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Khutba Review

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Ansprache Lesen

Der vollständige Text der Freitagsansprache, strukturiert und durchsuchbar.

Zusammenfassung

Die wichtigsten Punkte kompakt zusammengefasst (Deutsch & Urdu).

Für Kinder

Kindgerecht erklärte Inhalte mit einem spaßigen Mini-Quiz.

To Dos

Praktische Umsetzung als Checkliste.

Quiz (Deutsch)

Teste dein Wissen zur Ansprache mit Fragen auf Deutsch.

Quiz (Urdu)

Teste dein Wissen mit Fragen in Urdu.

Aktionsplan

Wöchentlicher Umsetzungsplan vom Missionary Incharge Büro basierend auf der Khutba

Freitagsansprache mit deutscher Übersetzung als Audio sowie Subtitles

MTA Germany

Deutsche Übersetzung

Das Vorbild der Mutter und die Wurzeln der Barmherzigkeit

Den Geboten Allahs, des Erhabenen, und dem Vorbild des Heiligen ProphetenSAW Folge leistend, finden wir auch im Leben des Verheißenen MessiasAS zahlreiche Begebenheiten der Armenfürsorge und Großzügigkeit. Dabei stoßen wir nicht erst nach der Verkündung seines Anspruchs, sondern bereits in seiner frühen Kindheit und Jugend auf Ereignisse, die seine erhabenen moralischen Eigenschaften belegen. Betrachtet man das Leben jener Mutter, in deren Schoß Allah, der Erhabene, ihn aufwachsen ließ, so findet man auch dort Begebenheiten der Armenpflege und Großzügigkeit. Er wuchs also im Schoß einer Mutter auf, die ihn auch in hohen moralischen Werten unterwies. Während Allah, der Erhabene, in seine Natur das Gute eingepflanzt hatte, wurde ihm durch seine Mutter zudem ein frommes Umfeld zuteil.

Im Zusammenhang mit dieser Großzügigkeit seiner Mutter schreibt Hadhrat Sheikh Yaqub Ali Irfani: „Hadhrat Mai Chiragh Bibi Sahiba, die ehrwürdige Mutter des Verheißenen MessiasAS, entstammte einer angesehenen und edlen Mogulfamilie aus dem Dorf Aima im Bezirk Hoshiarpur. Großzügigkeit und Gastfreundschaft waren tief in ihrem Wesen verwurzelt. Alle erhabenen Eigenschaften, die eine keusche und tugendhafte Dame zieren sollten, besaß sie voll und ganz. Sie war stets von heiterer und gesetzter Gemütsart. In ihrem Herzen herrschte eine tiefe Leidenschaft und eine große Weite für die Gastfreundschaft. Einige jener Menschen, die ihre Großzügigkeit und Gastfreundschaft miterlebt haben, sind heute noch am Leben.“ Wohlgemerkt zu dem Zeitpunkt, als Maulawi Yaqub Ali Irfani dies verfasste. Er meinte, dass sie noch am Leben seien. Er fügt hinzu: „Wenn von draußen die Nachricht kam, dass Essen für vier Personen benötigt werde, da vier Gäste eingetroffen seien, schickte sie von drinnen Essen für mehr als acht Personen hinaus, damit auch andere, die vielleicht noch hinzukommen oder dabeisitzen würden, mitessen könnten. Die Ankunft von Gästen bereitete ihr große Freude.“ Weiter schreibt er: „Sie kümmerte sich in besonderem Maße um die Armen und Schwachen ihrer Stadt. Zu ihren festen Gewohnheiten zählte, dass die Leichentücher für die verstorbenen Armen stets von ihrem Haus bereitgestellt wurden. Wenn ein armer Mensch verstarb, übernahm sie die Organisation des Leichentuchs und des Begräbnisses. Kurzum, durch ihr Mitgefühl und ihre Fürsorge für die Armen war sie für alle wie eine barmherzige Mutter.“

Diese Eigenschaften und moralischen Vorzüge der ehrwürdigen Mutter übten einen besonderen Einfluss auf die Erziehung des Verheißenen MessiasAS aus. Da er zum Oberhaupt einer großartigen Familie bestimmt war, hatte Allah, der Erhabene, von Anfang an dafür gesorgt, dass ihm diese erhabenen Eigenschaften zuteil wurden, indem Er ihn in den Schoß einer derart liebevollen Mutter gab, die in ihrem Mitgefühl für die Allgemeinheit, ihrer Gastfreundschaft und Großzügigkeit ihresgleichen suchte. Man könnte sagen, er habe diese Eigenschaften sprichwörtlich mit der Muttermilch aufgesogen. Während ihm Unabhängigkeit, Tapferkeit, Mut und Ehrlichkeit von seinem ehrwürdigen Vater vererbt worden waren, wurden ihm Gastfreundschaft, Großzügigkeit und das Mitgefühl für die Menschen von seiner ehrwürdigen Mutter zuteil.

Frühe Jahre in Sialkot: Dienst an den Bedürftigen

Was die Begebenheiten über die Freigebigkeit des Verheißenen MessiasAS in seinen jungen Jahren betrifft, so berichtet Hadhrat Mian Allah Yar Sahib hierzu: „Als Hudhur in Sialkot angestellt war, schickte seine Mutter einmal zwei Gewänder – also zwei Kleidergarnituren – und einige Süßigkeiten durch einen Mann namens Mangal, einen Barbier, an Hudhur. Dieser Mangal kam auf seinem Weg an unserem Dorf vorbei. Als er zurückkehrte“, so berichtet Mian Allah Yar Sahib, „kam er wieder durch unser Dorf. Er erzählte uns: ‚Als ich diese Sachen nach Sialkot brachte und vor HudhurAS legte, sagte er: „Nimm dir den Teil, der dir zusteht, und gib mir meinen Teil.“ Ich erwiderte: „Hudhur, diese Dinge sind für Sie. Ihre ehrwürdige Mutter hat sie für Sie geschickt.“ Er antwortete: „Du hast diese ganzen Sachen von so weit hergetragen, nimm dir unbedingt die Hälfte davon.“ Schließlich gab er mir ein Gewand und einige Süßigkeiten und sagte: „Geh und richte meiner Mutter aus, dass sie mich bald von hier zurückrufen möge. Mein Herz hängt nicht an diesem Ort. Die Menschen hier verbringen ihr Leben mit unerlaubten Dingen, und mein Herz leidet, wenn ich sie sehe.“‘“

Hadhrat Mirza Bashiruddin Mahmud AhmadRA berichtet unter Berufung auf Hadhrat Syed Zainul Abideen Waliullah Shah Sahib: „Als ich in Sialkot war, bot sich mir die Gelegenheit, Mai Hayat Bibi Sahiba, die Tochter von Fazal Din Sahib und ehrwürdige Mutter von Hadhrat Hafiz Muhammad Shafi Sahib Qari, zu treffen. Mai Sahiba erzählte, dass Mirza Sahib früher im selben Viertel in einer Dachkammer gewohnt habe, die an unser heutiges Haus im Viertel Jhanda Wala angegrenzt habe. Als dieses Haus einstürzte, zog Mirza Sahib in das Haus meines Vaters im Kashmiri-Viertel. Sie erzählte weiter: ‚Als er in unser Haus kam, beobachtete ich, dass er sich im Haus mit niemandem traf.‘ Zudem berichtete sie, dass Mirza Sahib das Gehalt, das er nach Hause brachte, an die Witwen und Bedürftigen des Viertels verteile, ihnen Kleidung anfertigen lasse oder ihnen Bargeld gebe, und für sich selbst lediglich die Kosten für das Essen zurückbehalte.“

