingen, fragte ich ihn: ‚Warum haben Sie dort nichts gesagt?‘ Er gab keine Antwort und wich der Sache im Gespräch einfach aus.“ Jedenfalls sagt Mian Fakhr-ud-Din Sahib: „Hadhrat Sahib hatte meinen Vater in seiner Ansprache nicht direkt angesprochen, sondern eine allgemeine Rede gehalten.“ Doch bedauerlicherweise verließ auch Mian Fakhr-ud-Din Sahib während des zweiten Kalifats die Jamaat.

Selbstlose Freigebigkeit im Alltag

Hadhrat Mirza Bashir Ahmad Sahib berichtet, dass Safiyya Begum, die daughter des verstorbenen Maulawi Abdul Qadir Sahib Ludhianwi, die Lehrerin an der Nusrat High School war, ihm erzählte, dass einmal ein Bettler durch ein Fenster um ein Hemd bat. Ein Bettler kam und bat um ein Hemd. Hadhrat Sahib zog sein eigenes Hemd aus und reichte es dem Fakir durch das Fenster. Ihr verstorbener Vater, der dies beobachtete, sagte: „Allah, Allah, was für eine Freigebigkeit erweist er da!“

Hadhrat Mirza Bashir Ahmad Sahib berichtet, dass Rasool Bibi Sahiba, die Ehefrau des verstorbenen Hafiz Hamid Ali Sahib und die Schwiegermutter von Maulawi Abdur Rahman Sahib Fazil Jatt, erzählte: „Unsere gesamten Ausgaben für Nahrung und Kleidung wurden von Hudhur getragen. Einmal ließ Hudhur aus einem Stoff eine Weste für sich und eine für Hafiz Hamid Ali Sahib anfertigen. Zwei identische Westen. Es war Winter, und ich sagte zu Hafiz Sahib, dass ich friere, wenn ich morgens für das Tahajjud-Gebet aufstehe und das Essen für das Fasten koche. Hafiz Sahib gab mir daraufhin die warme Weste, die Hudhur für ihn hatte anfertigen lassen – die warme Weste, die Hudhur für ihn machen ließ, gab er sie mir zum Tragen. Als ich sie anhatte und im Ofen, im Herd, das Feuer anmachte, trat Hudhur ein. Er fragte: ‚Rasool Bibi, hast du etwa meine Weste gestohlen?‘ Er sagte es scherzhaft. Ich antwortete: ‚Hudhur, alles gehört Ihnen. Wir essen von dem Ihren und kleiden uns von dem Ihren.‘ Daraufhin lachte Hudhur und sagte: ‚Esst und trinkt reichlich.‘“

Die Kunst des verborgenen Gebens

Hadhrat Sheikh Yaqub Ali Sahib berichtet, dass es seine Gewohnheit war, alles, was er jemandem gab, nicht aus Prahlerei zu geben, sondern allein um das Wohlgefallen Allahs zu erlangen und aus Mitgefühl für die Schöpfung Allahs. Aus diesem Grund gab er meist auf sehr verborgene Weise, und manchmal auch ganz offen, um andere zu motivieren und ihnen eine praktische Lektion zu erteilen. Zu seinen Methoden des verborgenen Gebens gehörte es, dass er die Gaben manchmal so überreichte, dass selbst der Empfänger es kaum bemerkte.

In diesem Zusammenhang, so sagt er, erzähle ich eine Begebenheit über Munshi Muhammad Naseeb Sahib, der sich heute von Qadian abgewandt und zurückgezogen hat; er kam damals als Waise nach Qadian und erhielt dort seine Bildung unter der Barmherzigkeit und Güte von Seiner Heiligkeit. Die gesamte Last seiner Ausgaben und Bedürfnisse trug die Jamaat. Als er heranwuchs und heiratete, wurde er als Schreiber im Büro einer Zeitung in Lahore angestellt und kehrte später nach Qadian ins Badr-Büro zurück, wo er für zwölf Rupien im Monat arbeitete.

Als Allah Hadhrat Khalifatul Masih II.RA seinen ersten Sohn Naseer Ahmad schenkte – er verstarb später –, benötigte der Verheißene MessiasAS für den verstorbenen Naseer Ahmad eine Amme, eine Frau, die das Kind stillt und aufzieht. Er erzählt: „Ich schlug Sheikh Mahmud Naseeb vor: ‚Biete doch in einer solchen Situation die Dienste deiner Frau an. Das ist eine Gelegenheit von hum khurma wa hum thawab – also eine Aufgabe, die sowohl Genuss als auch göttlichen Lohn bringt. Diese doppelte Aufgabe wird dir zugutekommen.‘ Sheikh Sahib wusste meinen Ratschlag sehr zu schätzen, erhielt diese Gelegenheit, und seine Frau wurde damit beauftragt, den jungen Sahibzada Naseer Ahmad zu stillen.“

