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Ansprache Lesen
Der vollständige Text der Freitagsansprache, strukturiert und durchsuchbar.
Zusammenfassung
Die wichtigsten Punkte kompakt zusammengefasst (Deutsch & Urdu).
Für Kinder
Kindgerecht erklärte Inhalte mit einem spaßigen Mini-Quiz.
To Dos
Praktische Umsetzung als Checkliste.
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Aktionsplan
Wöchentlicher Umsetzungsplan vom Missionary Incharge Büro basierend auf der Khutba
Freitagsansprache mit deutscher Übersetzung als Audio sowie Subtitles
MTA GermanyDeutsche Übersetzung
In der Freitagsansprache vom 28. August 2026 sagte Seine Heiligkeit Hadhrat Mirza Masroor AhmadABA:
Die Wichtigkeit finanzieller Opfer und die Unterstützung des Langar Khana
Die Bemühungen, die der Verheißene MessiasAS unternahm, um das Banner des Heiligen ProphetenSAW in der Welt zu hissen, sind offensichtlich. Doch er war stets auch jenen Helfern zutiefst dankbar, die ihn bei der Erfüllung dieser Mission in jedweder Form unterstützten. So rief der Verheißene MessiasAS in einer Bekanntmachung vom 4. Oktober 1899 zu einer Spendenaktion auf und erwähnte darin die aufrichtigen Mitglieder der Jamaat, die finanzielle Unterstützung leisteten.
Er sagte:
„Es ist die Praxis Gottes, dass jede Gemeinschaft von Gottesmenschen in ihrer Anfangszeit auf Spenden angewiesen ist. Auch unser ProphetSAW forderte die Gefährten mehrmals zu Spenden auf, wobei Hadhrat Abu BakrRA allen voran ging. Daher sollte man mit mannhafter Entschlossenheit ohne Zögern vortreten, um Hilfe zu leisten. Jeder möge nach seinen Möglichkeiten spenden.“
Zu jener Zeit rief er für das Langar Khana auf, denn dies war ebenfalls ein zentrales Anliegen. Gäste kamen, um sich über den Islam zu informieren und seinem Anspruch Gehör zu schenken. Er sagte:
„Spendet entsprechend eurer Fähigkeiten für dieses Langar Khana. Ich wünsche mir, falls möglich, eine derartige Regelung, dass wir, befreit von den Kopfschmerzen um das Langar Khana, uns voll und ganz unserer Arbeit widmen können.“
Gemeint war die Aufgabe der Verbreitung des Islam – die Botschaft des Heiligen ProphetenSAW in die Welt hinauszutragen. Er wollte, dass dieser Aufgabe noch mehr Aufmerksamkeit gewidmet wird und dass für die Gäste, die zu diesem Zweck anreisten, eine separate Organisation geschaffen würde. Wie dem auch sei, er sagte weiter:
„[…], damit wir uns ungehindert einsetzen können und unsere Zeit keine Verluste erleidet. Und jene, die uns unterstützen, werden letztlich die Hilfe Gottes erfahren.“
Besondere Anerkennung der aufrichtigen Gefährten
Weiter sagte er:
„Ich kann nicht umhin niederzuschreiben, dass an der Spitze dieser Unterstützung und Hingabe unser überaus aufrichtiger, um Allahs willen geliebter Maulawi Hakeem Nooruddin steht. Er leistete nicht nur finanzielle Hilfe, sondern sagte sich von allen weltlichen Bindungen los, legte das Gewand der Derwische an, vollzog die Auswanderung aus seiner Heimat und ließ sich bis zu seinem Todestag in Qadian nieder; er ist allzeit bereit. Wenn ich es wünsche, kann ich ihn in den Osten oder in den Westen schicken“ – das heißt, um die Botschaft des Islam zu verkünden. „Für mich sind dies jene Menschen, bezüglich derer in der Barahin-e-Ahmadiyya folgende Offenbarung steht:
أَصْحَابُ الصُّفَّةِ وَمَا أَدْرَاكَ مَا أَصْحَابُ الصُّفَّةِ
Dies bedeutet: ‚Sie sind die Bewohner der Suffa, und was weißt du, was die Bewohner der Suffa sind?‘“
Dann sagte er:
„An zweiter Stelle nach dem besagten Ehrwürdigen steht mein um Allahs willen geliebter Maulawi Abdul Karim Sahib Sialkoti. Ihm hatte Gott der Erhabene ohnehin schon keine Neigung zu weltlichen Ämtern und Ruhmsucht verliehen, doch nun hat er weltlichen Gedanken gänzlich entsagt und an dieser Schwelle Platz genommen. Tag und Nacht nutzt er seinen Verstand über seine Kräfte hinaus im Dienste der Religion. Im Freitagsgebet legt er viele Wahrheiten und Erkenntnisse des Heiligen Qur'an dar und gewährt so den Muslimen großen Nutzen.
Ein weiterer ist der aus derselben Stadt wie Maulawi Hakeem Nooruddin stammende Hakim Fazal Din Sahib, der ebenfalls nahezu an diesem Ort verweilt und in Dienste vertieft ist. Und ein aufrichtiger Freund von uns, Dr. Arure Khan Sahib, ist aus dieser Welt geschieden. Es ist jedoch ein Grund zur Dankbarkeit, dass vier weitere aufrichtige Ärzte, nämlich Khalifa Rasheed-ud-Din Sahib aus Lahore, Dr. Mirza Yaqub Baig Sahib aus Kalanur, Dr. Muhammad Ismail Sahib und Dr. Abdul Hakim Khan Sahib in unserer Jamaat anwesend sind.
Ebenso gibt es einige äußerst aufrichtige Anhänger, die sich hier niedergelassen haben; darunter ist Mirza Khuda Bakhsh Sahib. Auch Sahibzada Siraj-ul-Haq Sahib Sirsawi vollzog die Auswanderung aus seiner Heimat Sirsawa und kam nach Qadian, ebenso wie viele weitere Herren. Und wir beten, dass diese Auswanderungen für all diese Herren gesegnet sein mögen.
Maulawi Hakeem Nooruddin is ohnehin eine leuchtende Kerze für unsere Gemeinde. Er gibt täglich Unterricht im Heiligen Qur'an und im Hadith und legt solche Wahrheiten und Erkenntnisse des Qur'an dar, dass man sich fragen muss: Wenn dies nicht die Hilfe Gottes ist, was dann? Sowohl Hadhrat Maulawi Sahib als auch mein um Allahs willen geliebter Maulawi Abdul Karim wünschen sich mit tiefster innerer Aufrichtigkeit, ihr Leben in Qadian zu verbringen und in Qadian zu sterben.“
Vorbilder der Opferbereitschaft im Handel und Geschäftswesen
„Was jene aufrichtige Gruppe innerhalb unserer Jamaat angeht, die im Handel und Geschäftswesen tätig ist, so gebührt ihr dem um Allahs willen geliebten Seth Abdul Rahman Sahib, einem Kaufmann aus Madras, großes Lob. Er hat zahlreiche Gelegenheiten ergriffen, göttlichen Lohn zu erlangen, und er ist ein derart leidenschaftlicher Liebender, dass er trotz der weiten Entfernung ganz nah ist und das Langar Khana unserer Gemeinde in hohem Maße unterstützt. Seine Wahrhaftigkeit und seine kontinuierlichen Dienste, die von Liebe, Glauben und Gewissheit erfüllt sind, stellen für alle wohlhabenden Mitglieder der Jamaat ein Vorbild dar, denn es gibt nur wenige wie ihn. Er sendet ausnahmslos monatlich einhundert Rupien und hat bis zum heutigen Tag schon mehrfach Beträge von bis zu fünfhundert Rupien rein aus Eifer für seine Liebe und Aufrichtigkeit geschickt.“
Diese Summe war in jener Zeit ein enormer Betrag, den er für die Verbreitung der Religion und die Verpflegung der Gäste schickte; und die monatlichen einhundert Rupien kamen noch zusätzlich hinzu.