Die natürliche Neigung zur Freigebigkeit

Hadhrat Yaqub Ali Irfani schreibt: „Wenn wir das Leben des Verheißenen MessiasAS in Bezug auf Freigebigkeit und Großmut betrachten und die Begebenheiten und Umstände studieren, die sich uns präsentieren, wird deutlich, dass ihm ein überaus reicher Anteil an dieser erhabenen moralischen Eigenschaft gegeben worden war. Diese Handlungsweise zeigte sich in seinem Leben seit dem Moment, in dem er das Bewusstsein erlangte – von frühester Jugend an. Es war nicht so, dass diese Art von Moral nach seiner Berufung künstlich in Erscheinung trat, sondern sie war vielmehr ein Bestandteil seiner Natur. Solche moralischen Eigenschaften bleiben manchmal völlig im Verborgenen, und manchmal zeigen sie sich auf natürliche Weise so, dass andere davon erfahren. Seine allgemeine Neigung bestand darin, dass jede gute Tat, die er vollbrachte, verborgen bleiben sollte. Dementsprechend blieben die Begebenheiten seiner Freigebigkeit in der Frühphase seines Lebens meistens im Verborgenen. Der Grund dafür war, dass er sehr zurückgezogen lebte und andere Menschen damals im Stillen unterstützte. Doch als Allah ihn an die Öffentlichkeit treten ließ, ihn beauftragte und die Besuche der Menschen zunahmen, wodurch sein Leben öffentlich bekannt wurde, wurden auch Augenzeugen und Berichterstatter dieser Ereignisse geschaffen.“ Er schreibt weiter, dass er einen Bittsteller niemals abgewiesen habe. Sein Leben war ein praktisches Spiegelbild von: „وَاَمَّا السَّآئِلَ فَلَا تَنۡہَرۡ “ – und was den Bittenden betrifft, so weise ihn nicht schroff ab.

Ein Herz für jeden Bittsteller

Hadhrat Maulana Abdul Karim Sahib berichtet: „Eines Tages geschah es, dass er nach dem Asr-Gebet wie gewohnt aufstand und seinen Fuß auf die Türschwelle der Moschee setzte, um ins Innere zu gehen. In diesem Moment sagte ein Bettler leise: ‚Ich bin ein Bittsteller.‘ Hudhur hatte zu diesem Zeitpunkt eine dringende Aufgabe zu erledigen, und die Stimme des Mannes mischte sich mit den Stimmen der anderen Leute, die nach dem Gebet aufgestanden waren und sich gewohnheitsmäßig miteinander unterhielten. Kurzum, Hudhur trat in völliger Unwissenheit ein; er schenkte dem keine Beachtung und ging hinein. Selbst wenn die leise Stimme sein Ohr erreicht hatte, war sein Verstand mit einer anderen Aufgabe beschäftigt, weshalb er nicht darauf achtete und ohne sich umzuwenden weiterging. Doch als er hinunterging, entfaltete genau diese leise Stimme, die ihm ans Ohr gedrungen war, ihre deutliche Wirkung auf sein Herz. Drinnen angekommen, wurde ihm plötzlich bewusst, dass er eine solche Stimme gehört hatte. Jemand hatte gesagt, er sei ein Bittsteller. Dies traf sein Herz tief. Er kam eilig zurück und rief Khalifa Nooruddin Sahib zu: ‚Da war ein Bittsteller, sieh mal nach ihm. Wo ist der Bittsteller hingegangen?‘ Dieser Bettler war jedoch in der Zwischenzeit bereits verschwunden. Obwohl der Khalifa Sahib überall suchte, war keine Spur von ihm zu finden.“ (Bei diesem Khalifa Nooruddin Sahib handelte es sich um einen Herrn aus Kaschmir.) Jedenfalls, so heißt es weiter: „Als er am Abend nach dem Gebet gewohnheitsmäßig wieder dort saß, tauchte derselbe Bittsteller erneut auf und bat um eine Gabe. Hudhur holte hastig etwas aus seiner Tasche und legte es in die Hand des Mannes. Nun schien er so froh, als wäre eine schwere Last von ihm abgefallen. Einige Tage später erwähnte er: ‚An jenem Tag, als dieser Bettler nicht auffindbar war, lastete ein solcher Druck auf meinem Herzen, der mich extrem unruhig machte. Ich fürchtete, eine Sünde begangen zu haben, weil ich dem Bittsteller keine Aufmerksamkeit geschenkt hatte und so eilig hineingegangen war. Allah sei Dank, dass er am Abend zurückgekehrt ist, denn Gott weiß, in welch großer innerer Qual ich sonst verblieben wäre. Ich hatte auch gebetet, dass Allah, der Allmächtige, ihn zurückbringen möge.‘“

Ebenso schreibt Hadhrat Sheikh Yaqub Ali Irfani an einer Stelle in seiner Biografie: „Nahe Qadian liegt ein kleines Dorf namens Sathiali, das etwa sechs Meilen [9,7 km] von Qadian entfernt sein dürfte. Von dort pflegte stets ein Bettelmönch der Jatt-Kaste zu kommen. Viele Menschen, die ihn gesehen haben, leben noch heute. Er stellte sich stets unter das Dach der Mubarak-Moschee nahe dem Fenster, das sich in der westlichen Wand des Bait-ul-Fikr befindet, und rief. Sein Ruf lautete stets: ‚Ghulam Ahmad, ich möchte eine Rupie haben‘, woraufhin er sich dort hinsetzte. Wenn Hudhur manchmal in eine Arbeit vertieft war und ihr seine volle Aufmerksamkeit widmete, konnte er dessen Rufen nicht hören, weshalb dieser in kurzen Abständen immer wieder rief. Den meisten Leuten war dies äußerst unangenehm, da sie dachten, warum er hier sitze und den Verheißenen MessiasAS belästige. Wenn ihn jemand zurechtwies, pflegte er zu entgegnen: ‚Bin ich etwa zu euch gekommen? Ich erbitte mir nur etwas von Ghulam AhmadAS.‘ Wenn Seine Heiligkeit erfuhr, dass jemand ihm etwas gesagt hatte, missbilligte er dies; er lachte stattdessen und gab ihm eine Rupie. Es zählte zudem zu seinen Gewohnheiten, einen Bittsteller nie lange warten zu lassen.“

Lektionen in Mitgefühl und Demut

Hadhrat Chaudhry Abdullah Khan Sahib berichtet: „Als Hudhur einmal von einem Spaziergang zurückkehrte und gerade in sein Haus eintreten wollte, rief ihm ein lediglich mit einem Lendentuch bekleideter Derwisch zu – er war ein Fakir, und manche kleiden sich so, weil es für sie eine Form der Entsagung darstellt, selbst wenn sie sagen könnten, sie hätten keine andere Kleidung. Jedenfalls rief er: ‚Data, Data! Gib mir etwas.‘ Hudhur erwiderte: ‚Allah ist der Data [Geber]‘, und trat ins Haus ein. Er hatte ihn ‚Data‘ genannt, woraufhin Hudhur entgegnete, dass Allah der Data sei. Daraufhin rief der Mann erneut: ‚Allah ist wahrlich der Data, gebt Ihr mir doch etwas.‘ Daraufhin ließ Hudhur ihm etwas zukommen. Was auch immer der Bettler aus dieser Begebenheit an Tarbiyyat mitgenommen haben mag, Hudhur erteilte damit Seinen Anhängern die wichtige Lehre, dass in unseren Worten nicht einmal der geringste Hauch von Götzendienerei vorhanden sein darf.“