In diesem Zusammenhang fragte der Verheißene MessiasAS beiläufig, welches Gehalt Sheikh Mahmud Naseeb Sahib beziehe. Als er erfuhr, dass es nur zwölf Rupien waren, spürte er, dass man mit einem derart geringen Gehalt wohl kaum auskommen könne. Obwohl es eine sehr günstige Zeit mit niedrigen Lebenshaltungskosten war, empfand Seine Heiligkeit dies so. Eines Tages warf er im Vorbeigehen ein Bündel mit zwanzig bis fünfundzwanzig Rupien in ihr Zimmer.

Sheikh Sahib dachte zunächst, er wisse nicht, was das für Geld sei. Schließlich fand er heraus, dass Seine Heiligkeit es aus Mitgefühl für seine finanzielle Enge dorthin gelegt hatte, damit er keine Schwierigkeiten mehr habe und bequem leben könne. Daraufhin verwendete er dieses Geld, um Schmuck anfertigen zu lassen, da ihre Bedürfnisse an Essen und Trinken zu dieser Zeit durch den großzügigen Tisch von Hadhrat [dem Verheißenen Messias] gesichert waren.

Unaufgeforderte Hilfeleistung und Großmut

Hadhrat Sheikh Yaqub Ali Sahib schreibt weiter, dass es nicht nur seine Gewohnheit war, einen Bittsteller nie abzuweisen, sondern er auch die Nöte mancher Menschen spürte und ihnen zu helfen, bevor sie überhaupt um etwas baten.

Er berichtet von einer Begebenheit vom 28. Oktober 1904. Noch vor dem Fajr-Gebet gab er einem aufrichtigen Auswanderer einen Geldbetrag – es waren etwa achthundert oder tausend Rupien – mit den Worten: „Es ist Winter, Sie werden Kleidung brauchen.“ Es hatte von Seiten dieses Auswanderers keine Bitte gegeben; der Verheißene MessiasAS hatte sein Bedürfnis selbst gespürt und ihm diese Summe überreicht. Und dies war kein Einzelfall, sondern geschah viele Male. Oftmals behandelte er bedürftige Menschen im Verborgenen auf diese gütige Weise, und dabei machte er keinen Unterschied zwischen Freund und Feind, Hindu oder Muslim.

Hadhrat Sheikh Yaqub Ali Sahib schreibt, dass es zu den Gewohnheiten des Verheißenen MessiasAS gehörte, dass er manchmal die Not und das Bedürfnis von jemandem spürte und nicht auf dessen Bitte oder Äußerung wartete, sondern die Hilfe von sich aus anbot. Hierzu berichtet der ehrenwerte Sheikh Fateh Muhammad Sahib, ein pensionierter Inspektor aus dem Staat Kaschmir, der über einen langen Zeitraum zu den regelmäßigen Besuchern des Verheißenen MessiasAS gehörte: „Wann immer ich zu Hadhrat kam, war er stets bereit, meine Reisekosten zu übernehmen. Da ich jedoch keinen Bedarf hatte, nahm ich das Geld nie an. Doch die Freigebigkeit von Hadhrat war so überwältigend, dass er es stets unaufgefordert anbot. Und das geschah nicht nur mir; er bedachte die meisten Menschen auf diese Weise. Manchmal kamen Leute aus Syrien und Arabien, und er gab ihnen oft beträchtliche Summen als Reiseproviant, weil Hudhur wusste, dass sie aus weiter Ferne angereist waren.“

Ebenso schreibt Sheikh Yaqub Ali Sahib, dass oft auch solche Bittsteller kamen, die nicht offen um etwas baten, sondern einen Zettel schrieben und abgaben, sodass niemand erfuhr, dass sie überhaupt eine Bitte geäußert hatten. Doch wenn Seine Heiligkeit von drinnen etwas für den Bittsteller herausschickte, wurde es bekannt, oder manchmal, wenn er ins Haus ging, sagte er: „Wartet, ich komme gleich.“ Und manche blieben in dem Gedanken, dass Hadhrat Sahib gleich zurückkommen würde, nur um dann festzustellen, dass er dem Bittsteller den gewünschten Gegenstand, sei es Bargeld oder Kleidung, brachte.

Großzügigkeit gegenüber den bescheidenen Gefährten

Hadhrat Munshi Zafar Ahmad Sahib berichtet, dass Mian Ji Nizam-ud-Din Ahmadi, ein Bewohner von Kapurthala, ein überaus armer Mann war. Er ging zu Fuß nach Qadian und überreichte Hudhur zwei Annas als Opfergabe. Hudhur nahm die zwei Annas mit den Worten „JazakAllah“ entgegen. Nach einigen Tagen wollte Nizam-ud-Din Sahib wieder aufbrechen, da sagte Hudhur: „Wartet.“ Er ging ins Haus, holte sieben oder acht Rupien und überreichte sie Mian Ji Nizam-ud-Din.