„Ebenso verhält es sich mit meinem um Allahs willen geliebten Sheikh Rahmatullah Sahib, dem Kaufmann und Seth aus Lahore. Ich weiß sehr wohl, dass besagter Sheikh Sahib uns mit Leib und Seele zugetan ist. Bei den Strafverfahren, die gegen mich angestrengt wurden, stand er mir mit großen finanziellen Mitteln zur Seite und zeigte seine Solidarität, aus leidenschaftlicher Liebe unermüdlich und fast schon grenzenlos für mich im Einsatz war. Nun weilt er in London, wo er Hunderte von Rupien an Kosten für unsere Arbeit auf sich genommen hat. Möge Gott der Erhabene ihn bald wohlbehalten zurückbringen.“
Dies bezog sich auf die Zeit, als er nach London gereist war. Weiter sagte er:
„Es ist zudem erwähnenswert, dass der um Allahs willen geliebte Sardar Nawab Muhammad Ali Khan Sahib ebenfalls in Liebe und Aufrichtigkeit große Fortschritte gemacht hat. Wahrer Scharfsinn bezeugt, dass er sehr bald den Gipfel einer beneidenswerten Aufrichtigkeit und Liebe erreichen wird. Er hat im Rahmen seiner Möglichkeiten stets auch finanzielle Hilfe geleistet, und es besteht die Hoffnung, dass er sein Vermögen künftig in noch größerem Maße auf dem Wege Gottes opfern wird. Gott der Erhabene sieht die Taten eines jeden.“
Und weiter sagte er:
„Daher besteht für mich nicht die Notwendigkeit, etwas zu sagen oder zu schreiben.“
Ebenso sagte er, dass es noch viele weitere aufrichtige Personen gebe, aber er fügte bedauernd hinzu, dass – da es sich um eine Bekanntmachung handelte – der Text zu umfangreich werden würde, wenn er alle Namen niederschriebe.
„Ich beten für sie alle, dass Gott ihnen das Glück beider Welten gewähren möge. Was auch immer sie für Gott tun oder in Zukunft tun werden, all das geschieht unter den Augen Allahs.“
Unendliche Dankbarkeit für einfache Gesten
Dies war die Art und Weise, wie der wahre Diener des Heiligen ProphetenSAW seinen Helfern gegenüber Dankbarkeit zum Ausdruck brachte. Der Verheißene MessiasAS drückte selbst für den geringsten Dienst, den ihm jemand erwies, grenzenlosen Dank aus.
So berichtet Hadhrat Munshi Mahbub Alam Sahib:
„In unserem Viertel gab es einen Nicht-Ahmadi, der Faluda zubereitete. Als Hadhrat SahibAS in das Haus von Khawaja Kamal-ud-Din Sahib kam, sagte dieser Faluda-Zubereiter zu mir: ‚Wenn du für mich die Erlaubnis von Hudhur einholst, möchte ich Hudhur Faluda servieren.‘ Folglich bat er mich, dieses Anliegen Seiner Heiligkeit vorzutragen. Ich legte die Bitte vor und Hudhur willigte ein. Daraufhin kam der Mann mit all seinen Utensilien dorthin. Hadhrat SahibAS saß auf einem Bett im Innenhof von Khawaja Kamal-ud-Din. Ich stellte ihn vor und Hudhur wies ihn an… Ich hatte dem Verheißenen MessiasAS zuvor Bescheid gegeben, weshalb er ihn anwies, das Faluda zuzubereiten. Daraufhin setzte sich der Mann nach draußen, bereitete eine Schale Faluda zu und überreichte sie Hudhur. Hudhur genoss es und lobte es mit den Worten, dass es sehr vorzüglich schmecke. Danach schickte der Mann zehn oder zwölf weitere Schalen hinein, wovon alle tranken. Daraufhin holte der Verheißene MessiasAS zwei Rupien hervor und gab sie mir.“
Zu jener Zeit besaß dies einen hohen Wert; er wies ihn an, sie dem Mann zu geben.
„Ich nahm die zwei Rupien und ging zu ihm. Er lehnte es jedoch ab, sie anzunehmen, und sagte zu mir: ‚Bring mich zu Hadhrat Sahib.‘ Also führte ich ihn zu Hudhur. Er faltete die Hände vor Hadhrat SahibAS und sagte: ‚Ich benötige keine zwei Rupien. Ich habe das Faluda als Geschenk dargebracht.‘ Aufgrund seines Beharrens gab Hadhrat Sahib ihm das Geld dann nicht, betete jedoch stattdessen für ihn und sagte: ‚Jazakumullah ahsanal jaza.‘“
Er berichtet weiter:
„Es ist der Segen des Gebetes für diesen Jungen, dass seine Kinder heute sehr hohe Ämter bekleiden.“
Zuerst Allah danken und danach den Menschen
Hadhrat Maulawi Ibrahim Sahib Baqapuri berichtet, dass die Jamaat von Sialkot, zu der der verstorbene Hadhrat Mir Hamid Shah Sahib, der verstorbene Chaudhry Nasrullah Khan Sahib und meine Wenigkeit gehörten, Hudhur einmal etwas Geld als Geschenk überreichte. HudhurAS nahm das Tuch, in das das Geld gewickelt war, entgegen und sprach zunächst „Alhamdulillah“ und danach „Jazakumullah“.
Dies bewirkte in uns eine Art spirituelle Erhebung im Glauben, da Hudhur zuerst Allah dankte und erst danach für uns betete. Ich habe bereits früher einmal erwähnt, dass Hudhur angewiesen hat: Dankt zuerst Allah und dankt danach den Menschen.