Hadhrat Yaqub Ali Irfani schreibt: „Einmal kam ein Bittsteller. Dieser drehte in Qadian eine Runde; er stand morgens auf und rezitierte das Gedicht des verstorbenen Hadhrat Mir Hamid Shah Sahib. ‚Eine Runde drehen‘ bedeutet, dass er durch das Dorf und über die Straßen wanderte und dabei die Verse dieses Gedichts las: ‚Gott sei dein Helfer, oh du mein Bewohner von Qadian, Du hast uns Frieden gewährt, oh du Herr vom Dar-ul-Aman.‘ Jedenfalls pflegte er dies zu rezitieren und fügte hin und wieder auch folgende Strophe hinzu: ‚In alle Richtungen haben wir die Gedanken kreisen lassen und sie ermüdet …‘ Er rezitierte also ein Gedicht des Verheißenen MessiasAS, während er in ganz Qadian umherzog. Als er jenes andere Gedicht des Verheißenen MessiasAS vortrug, bereitete dies Hadhrat Maulawi Abdul Karim SahibRA großen Verdruss. Er pflegte zu sagen: ‚Er ist dieses Gedichts nicht würdig, denn es beinhaltet eine tiefe Realität und einen Zustand enormer Tiefe, der sich ausschließlich in der Person des Verheißenen MessiasAS findet.‘“ Dieser Zustand und die Wahrheit, die in diesem Gedicht zum Ausdruck kommen, können in einem gewöhnlichen Menschen gar nicht existieren. Er sagte oft, dass er das, was in diesem Gedicht dargelegt sei, aus tiefem Ehrgefühl nicht aus dem munde eines anderen ertragen könne, geschweige denn, dass ein ungebildeter Bettler damit umherziehe. Es machte Maulawi Abdul Karim Sahib sehr wütend, wenn ein gewöhnlicher Bettler derartige Gedichte vortrug. Wie dem auch sei, dies war der Zustand der Liebe und Hingabe, die er für den Verheißenen MessiasAS empfand. Jedenfalls drehte dieser Bettler seine Runden in Qadian. Es war der Monat Ramadan, und der Verheißene MessiasAS hatte ihm in dieser Zeit bereits mehrfach sehr viel gegeben, doch der Mann rief stets: ‚Fülle meine Schale.‘ Am Tag des Eid-Festes erschien er folglich mit einer sehr großen Schale, breitete ein Tuch in der Moschee nahe dem Eingang aus und setzte sich hin. Als der Verheißene MessiasAS eintraf, forderte der Mann ihn auf: ‚Fülle meine Schale.‘ Seine Heiligkeit warf eine Rupie hinein. Kaum hatte er die Rupie hineingeworfen, begann es Rupien zu regnen, und seine Schale wurde mit den unterschiedlichsten Münzen randvoll gefüllt. Als Hudhur die Bitte des Mannes hörte, lächelte er und warf die Rupie dabei hinein. Nachdem Hudhur etwas hineingeworfen hatte, halfen ihm auch seine Anhänger mit diversen Münzen, wodurch sich seine Schale komplett füllte.“

Gastfreundschaft und Großmut auf Reisen und im Alltag

Hadhrat Sheikh Yaqub Ali Irfani schreibt: „Als Hudhur im Jahre 1905 zum letzten Mal nach Delhi reiste, brach er eines Tages mit der Absicht auf, die Schreine und ähnliche Orte in Delhi zu besuchen. Jemand erwähnte: ‚Hudhur, auf diesem Weg gibt es derart viele Bettler, dass ein Durchkommen kaum möglich ist.‘ Daraufhin sagte er: ‚Heute werden wir losgehen und jedem Einzelnen etwas geben. Wir werden allen Bettlern, die dort sitzen, etwas geben.‘ Dies war kein gewöhnlicher Entschluss und kein gewöhnlicher Mut; er war tatsächlich bereit, jedem, der darum bat, etwas zu geben. Zwar traf er nicht auf die enorme Menge an Bettlern, die ihm zuvor beschrieben worden war, doch einigen begegnete er sehr wohl. Und jeder Einzelne erhielt praktisch eine Antwort auf seine Bitte; er half jedem Einzelnen, dem er begegnete.“

Hadhrat Hafiz Ahmadullah Sahib Nagpuri berichtet: „Eines Tages saß Hudhur im runden Zimmer. Ungefähr 20 bis 25 Personen waren anwesend. Hudhur hielt gerade eine Ansprache, als ein Fakir kam und lautstark bettelte. Das war mir äußerst zuwider, da er Hudhurs Ansprache störte. Er sprach gerade, und dieser Mann mischte sich ein. Ich stand auf und schloss die Tür. Hudhurs Blick fiel darauf. Er unterbrach seine Ansprache und sagte zu mir: ‚Geh, steh auf, klopfe an die Tür und lass diesem Bittsteller von drinnen etwas geben.‘ Das bedeutet, er fragte mich, warum ich die Tür geschlossen hätte, und wies mich an, in das Innere des Hauses zu gehen, dort zu rufen und dem Bittsteller etwas von dort bringen zu lassen. Er ließ von drinnen etwas holen und unterstützte ihn so. Und er fügte hinzu, es sei nicht gut, so zu handeln, dass man einem Bittsteller die Tür vor der Nase zuschlage. Es sei eine große Verfehlung, die Tür zu schließen, wenn ein Bittsteller um etwas bitte.“

Der Umgang mit Marginalisierten und Unbequemen

Hadhrat Babu Ghulam Muhammad Sahib berichtet: „Ein Sarangi-Spieler, ein Mirasi, kam als Bittsteller zur Haustür von Hudhur. Hudhur gab ihm eine Viertelrupie. Im selben Moment kam Mir Nasir Nawab Sahib hinzu. Hadhrat Sahib war bereits wieder hineingegangen. Als Mir Sahib den Mann erblickte, schalt und tadelte er ihn wegen des Sarangi-Spiels heftig und warnte ihn: ‚Hüte dich davor, jemals wieder hier aufzutauchen!‘ Am nächsten Tag tauchte er dennoch wieder auf. Als der Verheißene MessiasAS nach draußen kam, um ihm etwas zu geben, sah er, dass der Bittsteller verschwunden war. Er hatte Mir Sahib wohl irgendwo erblickt, sich an den Tadel vom Vortag erinnert und war davongelaufen. Daraufhin wies Hudhur jemanden an: ‚Geh und such diesen Sarangi spielenden Bettler. Wo ist er hin?‘ Jemand entgegnete: ‚Hudhur, er ist weggelaufen.‘ Er erwiderte: ‚Geh, lauf ihm hinterher und hol ihn zurück.‘ Schließlich kam er, doch beim Anblick von Mir Sahib überkam ihn die Angst. Da sagte Hadhrat Sahib zu Mir Sahib: ‚Mir Sahib, was soll dieser arme Kerl denn tun? Er hat doch keinen anderen Beruf erlernt. Er kann keine andere Arbeit verrichten, was soll er also tun? Er spielt eben die Sarangi und musiziert. Bringen Sie ihm doch einen Beruf oder ein Handwerk bei, dann wird er nicht mehr spielen. Verschaffen Sie ihm eine Anstellung.‘ Danach sprach er unter vier Augen, also in der Abgeschiedenheit, zu diesem Mirasi und sagte: ‚Solange du hier bist, spiele keine Sarangi. Mir Sahib schlägt sonst zu.‘ Er wird wütend, pass auf, dass er dich nicht wirklich schlägt oder dir ein paar Ohrfeigen verpasst. Jedenfalls, spiele hier keine Musik. ‚Rüttele einfach leise an der Türkette; ich werde dir dann stets etwas geben.‘ Und so nahm er, solange er in Qadian blieb, täglich vier Annas (Viertelrupie) mit.“