Hadhrat Mirza Bashir Ahmad Sahib schreibt, dass Munshi Zafar Ahmad Sahib aus Kapurthala ihm schriftlich mitteilte: „Munshi Ali Gohar Sahib war bei der Post in Kapurthala angestellt. Seine Rente betrug zweieinhalb Rupien. Nach seiner Pensionierung wurde sein Auskommen sehr knapp. Er zog an seinen Wohnsitz nach Jalandhar, wo sein Haus war. Er schrieb mir einen Brief und bat mich, ihn mitzunehmen, wenn ich nach Qadian reiste. Er war ein sehr aufrichtiger Ahmadi.“

Er erzählt: „Als ich mich also auf den Weg nach Qadian machte, fuhr ich nach Jalandhar, um ihn abzuholen. Er war ein überaus bescheidener und gastfreundlicher Mann. Er ließ ein aufwendiges Essen für mich kochen, und später erfuhr ich, dass er irgendein Gefäß verkauft hatte, um die Mittel für die Bewirtung aufzubringen. Das war der Zustand dieser Gefährten, die durch ihn erzogen worden waren. Ich kaufte jedenfalls selbst das Ticket für Munshi Ali Gohar Sahib. Er bestand darauf, mir den Fahrpreis zurückzuzahlen, doch ich sagte ihm: ‚Geben Sie das doch Hadhrat Sahib.‘ Ich kannte ja seine Umstände. Ich bezahlte das Ticket aus meiner eigenen Tasche, und als er hartnäckig darauf bestand, sagte ich: ‚Dann ist es in Ordnung, übergeben Sie diese Rupien dem Verheißenen MessiasAS.‘ Daraufhin überreichte er Hadhrat Sahib die zwei Rupien.

Als wir nach acht oder zehn Tagen Aufenthalt um Erlaubnis zur Heimreise baten, gewährte Hudhur sie und sagte zu Munshi Sahib: ‚Warten Sie bitte einen Moment.‘ Dann brachte er zehn oder fünfzehn Rupien und gab sie Munshi Sahib. Munshi Sahib begann zu weinen und sagte: ‚Hudhur, ich sollte eigentlich dienen, doch nun nehme ich von Hudhur.‘ Hadhrat Sahib wandte sich an mich und sagte: ‚Er ist Ihr Freund, sprechen Sie ihm gut zu.‘ Als ich ihm dann zuredete und sagte, dass in dem, was der Verheißene MessiasAS gegeben hat, Segen liegt und er es annehmen solle, nahm er es an, und wir machten uns auf den Rückweg.“ Dabei kannte Hadhrat Sahib die Lebensumstände von Munshi Sahib überhaupt nicht.

Trost und persönliche Opfer für die Diener

Hadhrat Munshi Zafar Ahmad Sahib schreibt ebenfalls, dass Seine Heiligkeit großen Wert auf den Trost und die Ermutigung seiner Diener legte und dafür selbst jede erdenkliche Aufopferung und Hingabe praktisch vorlebte.

„Eines Tages“, so erzählt er, „war Eid. Mein Safa, das Tuch für den Turban, den man auf dem Kopf trägt, war nicht sauber, da wir, wenn wir kamen, uns meist nur ein oder zwei freie Tage genommen hatten. Doch wenn wir nach Qadian kamen, wies Hudhur uns an: ‚Bleibt noch einige Tage hier.‘ Dann dachten wir nicht mehr daran, zu unserer Arbeitsstelle zurückzukehren, und blieben. So brach einmal der Tag des Eid-Festes an, als wir gerade dort waren, und ich hatte nur einen einzigen Safa, also das Kopftuch für den Turban, mitgebracht. Dieser war schmutzig geworden. Ich wollte auf den Basar gehen, um einen neuen zu kaufen. Als ich gerade auf dem Weg zum Basar war, sah er mich. Seine Einsicht war eine von Gott gegebene Einsicht. Er fragte: ‚Wohin gehen Sie?‘ Ich antwortete: ‚Es ist Eid, mein Safa ist schmutzig, und ich gehe auf den Basar, um einen zu kaufen.‘ Sogleich, genau dort stehend, nahm er seinen eigenen gesegneten Turban ab, reichte mir seinen Turban und sagte: ‚Wenn er Ihnen gefällt, nehmen Sie ihn. Ich werde mir einen anderen binden.‘ Welchen Eindruck diese Liebe und Zuneigung auf mich machte, lässt sich nicht in Worte fassen. Voller Ehrfurcht nahm ich den Turban entgegen. Er ging ganz ungezwungen ins Haus zurück und kam später mit einem anderen Turban heraus.“