Die Offenbarung von Geduld und wahrer Dankbarkeit
Ein weiteres Ereignis berichtet Hadhrat Zulfiqar Ali Khan Gohar Sahib:
„Einmal kam Hudhur aus dem Bait-ud-Dua, das sich im Erdgeschoss befand, gegen zehn Uhr heraus, da er sich Henna auftrug.“
An das Bait-ud-Dua grenzte eine kleine Kammer. Er hatte seinem Bart und seinem Haupthaar ein Färbemittel aufgetragen. In jener Zeit pflegte man Henna zu verwenden, und der Verheißene MessiasAS tat dies ebenfalls. Er berichtet weiter:
„Das Henna was noch aufgetragen, als er heraustrat. Eine Tür der Kammer führte in den Innenhof und eine andere in Richtung meines Zimmers. Da ich in unmittelbarer Nähe wohnte, wartete ich in jener Kammer darauf, dass Hudhur heraustritt. Als Hudhur dann aus dem Bait-ud-Dua kam, setzte er sich auf ein Bett. Er sagte zu mir, ich solle Maulawi Syed Sarwar Shah Sahib ausrichten, dass er uns etwas Essen hierherbringen möge.“
Zu jener Zeit kamen viele Gäste; das Essen wurde gemeinsam gekocht und Sarwar Shah Sahib war für die Organisation zuständig. Er erzählt:
„Ich ging hin und richtete das Anliegen aus. Genau zu jenem Zeitpunkt hatten wir selbst gerade unser Essen beendet. Kaum zehn Minuten mochten vergangen sein, doch es war nichts mehr vom Essen übrig. Innerhalb dieser zehn Minuten war alles aufgebraucht worden; es war nichts mehr da, die Leute hatten bereits gegessen. Daraufhin erblasste das Gesicht von Maulawi Sarwar Shah Sahib, als ich ihm die Nachricht überbrachte. Jedenfalls nahm er ein kleines Schälchen mit Milch, legte drei Scheiben Toastbrot auf einen Teller und brachte sie zusammen mit etwas Zucker herein. Sein Gesicht war lang gezogen und er war zutiefst betrübt darüber, dass der Verheißene MessiasAS nach Essen verlangt hatte, aber keines mehr da war. Er reichte es und sagte: ‚Hudhur, in diesem Moment ist leider nichts anderes mehr übrig.‘ Ich war zutiefst verwundert.“
Zulfiqar Ali Khan Sahib erklärt weiter:
„Ich war völlig fassungslos, dass für den Verheißenen MessiasAS kein Essen zurückbehalten worden war. Was für eine Organisation war das denn? Hudhur nahm das Essen mit äußerster Dankbarkeit entgegen, was auch deutlich von seinem Gesicht abzulesen war. Dies war keine rein äußerliche oder gekünstelte Geste; es war ein wahrer Ausdruck des Dankes, der auf seinem Antlitz strahlte. Er nahm zwei dieser Toasts heraus, tunkte sie in den Zucker, aß sie und trank anschließend Wasser dazu. In jenem Moment kam mir der Gedanke, dass Allah der Erhabene diese Nachlässigkeit nur deshalb herbeigeführt hatte, damit die Geduld, die Dankbarkeit und der hohe Rang von Hudhur der Welt offenbart würden.“
Die Gefährten pflegten nämlich selbst solche kleinen Details festzuhalten.
Dankbarkeit durch Gebete und tiefste Demut
Am 7. August 1900 schrieb Hudhur einen Dankesbrief an Hadhrat Nawab Muhammad Ali Khan Sahib. Dieser hatte ein Geschenk in Form von Kleidungsstücken gesandt. Er schrieb:
„Das Geschenk der feinen und edlen Gewänder, die Sie in höchster Liebe und Aufrichtigkeit gewährt haben, habe ich erhalten. Ich drücke Ihnen dafür meinen Dank aus. Wenn ich mir jedes einzelne Gewand betrachte, wird ersichtlich, dass der liebende Freund sie mit großer Mühe und Aufrichtigkeit anfertigen ließ. Möge Allah der Erhabene im Gegenzug Seine unendliche und verborgene Gnade und Barmherzigkeit auf Sie herabsenden und Sie durch das Kleid der Rechtschaffenheit vollständig mit den Eigenschaften der Heiligen und Rechtschaffenen beehren.“
Er hatte Hudhur also ein äußeres Gewand geschenkt, und zum Dank antwortete Hudhur daraufhin, dass Allah ihm das Kleid der Rechtschaffenheit in Vollkommenheit gewähren und ihn mit den Eigenschaften der Rechtschaffenen auszeichnen möge.
Der Verheißene MessiasAS schreibt in einem Brief an Hadhrat Munshi Ahmad Jan Sahib:
„Mein Hochgeachteter, mein Bruder Munshi Ahmad Jan Sahib, möge Allah der Erhabene Sie behüten und mit dem Besten belohnen. Friede sei mit Ihnen. Das gütige Schreiben des edlen Herren ist eingetroffen. Die Wohltaten des Gnädigen Gottes können nicht genug gewürdigt werden, da Er für diesen geringsten der Diener solch aufrichtige Freunde bereitgestellt hat, deren bloße Existenz für diesen Geringfügigen ein Quell der Ehre und des Stolzes ist. Möge der Gnädige Gott Sie freudig und heiter bewahren und Sie für diese herzlichen Aufmerksamkeiten belohnen.“
Er drückt hierbei größte Demut aus und fährt fort:
„Dieser demütige Diener ist äußerst unbrauchbar und unbedeutend, und es ist einzig die reine Huld und Wohltat des Barmherzigsten aller Barmherzigen, dass Er über diesen Unwürdigen, ohne dass ihm auch nur ein Fünkchen Anspruch zustünde, zahllose Gnadenerweise herabregnen lässt. Ich entdecke Schuld über Schuld bei mir.“
Betrachten Sie den hohen Rang des Verheißenen MessiasAS und sehen Sie dann diese seine Demut. Er sagt:
„Ich entdecke Schuld über Schuld bei mir, doch Allah der Erhabene erweist mir Wohltat um Wohltat. Allah der Erhabene sieht Fehler über Fehler an mir, doch Er überhäuft mich mit Belohnung um Belohnung. In Wahrheit ist Er überaus barmherzig und gnädig. Woher soll ich eine Zunge nehmen, mit der ich Ihm danken könnte? Dieser bescheidene Diener ist ein Nichts, demütig, mittellos und absolut bettelarm. Er fand mich im Staub und hob mich empor. Er sah mich als völlig unwürdig an und verdeckte dennoch meine Mängel. In Anbetracht meiner Schwäche verlieh Er mir selbst Kraft, und angesichts meiner Unwissenheit gewährte Er mir selbst Wissen. Er erwies meinem Zustand Wohltaten, die ich nicht zählen kann, und eine Offenbarung Seiner Gnadenerweise besteht darin, dass Er die Liebe zu diesem geringen Diener in die Herzen solch ehrenwerter Brüder wie Ihnen gelegt hat.“
Wie außergewöhnlich ist seine Art, seinen Helfern Dankbarkeit zu erweisen!
„Daher besteht in Anbetracht Seiner Wohltaten die Zuversicht, dass Er diese Liebe noch vertiefen wird und Seine Gnade über all jene ausgießt, die Er in diese Kette eingefügt hat.“
Nach dem Verfassen dieses Briefes empfeng er den Vers eines weisen Mystikers als Offenbarung und schrieb ihn nieder:
„Niemals stirbt derjenige, dessen Herz durch die Liebe lebendig wurde. Unsere Ewigkeit ist in den Annalen der Welt verzeichnet.“
Dies bedeutet, dass jener Mensch niemals stirbt, dessen Herz durch die Liebe zum Leben erwacht ist. Unsere ewige Fortdauer ist in den Registern der Welt, also in der Weltgeschichte, unlöschbar verzeichnet.