Hadhrat Syed Fazal Shah Sahib berichtet: „Ein Fakir hatte die Angewohnheit, zu Hadhrat Sahib zu kommen und mal eine Anna [Münze und Währungseinheit], mal zwei Annas, mal acht Annas zu fordern. Kurzum, er forderte stets mit völliger Überzeugung einen bestimmten Betrag. Wenn Hadhrat Sahib mit einer Aufgabe oder einem Gespräch beschäftigt war, bat dieser immer wieder, und er ging erst, wenn er etwas bekommen hatte. Er ließ niemals locker. Mit der Zeit lernte Hadhrat Sahib ihn sehr gut kennen. Wann immer er kam und einen bestimmten Betrag verlangte, gab er ihm exakt diese Summe und pflegte zu sagen: ‚Er wird ohnehin nicht gehen, bis er diesen Betrag erhalten hat. Gebt ihm genau das, was er verlangt.‘“

Die Qualität der Gabe und Hilfe für Bedürftige

Hadhrat Sheikh Yaqub Ali Irfani schreibt: „Ab dem Jahr 1898 befand ich mich dauerhaft in den Diensten Hudhurs, und seit 1892 kam ich regelmäßig nach Qadian. Sehr oft baten Menschen in meiner Gegenwart um etwas, doch ich habe nie erlebt, dass Hadhrat Sahib, der Verheißene MessiasAS, einem Bittsteller eine Kupfermünze, also einen einfachen Paisa, gab. Er gab dem Bittenden stets eine Silbermünze. Der damaligen Währung entsprechend bestanden die Kupfermünzen aus einem Paisa, zwei Paisa und halben Annas, während die Silbermünzen eine Anna, zwei Annas und größere Münzen umfassten, die den Wert einer Viertelrupie und dergleichen hatten. Auch wenn in jener Zeit ein oder zwei Paisa noch einen echten Wert besaßen, spendete erAS stets eine Anna, zwei Annas oder sogar noch mehr, was eine sehr beachtliche Summe darstellte. Einem gewöhnlichen Bettler schenkte er im Allgemeinen sogar eine ganze Rupie. Ein Nicht-Ahmadi-Fakir kam einmal zu Hudhur und bat ihn: ‚Ich möchte im Dschungel einen Brunnen errichten lassen. Die Reisenden werden dort Rast finden und daraus Wasser trinken können.‘ Es wird berichtet, dass Hadhrat Sahib ihm für diesen Zweck zweihundert Rupien gab und sagte: ‚Du tust dies zum Wohle der Menschen. Geh und lass den Brunnen bauen; ich gebe dir das Geld dafür.‘ Er legte der Jamaat nicht nur die Hingabe zur Menschheit ans Herz, sondern wurde selbst zu einem lebendigen, praktischen Vorbild dafür.“

Hadhrat Abdul Sami Sahib, ein Gefährte des Verheißenen MessiasAS, berichtet: „Es fand die Aqiqah-Feier [Opfergabe zur Geburt eines Kindes] von Mian Sharif Ahmad Sahib statt. Alle Gäste saßen im Gästehaus und aßen. Er war der dritte seiner lebenden Söhne. Später wurden zwar noch weitere geboren, die jedoch verstarben, aber Hadhrat Mirza Sharif Ahmad Sahib, der auch ein langes Leben führte, feierte seine Aqiqah. Die Leute aßen gerade, und Hudhur war ebenfalls anwesend. Da kam ein Bettler in das Gästehaus, um zu betteln. Die Leute fingen an, ihn hinauszudrängen. Hudhur reichte dem Bettler persönlich das Essen und verbot den Leuten, den Bettler anzuschnauzen. ‚Wenn er zum Essen gekommen ist, schimpft nicht mit ihm.‘ Er füllte selbst einen Teller und reichte ihm das Essen.“

Großzügigkeit gegenüber Kritikern und Andersgesinnten

Hadhrat Munshi Zafar Ahmad Sahib aus Kapurthala berichtet: „Einmal kam ein Maulawi nach Qadian und begann mit Hudhur zu diskutieren. Als Hudhur anfing, ihm zu antworten, verstummte er. Die Diskussion drehte sich um den Tod und das Leben von JesusAS, und dies geschah in der Frühzeit. Als er es ihm erklärte und der Mann schwieg, fragte Hudhur ihn: ‚Haben Sie verstanden, dass die von mir dargelegten Argumente richtig sind?‘ Er antwortete: ‚Ja, ich habe es verstanden‘, zeigte jedoch eine immense Respektlosigkeit und Dreistigkeit, indem er hinzufügte: ‚Ich habe verstanden, dass Sie der Dajjal sind. – Gott bewahre. – Denn zu den Eigenschaften des Dajjal gehört es auch, dass er andere in einer Diskussion zum Schweigen bringt, das heißt, sie sprachlos macht.‘ Daraufhin erwiderte Hudhur nichts, und der Mann ging. Als er nach Amritsar zurückkehrte, veröffentlichte er ein Flugblatt, in dem er diesen Vorfall schilderte und schrieb: ‚Ich habe diese Worte gesagt, aber trotz dessen, als er ins Haus ging, schickte ich ihm eine Nachricht, in der ich schrieb, dass ich bedürftig sei.‘ Nun sehen Sie, hier legt er seine eigene Schamlosigkeit offen und offenbart gleichzeitig ganz von selbst das hervorragende Verhalten Hudhurs. Er schreibt: ‚Ich schickte eine Nachricht, dass ich bedürftig sei und mir etwas Gutes getan werden solle. Obwohl ich sehr schlimme Worte zu Ihnen gesagt habe, bin ich dennoch bedürftig; behandeln Sie mich freundlich.‘ Hudhur schickte ihm sofort fünfzehn Rupien. ‚Sie sind sehr großzügig‘. Er schrieb: ‚Er hat mir sofort fünfzehn Rupien geschickt. Sie sind sehr großzügig, und selbst wenn man Ihnen harte Worte ins Gesicht sagt, nehmen Sie es nicht übel.‘ Hudhur selbst hatte diese letzte Handlung, also das Senden der fünfzehn Rupien, gegenüber niemandem erwähnt. Doch durch dieses Flugblatt erfuhren die Menschen, dass er ihm trotz seiner groben Worte fünfzehn Rupien geschickt hatte.“