Hadhrat Mian Khair-ud-Din Sahib berichtet: „Einmal, als Hudhur noch keinen Anspruch erhoben hatte, fand die Hochzeit seines älteren Bruders statt, und er hatte einige Ziegen bringen lassen. Ein Mann aus Nangal Baghbanan pflegte sie zu hüten. Eines Tages war Hudhur spazieren, als er auf dem Weg den Mann sah, der die Ziegen hütete. Sein Sohn war bei ihm, und dieser Sohn war barfuß. Hudhur sah ihn an und fragte: ‚Mein Junge, du läufst hier barfuß herum, stechen dich nicht die Dornen?‘ Er antwortete: ‚Hudhur, ich habe keine Schuhe, und mein Vater ist arm, er kann mir keine kaufen.‘ Hudhur zog einen seiner Schuhe aus und sagte: ‚Zieh ihn an und schau, ob er passt.‘ Der Junge entschuldigte sich und fragte, wie er denn seine Schuhe tragen könne. Hudhur sagte: ‚Nein‘, und forderte ihn beharrlich auf, sie anzuziehen. Als der Junge einen anprobierte, sagte Hudhur: ‚Ja, das ist okay, er passt dir.‘ Dann zog er den zweiten Schuh aus und sagte: ‚Zieh diesen auch an.‘ Der Junge zog auch diesen an, worüber sich Hudhur sehr freute und sagte: ‚Gut, jetzt ist es in Ordnung. Benutze sie von nun an.‘ So kehrte er barfuß nach Hause zurück. Dies geschah zu einer Zeit, als Hudhur vielleicht zwanzig oder dreißig Jahre alt war.“

Weisheit und die Abweisung von Täuschung

Seine Heiligkeit, der Verheißene MessiasAS, war in Nachfolge seines Wohltäters und Führers, des Heiligen Propheten MuhammadSAW, die Verkörperung von Freigebigkeit und Großmut. Dennoch sehen wir manchmal auch, dass er es aus Weisheit und Zweckmäßigkeit ablehnte, einem Bettler etwas zu geben.

So schreibt wiederum Sheikh Yaqub Ali Sahib, dass er sich im Jahr 1889, dem Jahr des Bai’at, in Ludhiana aufhielt. Bei einer Gelegenheit kam ein Bettler zu ihm und erzählte, dass ein Verwandter von ihm gestorben sei. Er sagte, er habe keine Mittel für das Leichentuch und das Begräbnis, und er hatte einige Silber- und Kupfermünzen in einer Schale bei sich, um zu zeigen, wie viel er bereits durch Bettelei zusammengetragen hatte, um damit sein Auskommen zu sichern und das Begräbnis zu finanzieren, aber dass er noch mehr benötige.

Der Verheißene MessiasAS wandte sich an den ehrwürdigen Qazi Khawaja Ali Sahib, der ein äußerst aufrichtiger, auf dem Weg Seiner Heiligkeit aufopferungsvoller Ältester war, und sagte: „Qazi Sahib, gehen Sie mit ihm und besorgen Sie die Ausrüstung für das Leichentuch. Er sagt ja, er müsse die Beerdigung arrangieren, also was auch immer für das Leichentuch benötigt wird, erfüllen Sie all diese Bedürfnisse.“

Es war nicht die Gewohnheit des Verheißenen MessiasAS – normalerweise gab er einfach, wenn jemand bat –, aber hier, so berichtet er, „erlebten wir etwas Neues, das gegen seine Gewohnheit sprach. Normalerweise gab er das, was er für angemessen hielt. Diese Anweisung verwunderte auch die anwesenden Diener. Qazi Sahib fragte ebenfalls nicht, was er ihm geben solle, sondern schloss sich ihm sofort an und sagte: ‚Komm, Bruder, ich werde mitkommen und alles organisieren.‘ Der Bettler nahm Qazi Sahib mit und sie gingen los.