In einem weiteren Schreiben an Hadhrat Qazi Zahur-ud-Din Akmal Sahib – dieser hatte einige Bücher zur Unterstützung eingesandt – schrieb er:
„Ihre drei Bücher habe ich als Geschenk von Ihnen erhalten. Jazakumullah khairan. Ich habe alle drei ansatzweise durchgesehen. Es handelt sich um eine exzellente und gut begründete Darlegung. Möge Gott der Erhabene Sie dafür reichlich belohnen. Amin. Sie sollten dieses Werk bei jeder passenden Gelegenheit veröffentlichen, damit Sie zweifachen Lohn erhalten.“
Segen des Gebets in Zeiten des Bedarfs
Ebenso verfasste er ein Schreiben an Dr. Khalifa Rasheed-ud-Din Sahib:
„Mein geliebter Bruder, Dr. Khalifa Rasheed-ud-Din Sahib.“
– Hadhrat Khalifa Rasheed-ud-Din Sahib war der Schwiegervater von Khalifatul Masih II. und der Vater von Hadhrat Umm-e-Nasir. Er schrieb:
„Mein geliebter Bruder Dr. Khalifa Rasheed-ud-Din Sahib, Friede sei mit Ihnen. Der Betrag von 50 Rupien, den Sie gesandt haben, hat mich erreicht. In einer solch heiklen Zeit des Bedarfs, in der böswillige Neider mich vor Gericht verklagt haben, ist Ihre stetige finanzielle Unterstützung überaus dankenswert. Möge Allah Sie mit dem Besten belohnen.“
Dann erklärte er, dass das Datum der Gerichtsverhandlung der 24. Februar 1899 ist, und fügte hinzu:
„Höchstwahrscheinlich wird der Eid-Tag auf einen Sonntag fallen und am darauffolgenden Montag müssen wir wegen des Verfahrens nach Pathankot fahren. Allah weiß es am besten.“
Er fuhr fort:
„Iche habe mir nun vorgenommen, für eine gewisse Zeit für Sie zu beten.“
Als Zeichen des Dankes versprach er ihm, für eine gewisse Zeit für ihn zu beten.
„Möge Allah der Erhabene Sie in Frieden und Sicherheit von dieser räumlichen Trennung und Distanz erlösen.“
Da er damals in ein weit entferntes Gebiet versetzt worden war und von dort zurückkehren wollte, fügte Hudhur hinzu:
„Amin. Dass Er Ihnen in Sicherheit und Wohlbefinden Erlösung gewähren möge. Amin, abermals Amin.“
Ferner schreibt der Verheißene MessiasAS in einem Brief an Hadhrat Sahibzada Siraj-ul-Haq Sahib:
„An den verehrten Bruder Sahibzada Siraj-ul-Haq Sahib. Der Friede und die Segnungen Allahs seien mit Ihnen. Das gütige Schreiben ist eingetroffen, ebenso das Geschenk, der Turban und das Parfüm, welches Sie geschickt haben.“
Obwohl es sich um eine kleine Gabe handelte, drückte er auch hierfür durch einen Brief seinen Dank aus:
„Für dieses freundschaftliche Geschenk bin ich Ihnen sehr dankbar. Möge Allah Sie mit dem Besten belohnen und Ihnen im Diesseits und im Jenseits Güte erweisen. Möge Gott der Erhabene Ihnen große Freude bescheren und Sie vor den weltlich sowie religiös verschuldeten Widerwärtigkeiten beschützen.“
Zeichen göttlicher Rechtleitung und Annahme
Nebst seinem Dank betete er stets auch für jeden Einzelnen um Fortschritte im Glauben. Syed Mahmud Alam Sahib berichtet, dass Hadhrat Maulawi Nooruddin stets zu sagen pflegte: Als der Verheißene MessiasAS die Khutba zum Eid-ul-Adha auf Arabisch hielt und man ihn später nach dem Zustand dabei fragte – das heißt, als man den Verheißenen MessiasAS danach fragte –, antwortete er:
„Engel brachten vor mich fortlaufend Tafeln, die mit großen Buchstaben beschrieben waren, und ich las diese ab und trug sie vor. Eine Tafel erschien, und sobald ich sie vorgetragen hatte, tauchte die nächste auf, während die vorherige verschwand. So setzte sich die Abfolge der Tafeln fort. Wenn einer der Schreiber noch einmal nachfragte“ – er hatte nämlich zwei Männer beauftragt, den Text mitzuschreiben –, „so kehrte die bereits verschwundene Tafel wieder zurück, sodass ich sie ansehen und es ihnen mitteilen konnte.“
Als diese Ansprache beendet war, fiel er in eine Niederwerfung des Dankes. Zusammen mit ihm vollzogen alle Anwesenden diese Niederwerfung. Als Seine Heiligkeit den Kopf aus der Niederwerfung hob, sagte er:
„Soeben sah ich in roten Buchstaben das Wort ‚Mubarak‘ geschrieben. Dies ist gleichsam ein Zeichen der Akzeptanz.“
Hadhrat Mian Feroz Din Sahib berichtet, dass der verehrte HadhratAS das Werk „Der Vortrag von Sialkot“ auf dem Dach des Hauses von Mir Husam-ud-Din Sahib verfasste. Vier Tintenfässer waren auf den vier umgebenden Mauern platziert – es gab dort eine niedrige Mauer, auf der sie standen. Und er pflegte während des Umhergehens zu schreiben. Er berichtet:
„Es war ungefähr die Zeit des Asr-Gebetes; Hudhur schrieb beim Umhergehen und fiel hin und wieder in die Niederwerfung.“
Wenn Allah ihm in jenem Moment offensichtlich einen besonders tiefsinnigen Gedanken offenbarte, vollzog er als Dank die Niederwerfung. Und er verweilte während des Gehens beim Schreiben in der Niederwerfung – er unterbrach das Schreiben, hielt inne und begab sich in die Niederwerfung.
„Dieses ganze Szenario“, so erzählt er, „beobachteten wir von unserem eigenen Hausdach aus, und viele weitere Personen hatten sich ebenfalls auf unserem Dach versammelt, um dieses Geschehen zu verfolgen. Unser Haus lag nahe an jenem Haus und war zudem höher gebaut, sodass wir von dort aus das gesamte Schauspiel deutlich überblicken konnten, wie er sein Buch schrieb und wie er gleichzeitig Allah seinen Dank erwies.“
Wertschätzung einfachster Opfer und aufrichtiger Begegnungen
Ein Gefährte, Hadhrat Khairuddin Sahib, schildert die Dankbarkeit des Verheißenen MessiasAS mit folgenden Worten:
„Als der MessiasAS einmal in unser Dorf Qadirabad kam, überreichte meine Mutter, Taj Bibi Sahiba, ihm einen Teller voll traditionellem Zucker.“
Hudhur legte diesen Zucker in den Schoß der Großmutter, die gerade dort saß, überreichte ihn ihr, sagte JazakAllah und betete für uns. Er pflegte sich selbst für die kleinsten Dinge zu bedanken.
Haji Muhammad Din Sahib berichtet:
„Einmal erfuhr ich, dass der Verheißene MessiasAS anlässlich einer Veranstaltung nach Sialkot reisen würde. Am besagten Tag begab auch ich mich dorthin, erfüllt von der Sehnsucht, ihn zu sehen. Hudhur hielt sich im oberen Stockwerk eines Hauses auf, während unten eine Schar von Anhängern – wie Motten um das Licht – sehnsüchtig auf seinen Anblick wartete. Da kam er herab und gewährte den Anwesenden die Ehre, ihn zu sehen. Als ein alter Mann Hudhur traf, brach er in lautes Weinen aus. Hudhur tröstete ihn und erkundigte sich nach seinem Befinden.