Hadhrat Qazi Abdul Ghafoor Sahib berichtet: „Im Jahr 1906 reiste ich mit meinem älteren Bruder Hafiz Murad Bakhsh Sahib aus Rawalpindi nach Qadian. Hudhur kam gerade die Treppen der Moschee herunter. Ein Mann, wahrscheinlich Hakeem Shah Nawaz Sahib aus Rawalpindi, überreichte Hudhur ein Geschenk von siebzehn Pfund in einem kleinen Beutel. Hudhur nahm den Beutel und steckte ihn in seine Tasche. Unten stand ein Bettler; ein Bittsteller, der um etwas bat. Hudhur holte denselben Beutel aus der Tasche und legte ihn in dessen Hand. Als der besagte Hakeem Sahib sah, dass Hudhur dies tat, merkte er an: ‚Hudhur, in diesem Beutel waren siebzehn Pfund.‘ Er entgegnete: ‚Diese gehörten ihm und sind nun bei ihm angekommen‘, und schwieg danach. Auch in jener Zeit hatte ein Pfund einen beträchtlichen Wert; ein Pfund entsprach fünfzehn indischen Rupien. Für damalige Verhältnisse war das also eine enorme Summe, insgesamt 255 Rupien, in einer Zeit, in der man Brot und eine Mahlzeit für nur zwei Paisa bekam.“

Systematische Sadaqa und Unterstützung ohne Ansehen der Person

Hadhrat Sheikh Yaqub Ali Irfani schreibt: „Das Geben von Sadaqa war fest in seinen Gewohnheiten verankert, und im Allgemeinen war es seine Praxis, ein Zehntel als Sadaqa abzugeben.“ Bezüglich dieses Themas hat Hadhrat Sahibzada Mirza Bashir Ahmad Sahib eine Überlieferung der Ummul MumineenRA angeführt. Er schreibt: „Meine ehrwürdige Mutter erzählte mir, dass der Verheißene Messias sehr viel Sadaqa zu geben pflegte, und dies tat er meistens derart heimlich, dass nicht einmal wir etwas davon bemerkten. Der Unterzeichner fragte, wie viel Sadaqa er zu geben pflegte. Meine Mutter antwortete: ‚Er gab sehr viel. In seinen letzten Tagen legte er stets ein Zehntel des Geldes, das hereinkam, für Sadaqa beiseite und gab fortwährend davon.‘ Die Mutter erklärte weiter: ‚Das bedeutet nicht, dass er nie mehr als ein Zehntel gab. Vielmehr pflegte er zu sagen, dass die Ausgaben manchmal ansteigen – es gibt laufende Kosten, Gäste kommen, der Langar Khana verursacht Ausgaben und es fallen weitere Kosten an –, in solchen Fällen neigt der Mensch dazu, beim Sadaqa nachlässig zu werden. Wenn man jedoch das Geld für Sadaqa gleich im Vorfeld beiseitelegt, kommt es zu keiner Nachlässigkeit, weil dieses Geld nicht mehr für andere Zwecke verwendet werden kann.‘ Die Mutter fügte hinzu: ‚Genau aus diesem Grund legte er ein Zehntel des gesamten Einkommens beiseite; anderenfalls hätte er sogar noch weitaus mehr gegeben, er war stets bereit, noch mehr zu geben.‘ Und Hadhrat Mirza Bashir Ahmad Sahib schreibt: ‚Achtete er beim Geben von Sadaqa darauf, ob jemand Ahmadi oder Nicht-Ahmadi war?‘, fragte ich meine Mutter. Meine Mutter antwortete: ‚Nein. Er hat nie darüber nachgedacht, wer Ahmadi und wer Nicht-Ahmadi war. Wenn jemand bedürftig ist, dann soll man es ihm geben.‘“

Die Freude am Schenken und das Verständnis für Bittsteller

Hadhrat Sheikh Yaqub Ali Irfani schreibt: „Ebenso wie es seine Gewohnheit war, einen Bittsteller nie abzuweisen, und wie er Bedürftigen half, auch ohne dass diese ausdrücklich darum gebeten hatten, gehörte es ebenfalls zu seinen edlen Angewohnheiten, die subtilsten Arten von Bittstellungen zu verstehen. Auch in solchen Situationen gab er.“ Sahibzada Siraj-ul-Haq Sahib berichtet: „Einmal schickte ihm jemand eine wunderschöne Mütze. Als dieses Paket Seine HeiligkeitAS erreichte, war zufällig auch ein Hindu anwesend. Als er das Paket öffnete, kam die Mütze zum Vorschein. Der Hindu lobte diese Mütze überschwänglich. Als Hudhur dieses Lob aus dessen Mund hörte, überreichte er ihm kurzerhand diese Mütze.“

Hadhrat Munshi Zafar Ahmad Sahib aus Kapurthala berichtet: „Es gab einen Ahmadi namens Haji Hussain, der vom Hadsch zurückkehrte. Er brachte eine Gebetskette aus echten Muscheln, also aus wertvollen Perlen, mit und überreichte diese Hudhur als Geschenk.“ Es war eine Gebetskette aus echten Perlen. Er berichtet: „Zu jenem Zeitpunkt waren meine Wenigkeit und ein Freund aus Sialkot in der Anwesenheit Hudhurs. Vor unseren Augen überreichte Haji Hussain Sahib Hudhur die Gebetskette. Hudhur sagte JazakAllah. Diese Gebetskette war außerordentlich schön. Ich beschloss, dass ich nach seinem Weggang diese Gebetskette nehmen würde, und auch der Freund aus Sialkot hatte genau denselben Gedanken gefasst. Als Haji Hussain Sahib gegangen war, wandte sich der Freund aus Sialkot an Hudhur und sagte: ‚Hudhur, diese Gebetskette ist wirklich wunderschön.‘ Hudhur antwortete: ‚Wenn sie Ihnen gefällt, dann nehmen Sie sie‘, und gab ihm die Gebetskette. Daraufhin sagte ich: ‚Hudhur, eigentlich hatte ich auch die Absicht, sie zu nehmen.‘ Hudhur erwiderte: ‚Dann teilt sie unter euch auf. Jeder von euch nimmt eine Hälfte.‘ Später sagte dieser Freund aus Sialkot zu mir: ‚Eine Gebetskette hat hundert Perlen; überlass sie doch komplett mir.‘ Ich antwortete: ‚Gut, behalte sie.‘ Und so überließ er sie ihm.“

Hadhrat Hakeem Allah Ditta Sahib berichtet: „Sarfraz Khan erzählte: ‚Wir kamen zur Jalsa, und jemand hatte Hudhur eine Stute geschenkt. Da kam mir der Gedanke, dass ich diese Stute bekommen möge, damit ich sie mitnehmen und sagen kann, dass ich die Stute des Messias mitgebracht habe.‘ Es war eine Stute edler Rasse, ideal zum Reiten. ‚Als die Jalsa endete, bat ich: „Hudhur, ich möchte nun zurückkehren.“ Hudhur sagte: „Bleib noch.“ Am dritten Tag äußerte ich denselben Wunsch erneut, woraufhin Hudhur sprach: „Chaudhry Sahib, nimm diese Stute mit.“ Ich fragte: „Hudhur, was ist der Preis für diese Stute?“ Er antwortete: „Gib ihr Gras und Getreide und reite auf ihr – das ist ihr Preis. Sie kostet nichts. Nimm sie mit und reite auf ihr.“‘“