Kurze Zeit später kam Qazi Sahib lachend zurück und berichtete: ‚Hadhrat, das war ein großer Betrüger. Unterwegs fing er an, mich anzuflehen und mir zu schmeicheln: »Um Gottes willen, gehen Sie nicht mit. Geben Sie mir einfach, was Sie mir geben wollen.« Ich erwiderte: »Mir wurde befohlen, selbst mitzukommen. Was immer du hast, gib es mir, und ich werde die restlichen Kosten übernehmen.« Als er schließlich sah, dass ich mich nicht abbringen ließ, faltete er die Hände, zeigte Reue und sagte: »Niemand ist gestorben, und es gibt keinen Bedarf für ein Begräbnis. Das ist mein Beruf. Stell mich jetzt nicht bloß. Geh zurück und lass mich in Ruhe. Ich werde diese Arbeit in Zukunft nicht mehr tun.«‘ Das war also der Zustand mancher Bettler. Als Qazi Sahib diese Geschichte erzählte, rief sie natürlich ein Lachen hervor, aber Hudhurs Einsicht eines Gläubigen und seine Tugend zeigten eine bemerkenswerte Wirkung: Er dachte gut von ihm und wies ihn nicht ab, sondern wählte einen Weg, der zu seiner Besserung führte, ohne dass er ungerechtfertigt Geld ausgeben musste.

Eine ähnliche Begebenheit – oder vielleicht genau diese – hat Seine Heiligkeit, der Verheißene MessiasAS, auch selbst erzählt: „Ein Bettler kam in Ludhiana zu mir und behauptete, jemand sei gestorben und er sammle Geld für das Leichentuch. Es fehlten ihm noch vier Annas. Jemand sagte, man solle sich erst ansehen, wo der Leichnam sei, und ihm dann helfen. Als dieser Mann mitging, lief der Bettler nach ein paar Metern davon, denn es war alles eine Lügengeschichte.“

Prioritätensetzung und Zweckmäßigkeit bei Spenden

Auf die gleiche Weise kam einmal von irgendwoher ein Brief, in dem es hieß: „Wir möchten eine Moschee bauen und bitten Sie als Segen ebenfalls um eine Spende.“ Seine Heiligkeit sagte: „Wir könnten etwas geben, und das wäre keine große Sache. Aber während wir selbst überaus wichtige und unerlässliche Ausgabenprojekte haben, erscheint es gegenüber diesen als Verschwendung, sich an derartigen Ausgaben zu beteiligen. Wie könnten wir da mitmachen? Die Moschee, die Gott hier erbaut, ist eben jene Aqsa-Moschee, sie hat absoluten Vorrang. Die Menschen sollten jetzt Geld für sie schicken, um an den Segnungen teilzuhaben.“ Er fügte hinzu: „Unser Freund ist derjenige, der unsere Worte annimmt, und nicht derjenige, der seinem eigenen Anliegen Vorrang gibt.“

Dann gab er das Beispiel von Hadhrat Imam Abu Hanifa: „Ein Mann kam zu Hadhrat Imam Abu Hanifa und sagte: ‚We want to build a mosque, please donate something for it too.‘ Er entschuldigte sich und sagte: ‚Ich kann zu diesem Zeitpunkt nichts geben.‘ Dabei hätte er, wenn er gewollt hätte, sehr viel geben können. Der Mann entgegnete: ‚Wir verlangen ja nicht viel von Ihnen, geben Sie uns nur eine Kleinigkeit als Segen.‘ Schließlich gab er ihm eine Münze im Wert von etwa zwei Annas, eine kleine Münze. Am Abend kam dieser Mann mit der Münze zurück und sagte: ‚Eure Heiligkeit, diese Münze hat sich als unecht erwiesen.‘ Darüber freute sich Imam Abu Hanifa sehr und sagte: ‚Das ist sehr gut. Um ehrlich zu sein, wollte ich dir ohnehin nichts für den Bau eurer Moschee geben. Es gibt viele Moscheen, und mir erscheint dies als Verschwendung. Ihr verrichtet eure Gebete nicht, sondern baut Moscheen nur für den Schein.‘“

Liebevoller Umgang mit Kindern und Sorge für Helfer

Er gab Kindern auch, so wie sie es ersehnten. So schreibt Hadhrat Mirza Bashir Sahib, dass Bibi Rani Moosia, die Mutter von Aziza Begum und Ehefrau von Hakeem Muhammad Umar Sahib aus Qadian, berichtete: „Ich hatte 1901 brieflich das Bai’at abgelegt. Da meine Tochter, Aziza Begum, die Ehefrau von Hakeem Muhammad Umar Sahib, sich in Qadian aufhielt, verspürte ich 1902 ebenfalls den Wunsch, nach Qadian zu kommen. Ich hatte meine kleine Tochter bei mir. Wenn Hadhrat Sahib morgens auf seinen Spaziergang in Richtung der Gärten ging, begleitete ich ihn oft. Wegen meines fortgeschrittenen Alters und der vergangenen Zeit habe ich nicht viele Sachen in Erinnerung“, schreibt sie. „Aber an eine Sache erinnere ich mich gut: Eines Morgens, als Seine Heiligkeit gerade beim Essen war, kam ich ebenfalls hinzu. Meine kleine Tochter fing an zu weinen. Seine Heiligkeit fragte nach dem Grund, und ich sagte: ‚Sie möchte Brot.‘ Er ließ sogleich Brot bringen und gab es ihr. Doch das Mädchen beruhigte sich nicht und weinte weiter. Als Hudhur erneut fragte, antwortete ich: ‚Sie möchte das Brot, das Hudhur gerade isst.‘ Da gab Hudhur ihr genau jenes Brot, von dem er selbst aß. Das Mädchen nahm dieses Stück Brot, das nur noch klein war, schwieg und begann zu essen.“