Der Mann sagte: ‚Hudhur, ich habe stets darum gebetet, so lange am Leben zu bleiben, bis Hadhrat Imam Mahdi erscheint.‘ Hudhur erwiderte: ‚Mein guter Mann, dann hat Allah dein Gebet wahrlich erhört.‘ Darüber freute sich der alte Mann sehr. Er führte seinen Enkel zu Hudhur und bat ihn, mit seiner gesegneten Hand über den Jungen zu streichen und für ihn zu beten. Hudhur betete und begab sich wieder nach oben.“
Weiter berichtet er von einer Begebenheit, welche die Dankbarkeit des Verheißenen MessiasAS verdeutlicht – das Vorhergehende war lediglich die Einleitung und der Kontext dazu. Das eigentliche Ereignis schildert er so:
„Als er nach oben ging, löste sich zufällig einer seiner Schuhe, der äußerst schlicht war, von seinem Fuß und fiel hinunter. Ich hob ihn auf und zog ihn ihm mit meinen eigenen Händen wieder an. Daraufhin lächelte Hudhur und sagte mit überaus liebevollen Worten: ‚JazakAllah.‘ Er bedankte sich vielmals.“
Er ließ keine noch so kleine Gelegenheit aus, um seinen Dank auszusprechen.
Die Hingabe eines jungen Schneiders
Der Verheißene MessiasAS schreibt in einem Brief an Hadhrat Munshi Rustam Ali Sahib:
„An Munshi Rustam Ali Sahib. Friede sei mit Ihnen und die Barmherzigkeit Allahs und Seine Segnungen. Der von Ihnen gesandte Betrag von fünfzig Rupien ist durch Mian Imamuddin Sahib hier eingetroffen. Möge der Allmächtige und Erhabene Gott Sie für die Bemühungen, die Sie und Chaudhry Muhammad Bakhsh Sahib auf sich genommen haben, reichlich belohnen und Ihnen sowohl im Diesseits als auch im Jenseits Erfolg gewähren. Bis zum Verfassen dieser Zeilen ist hier alles in bester Ordnung.“
Hiermit gab er ihm auch Rückmeldung über das eigene Befinden. Bei jeder Gelegenheit bedankte er sich bei jedem, selbst wenn es sich nur um eine Kleinigkeit handelte.
Eine weitere Begebenheit wird von Hadhrat Mian Miran Bakhsh Sahib berichtet. Er erzählt:
„Ich legte das Bai’at beim Verheißenen Messias und MahdiAS etwa im Jahre 1897 oder 1898 ab, verbarg dies jedoch für einige Zeit vor meinem Vater. Aber wie lange hätte es schon geheim bleiben können? Als die Wahrheit ans Licht kam, wies mich mein Vater unmissverständlich ab und warf mich mit den Worten aus dem Haus: ‚Du bist Ahmadi geworden, verlasse nun mein Haus!‘
Ich setzte mein Vertrauen auf Gott, den Versorger, und mietete mir einen eigenen kleinen Laden. Zwar herrschte große Geldnot, doch in meinem Herzen brannte der Wunsch, für den Verheißenen MessiasAS im Rahmen meiner bescheidenen Möglichkeiten ein Gewand anzufertigen“, er war vom Beruf Schneider, „und wollte es eigenhändig nähen und Hudhur überreichen. Von diesem Gedanken getragen“, so berichtet er, „kaufte ich Stoff für ein Kurta aus Musselin, eine Hose aus einfachem Baumwollstoff, einen schwarzen Mantel sowie einen Turban aus Musselin. Ich schneiderte das Gewand mit meinen eigenen Händen. Das Geld für die Reise in das ehrwürdige Qadian kratzte ich mir von überallher zusammen, bis ich mich endlich auf den Weg dorthin machen konnte.
Der darauffolgende Tag war ein Freitag. Daher kam mir der Gedanke, dass ich dieses bescheidene Geschenk, wenn möglich, noch am selben Tag an Hudhur übergeben sollte. Vielleicht würde Hudhur es ja noch vor dem Freitagsgebet anlegen und so das Herz dieses armen Mannes erfreuen. Versunken in diese Gedanken gelangte ich zum Laden von Qazi Ziauddin Sahib und offenbarte ihm meinen innigsten Wunsch. Kaum hatte er dies gehört, sagte er: ‚Komm mit, mein Lieber, ich bringe dich zu Hudhur.‘ Er erhob sich sogleich und führte mich in die Gegenwart des Verheißenen MessiasAS.
HudhurAS saß gerade auf einem hölzernen Podest und schrieb etwas, während Khawaja Kamaluddin Sahib vor dem Podest auf einer Matte saß. Wir nahmen ebenfalls dort neben Khawaja Sahib Platz. Khawaja Sahib erkundigte sich nach dem Grund unseres Besuchs, woraufhin Qazi Sahib ihm mein Anliegen schilderte. Khawaja Sahib schwieg für einen Moment, wandte sich dann mir zu und fragte: ‚Nun, mein Lieber, soll ich dein Anwalt sein?‘ Da Khawaja Sahib tatsächlich Anwalt war, verwendete er selbst in diesem Moment einen Begriff aus seinem Berufsfeld. Daraufhin antwortete ich: ‚Das wäre überaus freundlich von Ihnen. Übernehmen Sie gerne meine Vertretung.‘
Daraufhin nahm Khawaja Sahib mir die Kleider ab, überreichte sie HudhurAS und fügte hinzu: ‚Hudhur, es ist der Herzenswunsch dieses jungen Mannes, dass Hudhur heute zum Freitagsgebet diese Kleider trägt.‘ Als der überaus gnädige Hudhur diese Worte von Khawaja Sahib vernahm, nahm er die Kleider und zog sie sogleich an. Der Mantel erwies sich jedoch als viel zu eng. Ich merkte an: ‚Hudhur, der Mantel ist sehr eng. Wenn Sie ihn ausziehen möchten, könnte ich ihn noch etwas weiter machen.‘“
Selbstverständlich wird er sich in jenem Moment nicht vor allen Leuten umgezogen haben. Vielmehr unterbrach Hudhur sogleich seine Arbeit, ging hinein, um die Kleider anzulegen, und kehrte dann zurück. Der Erzähler berichtet weiter:
„Da der Mantel beim Anziehen zu eng war, legte Hudhur ihn wieder ab und reichte ihn mir. Ich versicherte ihm: ‚Ich richte ihn sofort, er ist ein wenig zu eng geraten.‘“
Er führt weiter aus:
„Ich erhob mich rasch, eilte mit dem Mantel in den Basar, setzte mich dort in einen Schneiderladen und löste sämtliche Nähte im Rückenbereich des Mantels, um ihn weiter zu machen. Danach begab ich mich wieder zu Hudhur. Hudhur zog den Mantel erneut an, doch die Knöpfe ließen sich immer noch nicht mühelos und so schließen, wie es eigentlich angemessen gewesen wäre.
Um mein Herz nicht zu kränken, zwängte Hudhur sich jedoch hinein, schloss die Knöpfe mit viel Mühe und Zurechtzupfen und machte sich nicht die geringsten Gedanken darüber, ob diese Kleider überhaupt angemessen zu tragen waren oder nicht. Obwohl sich der Mantel in einem solchen Zustand befand, zog er ihn an, um die Gefühle jenes jungen Mannes zu würdigen, der erst kurz zuvor die Ahmadiyyat angenommen und ihm dieses Geschenk überbracht hatte. Überdies sprach er ihm seinen tiefsten Dank dafür aus.“
Liebe zu den Benachteiligten und Ermahnung gegen Hochmut
Hadhrat Mian Saifullah Sahib berichtet:
„Als ich einmal nach Qadian reiste, legte ein Mann fünfzig bis sechzig Rupien auf einen Stapel vor den Verheißenen MessiasAS, doch dieser schenkte dem Geld nicht die geringste Beachtung.“
Gewöhnlich bedankte er sich stets, wenn ihm die Menschen etwas überreichten. Es mag hierfür also einen besonderen Grund gegeben haben, doch wie dem auch sei, der Mann übergab ihm diese Summe in bar und Hudhur nahm keinerlei Notiz davon.