Hadhrat Malik Ghulam Hussain Sahib berichtet: „Als Maulawi Abdur Rahman Sahib, der Märtyrer, aus Afghanistan kam, bat er um eine Audienz bei Hudhur. Zu diesem Zeitpunkt brachte er viele Dinge mit, darunter auch einen Pelzmantel. Ich informierte Hudhur, und Hadhrat Sahib bat ihn sogleich herein. Er überreichte Hudhur diese Dinge und den Pelzmantel. Seine Heiligkeit drückte große Freude aus und sagte: ‚Maulawi Sahib, Sie haben sich große Mühe gemacht.‘ Er erwiderte: ‚Hudhur, diesen Pelzmantel habe ich speziell für Sie mitgebracht, und mein Herz wünscht sich, dass Sie ihn vor meinen Augen anlegen.‘ Hadhrat Sahib erhob sich und zog ihn an.“ Es handelte sich um einen langen Mantel, eine Jacke oder ein Gewand, wie auch immer man es nennen mag. Er reichte hinab bis zu den Knöcheln. Es wird wohl ein langes Gewand gewesen sein. Am Abend, während des Essens, sagte Khawaja Kamaluddin Sahib: ‚Hudhur, Maulawi Abdur Rahman Sahib hat einen Pelzmantel mitgebracht; er ist sehr kostbar, warm und von höchster Qualität.‘ Khawaja Sahib hatte diesen Pelzmantel bereits zuvor gesehen. Hudhur antwortete: ‚Khawaja Sahib, er gefällt Ihnen sehr – nehmen Sie ihn.‘ Er entgegnete: ‚Hudhur, das ist überaus freundlich von Ihnen.‘ Und so überließ Hudhur den Pelzmantel Khawaja Sahib.“

Unterstützung für Freunde und Diener in Notlagen

Hadhrat Sheikh Yaqub Ali Irfani berichtet: „Hafiz Noor Ahmad Sahib, ein Händler von Pashmina – also Wollstoffen – aus Ludhiana, gehörte zu den langjährigen und aufrichtigen Dienern des Verheißenen MessiasAS. Er handelte mit Wollstoffen und zählte zu seinen treuen Dienern. Einmal erlitt er in seinem Geschäft einen schweren Verlust, sodass sein Unternehmen fast völlig zum Erliegen kam. Daraufhin fasste er den Entschluss, an einen anderen Ort zu ziehen und dort ein neues Geschäft zu beginnen, um seine finanzielle Lage wieder in Ordnung zu bringen. Er stand im ständigen Briefwechsel mit dem Verheißenen MessiasAS und unterstützte die Gemeinde finanziell weit über seine Kräfte und Möglichkeiten hinaus. Er sagte einmal: ‚Was die Großzügigkeit, also die Gaben, Geschenke, Belohnungen und die Freigebigkeit des Verheißenen MessiasAS angeht, kann ich nur eines sagen: Er wusste gar nicht, wie man wenig gibt.‘ Er erzählt von seinem eigenen Erlebnis und sagt: ‚Als mein Geschäft zugrunde ging und ich die Absicht fasste, fortzuziehen, um woanders ein Geschäft zu eröffnen, bat ich den Verheißenen MessiasAS um ein wenig Geld als Darlehen, damit ich mein Unternehmen starten könne. Hudhur brachte eine kleine Truhe herbei, in der er sein Geld aufbewahrte, stellte sie vor mich hin und sagte: „Nimm dir, so viel du willst“, und Hudhur war dabei äußerst erfreut. Ich nahm mir nur so viel, wie ich benötigte, obwohl Hudhur immer wieder darauf bestand: „Nimm es doch ganz.“ Die Wahrheit ist, dass er mit seinen Freunden ganz anders umging; er betrachtete sein Eigentum praktisch als das Eigentum seiner Freunde. In dieser Hinsicht schmerzte es ihn, wenn ein Diener Ehrgefühl oder Scham zeigte, oder vielmehr ein Gefühl der Fremdheit zum Ausdruck brachte.‘“

Hadhrat Sheikh Yaqub Ali Sahib schreibt: „Sheikh Muhammad Ismail Sahib Sirsawi, mein aufrichtiger Freund und Bruder seit 32 Jahren und ein langjähriger Diener des Verheißenen MessiasAS, war von Anfang an von sufistischer Natur und fühlte sich stets zu den Rechtschaffenen hingezogen. Er war von Anfang an und ist bis heute als Lehrer an der Talim-ul-Islam-Schule tätig. In den Anfangsjahren war er es auch, der die Gäste bewirtete, weshalb man ihn gewissermaßen als Nazir Ziafat bezeichnen könnte. Seitdem er hierhergekommen war, kümmerte sich der Verheißene MessiasAS in besonderem Maße um ihn und übernahm die volle Verantwortung für all seine Bedürfnisse; er verbürgte sich dafür und stillte seinen Bedarf an allen Dingen. Einmal verärgerte er meinen verstorbenen Großvater, Hadhrat Mir Nasir Nawab Sahib, und das in höchstem Maße. Er erstellte eine Liste seiner Schulden und stellte fest, dass sich darunter auch Schulden bei Süßwarenhändlern befanden. Ihm war jedoch nicht bewusst, dass diese bereits beglichen waren. Die Angelegenheit wurde Hadhrat Sahib vorgetragen – nämlich, dass er im Rahmen der Verwaltung des Langar Khana solch hohe Schulden bei den Süßwarenhändlern angehäuft habe. Als der Verheißene MessiasAS dies hörte, lachte er und sagte: ‚Das ist mir bekannt, und diese Schulden sind längst bezahlt. Mir Sahib, machen Sie sich keine Sorgen; vielmehr wird jegliche Schuld jede Woche vollständig getilgt.‘ Der Verheißene MessiasAS beglich die Ausgaben von Sheikh Sahib wöchentlich oder wann immer dieser es wünschte, und Sheikh Sahib teilte ihm mit äußerster Zwanglosigkeit – wie ein Sohn seinem Vater, ja mit noch größerer Freimütigkeit – mit: ‚So viel wurde ausgegeben‘, und der Verheißene MessiasAS beglich den Betrag sofort. Derlei königliche und väterliche Großzügigkeiten waren bezeichnend für ihn. Gewiss zählten dazu sowohl persönliche Ausgaben als auch die des Langar.“

Fürsorge während Krankheit und bei Familienfeiern

Hadhrat Sheikh Yaqub Ali Irfani schreibt: „Hadhrat Syed Fazal Shah Sahib gehörte zu den äußerst aufrichtigen Dienern des Verheißenen MessiasAS. Shah Sahib war der geehrte Bruder des ehrenwerten Syed Nasir Shah Sahib. Ihn verband eine tiefe Liebe mit dem Verheißenen MessiasAS. Schließlich vollzog er die Auswanderung, zog nach Qadian und lebte im Dar-uz-Zu'afa [Heim für Hilfsbedürftige]. Es war im Juli 1900, als er in Qadian weilte. Am 6. Juli 1900 bat er den Verheißenen MessiasAS um Erlaubnis zur Abreise und äußerte den Wunsch, Hudhur möge ihm einige Worte der Ermahnung aufschreiben. Zudem bat er um etwas Medizin und ein Gewand. Der Verheißene MessiasAS litt zu jenem Zeitpunkt an einem sehr schweren Schwindelanfall und konnte nicht einmal zum Gebet erscheinen. Doch obwohl er unter extremen Kopfschmerzen litt, schrieb er als Antwort auf Shah Sahibs Brief ein Ermahnungsschreiben und übergab ihm zudem Medizin und ein Gewand. Dieses Ereignis bezeugt, dass er selbst in den schwersten Phasen seiner eigenen Krankheit stets bereit war, die legitimen Bitten seiner Diener zu erfüllen, und sich aus Fürsorge und um des Nutzens der Allgemeinheit willen nicht von seinen eigenen Schmerzen abhalten ließ.“