Wenn er andere für sich arbeiten ließ, achtete er stets auch auf deren Wohlbefinden. Dr. Itar Din Sahib erzählt: „Als Hadhrat Mir Muhammad Ishaq Sahib noch ein Kind war, ging er einmal nach draußen weg. Als der Verheißene MessiasAS davon erfuhr, machte er sich sofort große Sorgen. Er schickte seinen Diener ins Internat und ließ nach besonders schnell rennenden Internatsschülern rufen. Die Schüler, die dort lernten, wurden herbeigerufen. Zu jener Zeit war der ehrenwerte Bhai Abdur Rahim Sahib, ein Konvertit, der Superintendent des Internats. Er schickte mich und drei oder vier andere Jungen los und machte meine Wenigkeit zum Anführer oder Kapitän dieser Gruppe. Als wir vor Hudhur traten, sagte er voller Mitgefühl: ‚Ich habe euch Mühe bereitet und euch rufen lassen, und ihr müsst für diese Aufgabe losziehen. Es könnte sein, dass ihr länger braucht, viel herumlaufen müsst und dabei hungrig werdet.‘ Daraufhin gab er mir viele Brote und reichte mir als Beilage ein Linsengericht, das er selbst gebracht hatte, und übergab es uns, da wir uns auf die Suche machten und unterwegs darauf angewiesen sein könnten.“

Er berichtet weiter: „Jedenfalls, als wir gerade aufbrechen wollten, kam der ehrwürdige Sheikh Yaqub Ali Sahib Irfani und brachte Mir Sahib mit. Er war gefunden worden, weshalb wir nicht mehr losgehen mussten. Doch diese Begebenheit zeigt die große Barmherzigkeit von Hudhur gegenüber seinen Dienern.“

Hadhrat Muhammad Din Sahib, der Sohn von Bhagu Sahib, der in dem an Qadian grenzenden Dorf Qadirabad lebte, berichtet: „Oftmals brachte Seine Heiligkeit Essen und dergleichen von zu Hause mit, aß in der Moschee unseres Dorfes und ließ auch uns daran teilhaben.“

Gerechtigkeit und die Rückzahlung von Darlehen an die Ehefrau

Auch die Rückzahlung eines Darlehens an die Ehefrau ist eine Pflicht. In der letzten Freitagsansprache hatte ich die Begebenheit erzählt, dass die Ausgaben für die Gästeküche stark gestiegen waren und der Verheißene MessiasAS den Schmuck von Hadhrat Amma JanRA verkauft hatte, um diese Ausgaben zu decken. Daraufhin stellte mir letzte Woche jemand die Frage: „Bedeutet das, dass der Schmuck, der eigentlich der Ehefrau gehört, im Bedarfsfall vom Ehemann vereinnahmt und ausgegeben werden darf?“

Hierzu sei klargestellt, dass der Verheißene MessiasAS dies stets als Darlehen aufnahm und es wieder zurückzahlte. Es gibt dazu noch eine weitere Überlieferung. Hadhrat Mirza Bashir Ahmad Sahib berichtet, dass Rasool Bibi Sahiba, die Witwe von Hadhrat Hamid Ali Sahib, erzählte: „Als eine Hungersnot herrschte, lieh sich der Verheißene MessiasAS Geld von Hadhrat Ummul Mumineen [Hadhrat Amma Jan].“ – In der vorigen Geschichte war ebenfalls von einem Darlehen oder einem Pfand die Rede. Als das Pfand ausgelöst wurde, hatte er dieses selbst zurückgezahlt. –

Jedenfalls erzählte sie: „Er lieh sich Geld, kaufte Weizen und deckte damit die Haushaltskosten. Er kaufte Weizen, finanzierte den Haushalt und bezahlte auch die Ausgaben der Gästeküche. Es war ja nicht nur für den eigenen Haushalt, denn sehr viel Essen für das Langar wurde bei ihm zu Hause gekocht.“ Danach ließ er sich durch Hafiz Hamid Ali Sahib von Chaudhry Rustam Ali Sahib fünfhundert Rupien und einige Gefäße mit Butter bringen. Als das Geld eintraf, zahlte er das Darlehen an Hadhrat Ummul Mumineen zurück. Sie berichtet weiter: „Ich sah viele Male, wie Hafiz Sahib säckeweise Rupien brachte, denn in jenen Tagen herrschte eine Hungersnot und es bestand großer Bedarf. Ich musste diese Säcke nachts bewachen. Das war oft finanzielle Unterstützung seitens der Leute.“ Jedenfalls gilt: Wenn er sich von Hadhrat Amma Jan oder jemand anderem etwas lieh, so gab er es stets zurück.