„In diesem Moment trat eine ältere Frau heran, vermutlich eine Hindu, in Begleitung eines Kindes. In ein Tuch hatte sie ein Stück Rohrzucker eingewickelt. Die Frau sagte: ‚Hudhur, dieses Kind hat ein Stück Rohrzucker für Sie mitgebracht. Hudhur möge doch für das Kind beten.‘ Hudhur erwiderte: ‚Sehr gerne.‘ Er freute sich sichtlich, nahm dem Kind den Rohrzucker samt dem Tuch aus der Hand und legte es sich über die Schulter. Er nahm selbst dieses bescheidene Geschenk jenes armen Kindes mit größter Wertschätzung an, bedankte sich aufrichtig dafür und betete für das Kind.“
Der Verheißene MessiasAS schreibt in einer Botschaft an die Angehörigen der Jamaat:
„Zunächst einmal durchströmt mein Herz tiefe Dankbarkeit gegenüber Allah, Der meiner Jamaat wahrhaftigen Entschluss, Liebe und inniges Mitgefühl verliehen hat. Wäre die Gnade des allmächtigen Gottes nicht mit ihnen, so hätte ihnen niemals die Befähigung zuteilwerden können, den Spuren der Gefährten zu folgen und einen solch vollkommenen Gehorsam an den Tag zu legen, dass sie sich trotz eigener finanzieller Nöte und knapper Einkünfte weit über ihre eigenen Kräfte hinaus für finanzielle Opfer engagieren. Ich bete, dass der allmächtige Gott ihren gesamten Besitz segnen möge und dass diese Unterstützung und Beistandsleistung, die sie zur Verwirklichung religiöser Ziele erbringen, durch die Gnade Gottes zu einer Quelle des Segens für sie in beiden Welten werden möge.“
Ferner richtet er folgenden Ratschlag an sie:
„Jene, denen Allah Seine Gnade erwiesen hat, sollten ihre Dankbarkeit dafür zum Ausdruck bringen, indem sie Seiner Schöpfung Güte und Wohlwollen entgegenbringen. Sie dürfen aufgrund dieser gottgegebenen Gnade nicht in Hochmut verfallen und die Armen nicht wie Unmenschen niedertrampeln.“
Hiermit lenkte er die Aufmerksamkeit nachdrücklich auf die Fürsorge und Unterstützung der Armen.
Die Erfüllung von Voraussagen und die Niederwerfung des Dankes
Durch die von Allah erhaltene Kunde offenbarte er gelegentlich bereits im Vorfeld Informationen über die persönlichen Angelegenheiten von Menschen oder prophezeite den Gegnern auf der Grundlage dieses göttlichen Wissens deren künftiges Schicksal. Mitunter nahm die Erfüllung dieser Voraussagen aufgrund von Allahs unergründlicher Weisheit jedoch einige Zeit in Anspruch.
In solchen Situationen überkam ihn Unruhe, und er wandte sich in ständigen Gebeten an Gott, da er fürchtete, die Gegner könnten die Verzögerung für ihren Spott nutzen. Sobald sich das Vorhergesagte jedoch bewahrheitete, warf er sich in tiefster Dankbarkeit vor Allah nieder.
Diesbezüglich schildert der Verheißene MessiasAS:
„Ich habe an einer Stelle prophezeit, dass Bishambar Das, ein Bruder von Sharampat Khatri, in dem Strafprozess, in dem er verwickelt war, zwar nicht sofort freigesprochen wurde, seine Haftstrafe jedoch um die Hälfte reduziert worden ist. Als später dann Bishambar Das, wie in der Prophezeiung ankündigt wurde, nach der Hälfte der Haftzeit entlassen wurde, da verlautbarten seine Verwandten fälschlicherweise, dass Bishambar Das freigesprochen worden sei.
Es war Nacht und ich ging in unsere Hauptmoschee, um das Gebet zu verrichten, als Ali Muhammad, ein in Qadian lebender Mullah, in der Moschee erzählte, dass Bishambar Das freigesprochen worden ist und auf dem Marktplatz Beglückwünschungen entgegennahm. Als ich diese Nachricht vernahm, war ich schockiert und ziemlich besorgt darüber, dass die bigotten Hindus nun Einwände erheben und sagen würden: ‚Du hattest vorhergesagt, dass Bishambar Das nicht freigesprochen werden würde. Jetzt sehe, dass er tatsächlich freigesprochen wurde!‘
Unter der Belastung dieser Trauer fühlte sich jede rakʿa [Gebetsabschnitt] des Gebets so lange an wie ein Jahr, und als ich mich am Ende eines rakʿa niederwarf, nahm mein Leid extreme Ausmaße an. Just in diesem Zustand der Niederwerfung sagte Gott, mich lautstark ansprechend:
لَا تَخَفْ، إِنَّكَ أَنْتَ الْأَعْلَى
Das heißt, fürchte dich kein bisschen; du bist in der Tat siegreich.
Hernach wartete ich darauf, wie diese Prophezeiung sich erfüllen würde, doch kein Zeichen manifestierte sich. Ich erkundigte mich immer wieder bei ebenjenem Sharampat, ob es wahr sei, dass Bishambar Das freigesprochen worden war. Er gab immerzu die gleiche Antwort: ‚Ja, er wurde tatsächlich freigesprochen, ja, warum sollte ich lügen‘, und jeder, bei dem ich mich im Dorf erkundigte, antwortete nur: ‚Ja, auch wir haben gehört, dass er freigesprochen worden ist‘.
In der Zwischenzeit vergingen etwa sechs Monate. Wie es eben ihre Gewohnheit ist, verspotteten und verhöhnten mich all diese unheilstiftenden Menschen. Sharampat indes verspottete oder verhöhnte mich nicht, was in mir die Überzeugung heranreifen ließ, dass er sich bei dieser Gelegenheit mir gegenüber anständig verhielt. Dennoch schämte ich mich in seiner Gegenwart und dachte, wie nachdrücklich ich ihm die Kunde mitgeteilt hatte, dass sein Bruder nicht freigesprochen werden würde! Und jetzt hatte die Lage eine solche Wendung genommen!
Trotz all dessen hatte ich festen Glauben an meinen Gott und war mir sicher, dass Er ein Zeichen Seiner Vorsehung zeigen würde, ja dass womöglich der Freispruch wieder kassiert werden würde. Indes war ich mir nicht im Klaren darüber, dass die Nachricht von seinem Freispruch eine reine Erfindung war.