Hadhrat Sheikh Yaqub Ali Irfani schreibt: „Aus seinem Verhalten geht auch hervor, dass er manchmal überaus großzügig an den Freuden seiner Freunde teilhatte, und dies war seine besondere Art, Liebe und Freigebigkeit auszudrücken. Die Briefe, die er im Laufe der Zeit an Hadhrat Munshi Abdullah Sahib Sanori schrieb, sowie die eigenen Aussagen von Munshi Sahib belegen, dass Hudhur einmal beim Walima-Fest von Munshi Sahib und ein anderes Mal anlässlich der Aqiqah [Opfergabe zur Geburt eines Kindes] seines Sohnes aus eigener Tasche Geld beisteuerte, und es bereitete ihm große Freude und tiefes Wohlbehagen, dieses Geld auszugeben. Gelegentlich schickten die Leute ihm bei derartigen Feierlichkeiten einen gewissen Geldbetrag nach Qadian mit der Bitte, er möge von dort aus eine Einladung ausrichten. Doch beim Schreiben bedachten sie nicht, dass eine Einladung in Qadian nicht nur für wenige Personen gelten konnte. Der Verheißene MessiasAS war stets von zahlreichen Menschen umgeben, und die gesendeten Beträge waren oftmals viel zu gering oder völlig unzureichend, um die Kosten zu decken. Doch der Verheißene MessiasAS forderte den fehlenden Betrag daraufhin niemals nach. Stattdessen steuerte er aus seiner eigenen Tasche den fehlenden Betrag bei, um ihren Wunsch zu erfüllen. Solche Situationen ergaben sich für ihn immer wieder, doch niemals wies er auch nur mit einer Andeutung oder Geste darauf hin. Vielmehr betonte er bei solchen Anlässen stets: ‚Diese Einladung ist von jenem Freund.‘ Manchmal offenbarte er es jedoch auch; gegenüber engen Freunden erwähnte er durchaus: ‚Der Betrag reichte nicht ganz, also habe ich ihn aufgefüllt.‘

Der geehrte Verheißene Messias schrieb in einem Brief an Hadhrat Munshi Abdullah Sahib Sanori anlässlich dessen Hochzeit: ‚Herzlichen Glückwunsch zu Ihrer neuen Nikah [Eheschließung]. Am Freitag wurde gemäß Ihrer Mitteilung in Ihrem Namen das Walima-Essen an die Gäste ausgegeben. Da es sehr viele Gäste waren – Seth Sahib, das heißt Abdur Rahman Sahib aus MadrasRH, sowie viele weitere angesehene Gäste waren anwesend, sodass es sicher mehr als achtzig Personen waren –, reichten die zehn Rupien, die Sie geschickt hatten, nicht aus. In dieser Freude habe ich daher von mir aus weitere zehn Rupien hinzugefügt und das Festmahl für zwanzig Rupien ausrichten lassen. Es wurde hervorragendes Essen zubereitet: Pulao, Zarda [Reisgerichte] etc., ebenso gab es Korma [Fleischgericht], Naan [Brot] und dergleichen.‘ Weiter schrieb er: ‚Die Gäste waren überaus erfreut und haben nach dem Essen für Sie gebetet.‘ Den Gästen wurde lediglich gesagt, dass diese Einladung von ihm stamme; er erwähnte nicht, dass er selbst ebenfalls etwas dazu beigetragen hatte. Der geehrte Verheißene Messias schrieb in einem weiteren Brief an Hadhrat Munshi Abdullah Sahib Sanori anlässlich der Aqiqah seines Sohnes: ‚Es wurden zwei Schafe geschlachtet, deren Fleisch von vorzüglicher Qualität war. Ein großer Topf mit Fleisch-Pulao und ein kleinerer Topf mit Zarda Shirin – also süßem Reis mit Safran und Ähnlichem – wurden gekocht; ebenso Brot und Fleisch. Es waren fast siebzig Gäste anwesend. Sie wurden großzügig bewirtet, und dank Ihrer guten Absicht gelangen sowohl der Pulao als auch der Zarda hervorragend.‘ Weiter schrieb er: ‚Diese Veranstaltung hat insgesamt 24 Rupien gekostet. Da ich weiß, dass Sie die Summe nicht aufbringen können, können Sie die Hälfte davon, also zwölf Rupien, zu gegebener Zeit schicken, falls Sie möchten.‘ Und er drückte seine große Freude über dieses Festmahl aus und gratulierte ihm herzlich dazu.“

Hadhrat Ahmad Noor Kabuli Sahib berichtet: „Als ich 1902 nach Qadian kam, nahm mir der Verheißene Messias gleich zur Zeit des Maghrib-Gebets das Bai’at ab. Der Verheißene Messias gab mir von sich aus ein Grundstück für ein Haus und arrangierte meine Heirat, ohne dass ich darum gebeten hätte. Ohne mein Wissen schickte er mich in Begleitung einiger Gefährten zur Hochzeitszeremonie. Er bestimmte zudem aus seinem eigenen Langar [Küche] einen Sack Mehl für mich und wies Maulawi Muhammad Ali Sahib an: ‚Solange Ahmad Noor am Leben ist, gebt ihm dieses Mehl auf meine Rechnung.‘ Er sagte: ‚Die Kosten für dieses Mehl werde ich für Ahmad Noor übernehmen.‘“

Praktische Nächstenliebe und Lebensrettung

Mian Abdur Rahim Sahib berichtet: „Einmal wurde ich schwer krank. Es bestand kaum noch Hoffnung auf mein Überleben, und ich lag bewusstlos da. Da wandte sich mein Onkel väterlicherseits, der verstorbene Miran Bakhsh Sahib, an Hudhur, als dieser von einem Spaziergang aus Richtung des Dorfes Buttar zurückkehrte, und bat ihn am Platz vor dem Mori-Tor: ‚Hudhur, bitte kommen Sie und sehen Sie sich Abdur Rahim an, er ist schwer krank.‘ Hudhur wurde neben mehreren anderen Freunden auch von Hadhrat Khalifatul Masih I. begleitet. Aus seiner tiefen Barmherzigkeit heraus besuchte Hudhur unser bescheidenes Heim. Als er mich dort auf dem Bett liegen sah, rüttelte er mich mit seiner rechten Hand an der Schulter und sagte: ‚Warum gerätst du in Panik? Du wirst nicht sterben.‘ Daraufhin öffnete ich die Augen. Zugleich blickte Hudhur zur Decke des Hauses hinauf und sagte: ‚Abdur Rahim, an dieser Krankheit wirst du nicht sterben, aber dieses Haus, das baufällig und in einem derart schlechten Zustand ist, könnte dein Tod sein; das Dach ist völlig ruiniert. Wenn du wieder gesund bist, repariere dieses Dach.‘ Zu meiner Mutter sagte er: ‚Kommen Sie mit mir und holen Sie Medizin. Geben Sie ihm die Medizin; wir werden ebenfalls beten. Inshallah wird er wieder gesund.‘ Daraufhin ging meine Mutter zusammen mit Hudhur zu seinem Haus. Hudhur gab ihr drei Päckchen mit Medizin. Ein Päckchen nahm ich sofort ein, also am Morgen gegen neun oder zehn Uhr, das zweite nahm ich am Abend. Nachdem ich diese zwei Päckchen eingenommen hatte, setzte ich mich im Bett auf. Das dritte Päckchen nahm ich am nächsten Morgen ein. Allein durch die Einnahme dieser drei Päckchen verschwand meine Krankheit vollständig.“ Er berichtet weiter: „Nach fünf oder sechs Tagen war ich wieder vollkommen gesund, oder allenfalls blieb eine leichte Schwäche zurück. Nach einer Woche“, fuhr er fort, „erschien ich wieder bei Hudhur. Da ich noch schwach war, half man mir nach oben. Als ich vor Hudhur stand, fragte er mich: ‚Bist du wieder gesund?‘ Ich antwortete: ‚Hudhur, dank des Gebets und der Medizin habe ich seit jenem Tag überhaupt kein Fieber mehr.‘ Daraufhin fragte Hudhur: ‚Was ist aus dem Haus geworden?‘ Ich entgegnete: ‚Einen bis anderthalb Monate lang war ich krank. Ich besitze kein Geld; wie soll ich da ein Haus bauen oder das Dach erneuern?‘ Hudhur antwortete: ‚Wir werden es bauen lassen.‘ Sogleich rief er Maulawi Muhammad Ali Sahib herbei und wies ihn an: ‚Wenn Sie Holz für die Räume der Schule bestellen, lassen Sie auch Holz für das Dach von Abdur Rahims Haus bringen und lassen Sie es repariere. Die Kosten dafür werden wir übernehmen.‘ Daraufhin schickte Maulawi Muhammad Ali Sahib den Baumeister Rakha Ram, um sich mein Haus anzusehen und die Holzkosten abzuschätzen. Er kehrte zu Maulawi Sahib zurück und erklärte, dass für das Haus zehn Holzbalken benötigt würden. Maulawi Muhammad Ali Sahib teilte Hudhur mit, dass das Holz dreißig Rupien kosten werde. Hudhur händigte Maulawi Sahib die dreißig Rupien aus, und mein Haus wurde repariert. Die weiteren Ausgaben für die Arbeiter und Ähnliches sind mir nicht bekannt; all dies wurde vom Verheißenen MessiasAS übernommen.“