Mitgefühl für die Armen und die Kraft des Segens

Hadhrat Babu Ghulam Muhammad Sahib berichtet: „In Qadian kamen manchmal Bäuerinnen zu Hudhur, deren Hände voller Kuhmist waren und die völlig verschmutzte Kleidung trugen, und sagten: ‚Mirza Ji, unser kleines Mädchen ist krank geworden, sie kommt nicht zu sich und hat hohes Fieber.‘ Dann zeigten sie auf ihre Hände und fügten hinzu: ‚Sehen Sie, wir haben uns nicht einmal die Hände gewaschen, bevor wir kamen.‘ Einmal kam eine Frau, die gerade bei der Arbeit gewesen war und deren Hände voller Kuhmist und Schmutz waren, zu Hudhur und sagte: ‚Meine Tochter ist krank, sie hat sehr hohes Fieber und ist völlig ohnmächtig.‘ Er fragte sie: ‚Hast du ein Gefäß mitgebracht?‘ Mit ihren mit Kuhmist bedeckten Händen reichte sie Hudhur eine Tonschale. Hudhur nahm die Schale, füllte sie mit Rosenwasser, gab etwa fünf Ratti [Maßeinheit, 8 Ratti entspricht ca. 1 Gramm] Moschus hinein und sagte: ‚Gib ihr zweimal jeweils eine halbe Schale dieser Medizin ein.‘ Und er fügte hinzu: ‚Lass mich danach wissen, wie es dem Mädchen geht.‘“ Er zeigte auch den Armen gegenüber großes Wohlwollen und Gnade.

Hadhrat Sheikh Mahmud Naseeb Sahib erzählt: „Als ich einmal in Not war, schrieb ich an Seine Heiligkeit und bat ihn, mir zehn Rupien als Darlehen zu schicken, die ich in zwei Raten zurückzahlen würde. Er schickte sie mir umgehend.“ Es war ohnehin seine Gewohnheit, niemals eine Bitte abzuschlagen. Und wir haben auch gesehen, dass er keine Rückzahlung einforderte. Wenn ihm jemand das Geliehene zurückbringen wollte, pflegte er zu sagen: „Nein, unser Vermögen und euer Vermögen sind eins. Behaltet es für euch.“ Dies war seine Gewohnheit.

Es gibt auch eine Begebenheit über den Segen im Essen. Hadhrat Mirza Bashir Ahmad Sahib schreibt, dass Mian Abdullah Sahib Sanauri erzählte: „Einmal hatte der Verheißene MessiasAS einige Gäste eingeladen und zu Hause Essen für sie zubereiten lassen. Doch genau zu der Zeit, als das Essen serviert werden sollte, kam noch einmal die gleiche Anzahl an Gästen hinzu, und die Mubarak-Moschee überfüllte sich mit Gästen. Es war eine kleine Moschee. Hadhrat Sahib schickte eine Nachricht ins Haus, dass weitere Gäste eingetroffen seien und man mehr Essen schicken solle. Es war für ihn undenkbar, dass jemand an seinem Tisch saß, einige aßen und andere nichts bekamen. Das widersprach seiner Natur und seiner Freigebigkeit. Er wollte jedenfalls alle bewirten.

Daraufhin rief Hadhrat Bibi Sahiba, Hadhrat Amma Jan, Hadhrat Sahib ins Haus und sagte: ‚Das Essen ist nur wenig. Es wurde lediglich für die wenigen Gäste zubereitet, für die Sie ursprünglich Bescheid gegeben hatten.‘ Sie sagte weiter: ‚Das restliche Essen reicht vielleicht irgendwie aus, wenn man es gut einteilt, aber vom Zarda [süßer Reis] ist sehr wenig da. Was sollen wir damit machen?‘ Sie schlug selbst vor: ‚Soll ich den Zarda lieber gar nicht erst rausschicken und nur das übrige Essen servieren?‘ Hadhrat Sahib entgegnete: ‚Nein, das ist nicht richtig. Bring den Topf mit dem Zarda zu mir.‘ Dann legte Hadhrat ein Tuch über diesen Topf, führte seine Hand unter dem Tuch hindurch, tauchte seine Finger in den Zarda und sagte: ‚Nun teilt das Essen für alle aus, Gott wird Segen hineinlegen.‘“