Sodann geschah es, dass ein Tehsildar von Batala, der von mir bereits erwähnte Hafiz Hidayat Ali, morgens um acht Qadian erreichte, um dem Ort einen offiziellen Besuch abzustatten, da Qadian Teil des Tehsil von Batala ist. Er kam zu unserer Residenz und war noch nicht von seinem Pferde abgestiegen, als sich einige Hindus, ihrer Gewohnheit entsprechend, um ihn versammelten, um ihn zu begrüßen. Bishambar Das war einer von ihnen. Als der Tehsildar Bishambar Das erblickte, sagte er: ‚Bishambar Das, ich war froh zu hören, dass du aus dem Gefängnis entlassen wurdest, doch leider wurdest du nicht freigesprochen.‘ Als ich das hörte, warf ich mich aus Dankbarkeit vor Gott nieder.
Sofort rief ich Scharampat zu mir und fragte ihn, warum er mich so lange angelogen hatte, indem er erzählte, dass Bishambar Das freigesprochen wurde, ja warum er mich umsonst so lange betrübt hatte. Er antwortete: „Aufgrund einer Zwangslage musste ich diese Lüge erzählen, und zwar deshalb, weil in unserem Volk bei Heiratsangelegenheiten selbst an kleinsten Dingen Kritik geübt wird und es bei einem Nachweis von Fehlverhalten schwierig wird, Frauen zur Ehe zu bekommen. Aufgrund eben dieser Zwangslage habe ich entgegen den Tatsachen gesprochen, wahrheitswidrige Dinge verbreitet und gelogen.““
Ein himmlisches Zeichen: Die Prophezeiung über 21 Rupien
Im Zusammenhang mit einem seiner Zeichen führt der Verheißene MessiasAS aus:
„Es gibt eine bestimmte Prophezeiung, die sich vor einigen Aryas, die zu den Nachfolgern – also den Anhängern und Gefolgsleuten – von Pandit Dayanand gehören erfüllt hat, , und es wird den Lesern zweifellos zum großen Nutzen gereichen, wenn sie von den genauen Umständen erfahren. Obwohl ihre detaillierte Niederschrift einige Zeit in Anspruch nehmen wird, wird sie in der aufrichtigen Absicht verfasst, all jenen einen Dienst zu erweisen, die noch keine Kenntnis von der wahren Größe des Islam besitzen. Vor der Erfüllung ebenjener Prophezeiung sahen wir uns allerdings mit sehr ungewöhnlichen Hindernissen und Widrigkeiten konfrontiert.“
Das heißt, der Zweck all seiner Prophezeiungen bestand also stets darin, die überragende Größe des Islam zu manifestieren und sicherzustellen, dass die Fahne des Heiligen ProphetenSAW auf der ganzen Welt weht. Er schreibt weiter:
„Schließlich beseitigte der gnädige Gott all jene Hürden und am Montag, dem 10. September 1883, bewahrheitete sich diese Prophezeiung.“
Die Einzelheiten hierzu beschreibt er wie folgt:
„Am Donnerstag, dem 6. September 1883, sandte mir der barmherzige Gott in einer Stunde tiefster Not zu meinem Trost durch Sein heiliges Wort die frohe Kunde, dass genau ‚einundzwanzig Rupien‘ bei mir eintreffen würden. Das höchst Bemerkenswerte an dieser Offenbarung war die präzise Angabe der Summe. Eine solch exakte Vorhersage zu treffen, liegt einzig und allein in der Macht des Allwissenden Gottes und ist außerhalb der Fähigkeit eines jeden anderen.“
Das ist keineswegs eine Banalität, wenn im Vorfeld die exakte Summe vorhergesagt wird, die eintreffen soll.
„Eine weitere noch viel erstaunlichere Tatsache hierbei war jedoch, dass diese Summe aus einer völlig unerwarteten Richtung stammen sollte – etwas, womit im Vorfeld absolut nicht zu rechnen war. Der genannte Betrag stand nämlich in keinerlei Zusammenhang mit dem veranschlagten Preis des Buches. Aufgrund eben dieser außerordentlichen Umstände wurde diese Offenbarung einigen Anhängern der Arya Samaj noch vor ihrer Erfüllung mitgeteilt.
Später, am 10. September 1883, empfing ich eindringlich dreimal hintereinander die Offenbarung, dass ‚einundzwanzig Rupien eingetroffen‘ seien. Ich schloss daraus, dass sich die Prophezeiung noch am selben Tag erfüllen würde. Und tatsächlich – es mochten nach der Offenbarung kaum mehr als drei Minuten vergangen sein –, da trat ein kranker Mann namens Wazir Singh bei mir ein. Sogleich bei seiner Ankunft überreichte er mir als Gabe eine Rupie. Obwohl das Heilen von Krankheiten keineswegs die berufliche Tätigkeit dieses Demütigen darstellt, behandle ich kranke Menschen, die mich gelegentlich aufsuchen, sofern mir eine passende Medizin geläufig ist, ausschließlich um des reinen Lohnes willen und zur bloßen Zufriedenheit Allahs. Ich pflegte hierfür ansonsten niemals Gegenleistungen anzunehmen”, wie er weiter anmerkt. „Dennoch nahm ich in diesem speziellen Fall die angebotene Rupie entgegen, da mir augenblicklich der Gedanke kam, dass sie einen Bestandteil jener Vorhersage bildete, wonach einundzwanzig Rupien bei mir eintreffen sollten.
Anschließend schickte ich einen meiner engsten Vertrauten zur Post in der Annahme, der restliche Teil der prophezeiten Summe würde mir auf postalischem Weg zugehen. Der Postbeamte, der ein Hindu war, gab ihm jedoch zur Antwort, es sei aus Dera Ghazi Khan lediglich eine Geldanweisung über fünf Rupien samt einer angehefteten Postkarte eingegangen. Im Moment läge ihm das Geld noch nicht vor, er würde es aushändigen, sobald er es hätte. Diese Nachricht versetzte mich in tiefstes Erstaunen und löste eine Unruhe in mir aus, die unbeschreiblich ist. Denn in diesem Fall hatte er die Prophezeiung öffentlich vor Nicht-Muslimen kundgetan, um dadurch die absolute Wahrheit des Islam unter Beweis zu stellen.
Er fährt fort: „Mich überkam eine gewaltige Unruhe; so verharrte dieser Demütige voller Sorge mit gesenktem Kopf auf seinen Knien und war in dem Gedanken versunken, dass fünf und eins zusammen sechs ergeben. Wie soll da jemals die Summe von einundzwanzig zustande kommen? Oh mein Gott, was ist hier nur geschehen? Während ich derart in meine Gedanken versunken war, wurde mir urplötzlich aufs Neue offenbart: ‚Einundzwanzig sind eingetroffen, hieran besteht nicht der geringste Zweifel.‘
Es war kaum der halbe Tag vergangen, nachdem ich diese Offenbarung empfangen hatte, und noch am selben Tag begab sich ein Arya-Anhänger, dem die vorherige Aussage des Postbeamten bereits zu Ohren gekommen war, zur Poststelle. Dort sah sich der Postbeamte plötzlich in die Verlegenheit versetzt, ihm gestehen zu müssen, dass in Wirklichkeit doch zwanzig Rupien angekommen seien und er sich bei seiner vorherigen Angabe von fünf Rupien schlichtweg versprochen habe.