Zusammenfassung eines vollkommenen Charakters

Hadhrat Mirza Bashir Ahmad Sahib fasst die erhabenen Charaktereigenschaften wie folgt zusammen: „Mein ältester Onkel mütterlicherseits, der verstorbene Hadhrat Dr. Mir Muhammad Ismail Sahib, verfasste auf meine Anregung hin einen Artikel über die moralischen Eigenschaften und Vorzüge des Verheißenen Messias. In diesem Artikel schreibt er: ‚Der Verheißene MessiasAS war überaus gütig und barmherzig, er war freigiebig und gastfreundlich. Er war der Mutigste unter den Menschen; in Zeiten der Prüfung, wenn die Herzen der Menschen verzweifelten, schritt er wie ein mutiger Löwe voran. Vergebung, Nachsicht, Großmut, Demut, Treue, Bescheidenheit, die Liebe zu Allah, die Liebe zum Heiligen ProphetenSAW, der Respekt vor den religiösen Ältesten, das Halten von Versprechen, der vortreffliche Umgang mit seinen Mitmenschen, Würde, Ehrgefühl, Mut, hohe Ambitionen, Herzlichkeit und Großzügigkeit zählten zu seinen herausragendsten Eigenschaften.‘ Er schreibt weiter: ‚Ich sah den Verheißenen MessiasAS bereits, als ich ein zweijähriges Kind war. Dann entschwand er meinen Augen, das heißt, er verstarb, als ich ein junger Mann von 27 Jahren war. Doch ich schwöre bei Gott: Ich habe niemals einen Menschen gesehen, der besser war als er, der edlere Charaktereigenschaften besaß, der rechtschaffener war, der mehr väterliche Zuneigung zeigte oder der tiefer in der Liebe zu Allah und Seinem GesandtenSAW versunken war als er. Er war ein Licht, das für die Menschen auf der Welt erschien, und ein Regen der Barmherzigkeit, der nach einer langen Dürre des Glaubens auf diese Erde niederging und sie wieder aufblühen ließ.‘“

Hadhrat Mirza Bashir Ahmad Sahib fügt seine eigene Beobachtung hinzu: „Genau dies ist auch mein Augenzeugnis, das Mir Sahib hier dargelegt hat.“ Möge Allah auch uns zu Trägern solch erhabener Moral machen, zu deren Etablierung Er ihn in der Dienerschaft des Heiligen ProphetenSAW gesandt hat.

SadaqaFreiwillige Almosen oder Gaben, die man zur Erlangung des Wohlgefallens Allahs spendet.
AqiqahEin rituelles Dankopfer in Form einer Schlachtung anlässlich der Geburt eines Kindes.
Langar KhanaDie öffentliche Gastküche, die für die Bewirtung von Reisenden, Gästen und Armen eingerichtet wurde.
WalimaEin festliches Essen, das traditionell nach der Vollziehung der Eheschließung (Nikah) gegeben wird.
Bai’atDas Treuegelübde, das ein Gläubiger gegenüber dem Propheten oder seinem Nachfolger (Kalif) ablegt.
TarbiyyatDie moralische, spirituelle und charakterliche Erziehung und Ausbildung.
NikahDer formelle islamische Eheschließungsvertrag.
JazakAllahEin arabischer Dankesausdruck mit der Bedeutung "Möge Allah es dir vergelten".
Themen:
Armenfürsorge und GroßzügigkeitMütterliches Vorbild in der ErziehungSadaqa und finanzielle OpferbereitschaftUmgang mit BittstellernGastfreundschaft und BewirtungNachsicht gegenüber KritikernDas spirituelle Erbe des Verheißenen MessiasAS

Tatplan der Woche

Checkliste für den Alltag

  • Lege diese Woche einen festen Teil deines Einkommens als Sadaqa beiseite, um die Gewohnheit der regelmäßigen Freigebigkeit zu festigen.
  • Achte bewusst darauf, niemanden schroff abzuweisen, der dich um Hilfe oder Aufmerksamkeit bittet, selbst wenn du gerade beschäftigt bist.
  • Bewirte Gäste in deinem Haus diese Woche besonders großzügig und sorge dafür, dass sie mehr erhalten als das bloße Mindestmaß.
  • Übe dich in der Nachsicht des Verheißenen MessiasAS, indem du einer Person, die dich kritisiert oder unhöflich behandelt hat, mit einer gütigen Geste begegnest.

Aktionsplan Missionary Incharge Büro

Wöchentlicher Umsetzungsplan basierend auf der Khutba

Die Freigebigkeit Und Großzügigkeit Des Verheißenen MessiasAS

وَاَمَّا السَّآئِلَ فَلَا تَنۡہَرۡ
"und schilt nicht den Bettler" (aḍ-Ḍuḥā)

Es ist nicht richtig auf die Bitte eines Bittenden die Tür zu verschließen!

Das Gehalt, welches Mirza Sahib erhielt, verteilte er auf die Witwen und Bedürftigen des Viertels; er ließ für sie Kleidung anfertigen oder überreichte ihnen das Geld und behielt für sich nur soviel, was die Kosten seiner Nahrung decken würde.

Allah ist der Gebende!
Durch diese Aussage hat erAS seinen Anhängern die Lektion erteilt, dass in unseren Aussagen nicht einmal der geringste Anschein von Shirk [Götzendienst] vorhanden sein sollte!

Umsetzungsplan für diese Woche

1
Sich vor Habgier und Geiz schützen und freigiebig auf dem Wege Allahs spenden
2
Einem/r Bruder/Schwester ein Geschenk machen
3
Das Recht der Gastfreundschaft erfüllen
4
Sich um die Armen, Schwachen, Bedürftigen und Witwen kümmern und sorgen
5
Sich vor jeder Art des Shirk schützen (auch in den eigenen Aussagen)

Khutba für Kinder

MTA Germany
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