Mian Abdullah Sahib berichtet: „Der Zarda wurde für alle serviert, alle aßen davon, und es blieb sogar noch etwas übrig.“ Mian Abdullah Sahib fügte hinzu: „Die Einzelheiten aus dem Haus hat mir Hadhrat Sahib selbst erzählt; dass er ins Haus gerufen wurde, dies so gesagt wurde, er entsprechend handelte und Allah, der Erhabene, daraufhin diesen Segen offenbarte.“

Das Teilen von Früchten

Zwanglos ließ er seine Freunde auch saisonale Früchte kosten und reichte sie ihnen direkt an. Er war immer ein Gebender. Hadhrat Mumtaz Ali Sahib Siddiqi erzählt: „Ich erinnere mich, dass es im Garten eine erhöht gebaute Sitzfläche gab, die inzwischen wieder instandgesetzt wurde. Dort saß Hudhur oft mit seinen Freunden. Manchmal saßen sie dort und aßen saisonale Früchte. An eine Gelegenheit erinnere ich mich genau: Hudhur reichte mir mit seiner barmherzigen Hand zwei Mangos und verteilte ebenso an die anderen Freunde jeweils zwei Mangos.“

Dies waren einige Begebenheiten seiner Großzügigkeit und Güte, die er in Nachahmung seines Meisters [des Heiligen ProphetenSAW] vorlebte. Und von dieser Güte und Freigebigkeit profitierten sowohl die eigenen als auch die fremden Menschen, ja sogar seine Feinde.

Bai’atDer spirituelle Treueid, den ein Initiand ablegt, um sich der Jamaat anzuschließen.
TahajjudEin freiwilliges, hochempfohlenes Gebet, das in den späten Nachtstunden vor dem Morgengrauen verrichtet wird.
JazakAllahEin arabischer Dankesausdruck, der übersetzt bedeutet: 'Möge Allah dich mit Gutem belohnen'.
FajrDas rituelle Pflichtgebet, welches in der Morgendämmerung vor dem Sonnenaufgang gebetet wird.
ZuhrDas rituelle Pflichtgebet am Mittag.
Ummul MumineenWörtlich 'Mutter der Gläubigen'; ein Ehrentitel für die Ehefrauen des Heiligen ProphetenSAW, der respektvoll auch für Hadhrat Amma JanRA verwendet wird.
LangarDie kostenlose Gemeinschaftsküche zur Bewirtung von Gästen und Bedürftigen.
Themen:
Großzügigkeit und FreigebigkeitUmgang mit Gegnern und FeindenFürsprache und Unterstützung von BedürftigenEheliche Rechte und Rückzahlung von DarlehenSegen durch GottvertrauenDer Vorbildcharakter des Verheißenen MessiasAS

Tatplan der Woche

Checkliste für den Alltag

  • Begegne auch jenen Menschen mit Güte und Großzügigkeit, die dir feindlich gesinnt sind oder dich ablehnen.
  • Zahle alle finanziellen Verpflichtungen und Darlehen – insbesondere innerhalb der Familie und gegenüber deiner Ehefrau – gewissenhaft zurück.
  • Unterstütze bedürftige Menschen diskret und im Verborgenen, um ihre Würde zu wahren und allein das Wohlgefallen Allahs zu erlangen.
  • Nutze deine Möglichkeiten und Kontakte, um durch Fürsprache und Empfehlungen anderen uneigennützig zu helfen.

Aktionsplan Missionary Incharge Büro

Wöchentlicher Umsetzungsplan basierend auf der Khutba

Die Freigebigkeit Und Großzügigkeit Des Verheißenen MessiasAS

اِدۡفَعۡ بِالَّتِیۡ ہِیَ اَحۡسَنُ
Wehre ab mit dem, was das Beste ist.

Der Verheißene MessiasAS erklärte:
„Unser Freund ist derjenige, der unserer Anweisung folgt, nicht derjenige, der seiner eigenen Auffassung den Vorrang gibt.“

(Malfuzat Bd. 2, S. 170)

Aus diesen Begebenheiten wird deutlich, dass er stets in jeder Hinsicht bereit war, den Geschöpfen Gottes Nutzen zu bringen. Großzügigkeit und Freigebigkeit sowie Fürsprache und das Einlegen eines guten Wortes für andere verweigerte er niemals.

Umsetzungsplan für diese Woche

1
Freigiebig spenden und sich vor Habgier sowie Verschwendung schützen
2
Den Mitmenschen helfen und bei Gelegenheit ein gutes Wort einlegen
3
Auch den Feinden mit Güte begegnen
4
Bedingungen des Bai‘at reflektieren und die Gebete in der Moschee verrichten
5
Guter Umgang mit Bedürftigen, Kindern
6
Ausgeliehenes Geld der Ehefrau zurückgeben

Khutba für Kinder

MTA Germany
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