Kurz darauf überbrachte mir genau dieser Arya-Anhänger die zwanzig Rupien nebst einer Postkarte, die von Munshi Ilahi Bakhsh Sahib, dem Buchhalter, gesandt worden war. Dabei stellte sich heraus, dass die Karte gar nicht an den Überweisungsschein angeheftet gewesen war. Ebenso trat zutage, dass das Geld sehr wohl bereits vorgelegen hatte. Aus den Unterlagen von Munshi Ilahi Bakhsh Sahib – genauer gesagt aus dem Einlieferungsbeleg der Post – ging darüber hinaus eindeutig hervor, dass die Geldanweisung Qadian bereits am 6. September 1883 erreicht hatte, exakt an jenem Tag, an dem ich die Offenbarung empfangen hatte.
Somit entlarvten sich die gesamten Aussagen des Postbeamten als bloße Falschaussage. Die von Gott, dem Kenner des Verborgenen, offenbarte Wahrheit wurde hingegen bis ins kleinste Detail bestätigt. Um die Erinnerung an diesen gesegneten Tag zu würdigen, kauften wir für den Wert einer Rupie Süßigkeiten ein und verteilten sie sogar an die Menschen auf dem Basar.“
Erfreut über dieses gewaltige Zeichen verteilte er die Süßigkeiten auch an die Anhänger der Arya Samaj, schließlich hatte er ihnen diese Voraussage zuvor feierlich unterbreitet: „Seht her, so präzise hat es mich Allah im Vorfeld wissen lassen!“ In seiner großen Freude ließ er ihnen Süßigkeiten zukommen.
فَالْحَمْدُ لِلَّهِ عَلَى آلَائِهِ وَنَعْمَائِهِ وَظَاهِرِهَا وَبَاطِنِهَا
Aufgrund Seiner sichtbaren sowie Seiner verborgenen Gnadengaben gebührt allein Allah jedwede Form des Lobpreises und der Lobpreisung.
Der unermessliche Wert der gezeigten Zeichen
Der Verheißene MessiasAS erklärt:
„Es gibt kein einziges Volk, unter dem nicht ein Zeichen erschienen ist, das für mich spricht, und es gibt keine Gruppierung, die nicht Zeuge meiner Zeichen ist. Es wäre nicht übertrieben, zu sagen, dass bis zu 100.000.000 Menschen Zeugen dieser Zeichen geworden sind.
Die Lage der Gegner indes ist fürwahr bedauerlich, da sie aus diesen Zeichen keinen Nutzen gezogen haben. Wären diese ihnen gezeigten Zeichen den Juden in der Zeit von Hadhrat Jesus gezeigt worden, sie wären nicht als ضُرِبَتْ عَلَیْهِمُ الذِّلَّةُ [die mit Schmach geschlagen wurden] bezeichnet worden. Das steht so im Heiligen Qur’an.
Hätte das Volk von Lot diese Zeichen gesehen, es wäre nicht in Folge des schweren Erdbebens unter der Erde begraben worden. Doch wehe diesen Herzen, die gezeigt haben, dass sie härter sind als Stein! Die Dunkelheit, die ihre Herzen erobert hat, übersteigt jede Art von Dunkelheit.
Tatsache ist, dass so, wie die Welt in materieller Hinsicht alle erdenklichen Fortschritte erzielt hat, sie auch im Unglauben und dem Mangel an Glauben vorangeschritten ist. Folglich erfordert dieser „fortgeschrittene“ Unglaube, dass er weniger von einer gewöhnlichen Bestrafung heimgesucht werde, als von einer, wie sie seit Anbeginn der Welt nicht herabgekommen ist.
Wie dem auch sei, tausendfacher Dank sei Gott dafür, dass das Licht, das unsere Gegner anzunehmen sich verwehrten – sodass sie blind blieben –, ebenjenes Licht ist, welches zur Ursache wurde für die Weiterentwicklung unserer eigenen Sicht und spirituellen Einsicht.“
Diese erhabenen Worte verfasste er in seinem Meisterwerk „Das Wesen der Offenbarung“ (Haqiqatul Wahi).
Möge Allah uns nicht nur das tiefgründige Verständnis dafür verleihen, was wahre Dankbarkeit bedeutet, sondern uns vielmehr auch gewähren, durch den Eintritt in das Bai’at des wahrhaftigen und treuesten Dieners des Heiligen ProphetenSAW vollkommene Erleuchtung, vollendete geistige Sehkraft und wahre spirituelle Erkenntnis zu erlangen.
Tatplan der Woche
Checkliste für den Alltag
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✓Achte diese Woche streng darauf, bei jedem Erhalt von Hilfe zuerst Allah mit 'Alhamdulillah' zu danken und im Anschluss dem Mitmenschen mit 'JazakAllah' deine Anerkennung zu zeigen.
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✓Weise keine gut gemeinten, noch so kleinen Geschenke oder Gesten ab, sondern nimm sie mit aufrichtiger Freude entgegen, um die Gefühle des Gebenden zu würdigen.
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✓Leiste in dieser Woche einen freiwilligen finanziellen Beitrag für wohltätige Zwecke oder die Gemeindeküche (Langar Khana), um den Geist der Gastfreundschaft zu fördern.
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✓Vollziehe bei erfreulichen Ereignissen oder der Lösung von Problemen in dieser Woche bewusst eine Niederwerfung der Dankbarkeit (Sajdah-e-Shukr) vor Allah.
Aktionsplan Missionary Incharge Büro
Wöchentlicher Umsetzungsplan basierend auf der Khutba
Die Dankbarkeit Des Verheißenen MessiasAS Für Seine Helfer Und Unterstützer
Der Verheißene MessiasAS sagte
An erster Stelle steht unser aufrichtiger und hingebungsvoller Liebende um Allahs willen, Maulwi Hakim Nuruddin Sahib. Er hat nicht nur finanzielle Unterstützung geleistet, sondern sich von allen weltlichen Bindungen losgesagt, das Gewand eines Bedürftigen angelegt, seine Heimat verlassen und ist bis zu seinem Tode nach Qadian ausgewandert und steht jederzeit zur Verfügung. Wenn ich wollte, könnte ich ihn in den Osten oder auch in den Westen entsenden. Meines Erachtens sind dies jene Menschen, auf die sich jene Offenbarung in den Barāhīn-e-Ahmadiyya bezieht:
اَصْحَابُ الصُّفَّةِ وَمَا أَدْرَاكَ مَا أَصْحَابُ الصُّفَّةِ
„Die Gefährten der Ṣuffa – und was lässt dich erkennen, wer die Gefährten der Ṣuffa sind!“
Der Verheißene MessiasAS sagte:
Zunächst einmal regt sich in meinem Herzen ein tief empfundener Dank gegenüber Allah, dem Erhabenen, Der meiner Gemeinde aufrichtige Ergebenheit, Liebe und Mitgefühl verliehen hat. Wäre die Gnade Allahs nicht mit ihnen, so wäre ihnen niemals die Fähigkeit und Gelegenheit zuteilgeworden, den Gefährten, Allahs Wohlgefallen sei auf ihnen, in ihrem Gehorsam in solchem Maße nachzueifern, dass sie trotz ihrer eigenen finanziellen Schwierigkeiten und ihres geringen Einkommens ihre Kräfte übersteigend im finanziellen Dienst tätig sind. Ich bete darum, dass Allah, der Erhabene, all ihren Besitztümern Segen verleihe und dass Er diese Unterstützung und Hilfe, die sie zur Verwirklichung religiöser Ziele leisten, zu einem Mittel ihres Wohlergehens in beiden Welten mache. Āmīn, summa Āmīn.