MTA Mediathek & Podcast
Ansprache Lesen
Der vollständige Text der Freitagsansprache, strukturiert und durchsuchbar.
Zusammenfassung
Die wichtigsten Punkte kompakt zusammengefasst (Deutsch & Urdu).
Für Kinder
Kindgerecht erklärte Inhalte mit einem spaßigen Mini-Quiz.
To Dos
Praktische Umsetzung als Checkliste.
Quiz (Deutsch)
Teste dein Wissen zur Ansprache mit Fragen auf Deutsch.
Quiz (Urdu)
Teste dein Wissen mit Fragen in Urdu.
Aktionsplan
Wöchentlicher Umsetzungsplan vom Missionary Incharge Büro basierend auf der Khutba
Freitagsansprache mit deutscher Übersetzung als Audio sowie Subtitles
MTA GermanyDeutsche Übersetzung
Der unermüdliche Einsatz für die Jalsa Salana
In der Freitagsansprache vom 31. Juli 2026 sagte Seine Heiligkeit Hadhrat Mirza Masroor AhmadABA:
Durch die Gnade Allahs fand die dreitägige Jalsa Salana der Ahmadiyya Jamaat in Großbritannien am vergangenen Sonntag ihren Abschluss und war dabei von zahllosen Segnungen Allahs geprägt. Die Vorbereitungen für die Jalsa nehmen Monate in Anspruch; sie beginnen gewissermaßen unmittelbar nach dem Abschluss der vorangegangenen Jalsa. Die Intensität dieser Arbeiten nimmt bereits einige Wochen zuvor spürbar zu, erreicht jedoch ein oder zwei Wochen vor der Jalsa ihren absoluten Höhepunkt.
An den Tagen der Jalsa selbst sind Tausende von ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern – Mädchen, Frauen, Kinder, Männer, Alte und Junge – rund um die Uhr im Einsatz. Sie bringen all ihre Fähigkeiten sowie tiefste Aufrichtigkeit ein. Dabei kümmern sie sich nicht nur um das Wohl der Ahmadi-Gäste, sondern sorgen auch für die Bedürfnisse der nicht der Jamaat angehörigen und nicht-muslimischen Gäste, die aus verschiedenen Ländern der Welt anreisen. Indem sie diesen Gästen ein authentisches Bild des Islam vermitteln, leisten sie gewissermaßen eine stille Form der Verkündigung.
Dank an die ehrenamtlichen Helfer und Medienabteilungen
In dieser Hinsicht verdienen alle ehrenamtlichen Mitarbeiter, die in jedweder Abteilung der Jalsa tätig waren, tiefen Dank. Möge Allah ihnen für ihren Dienst den besten Lohn gewähren. Neben jenen Helfern, die unmittelbar vor Ort auf der Jalsa im Einsatz waren, gebührt auch den Mitarbeitern von MTA, unter denen sich viele Ehrenamtliche befinden, großer Dank. Sie haben mit enormem Einsatz und auf hervorragende Weise dafür gesorgt, dass die Programme der Jalsa in jeden Winkel der Erde übertragen wurden. Auch dies stellt ein bedeutendes Mittel der Verkündigung dar.
Ebenso hat die Presse- und Medienabteilung bei der Nachrichtenvermittlung ihre Rolle gespielt. Dies schließt sowohl die zentrale Presseabteilung als auch die Presseabteilung des Vereinigten Königreichs ein, wodurch die Botschaft Dutzende Millionen von Menschen erreichte. Daran waren sowohl Frauen als auch Männer beteiligt.
Um die hiesigen Helfer zu unterstützen, sind – wie jedes Jahr – auch diesmal zahlreiche Ehrenamtliche der Khuddam-ul-Ahmadiyya aus Kanada angereist. Sie übernehmen nach der Jalsa die Abbau- und Aufräumarbeiten. Inzwischen haben auch Helfer aus Australien begonnen anzureisen. Sie alle leisten hervorragende Arbeit und verdienen ebenfalls großen Dank. Möge Allah auch sie reichlich belohnen.
Demut und Dankbarkeit vor dem Schöpfer
Die Arbeit der Helfer hinterlässt zweifellos einen tiefen Eindruck bei Außenstehenden. Ihnen wird dadurch ein authentisches Bild der Jamaat und des Islam präsentiert, wovon sie zutiefst berührt sind. Sie verfassen unzählige schriftliche Eindrücke und drücken ihre Dankbarkeit aus. Einige dieser Rückmeldungen werde ich nun vorstellen. Zwar habe ich nur eine Auswahl getroffen, und selbst von dieser werde ich womöglich nicht alle vortragen können, doch zumindest einige werde ich mit Ihnen teilen.
An dieser Stelle möchte ich selbst ebenfalls allen Helferinnen und Helfern meinen Dank aussprechen; sie haben überaus selbstlose Dienste geleistet. Gleichzeitig sollten sie jedoch bedenken, dass auch sie Allah dankbar sein müssen, dass Er all diesen Helfern die Befähigung verliehen hat, den Gästen des Verheißenen MessiasAS zu dienen. Die Dankesbekundungen der Menschen sollten Sie in Wahrheit noch demütiger machen. Sie sollten sich noch tiefer vor Allah verneigen und Ihm Dank erweisen. Möge Allah Ihnen auch hierzu die Befähigung verleihen.
Berichte und Eindrücke internationaler Staatsvertreter
Wie ich bereits erwähnte, werde ich nun einige Eindrücke vorstellen. Die erste Rückmeldung, die mir hier vorliegt, stammt vom Minister für Kommunikation und digitale Wirtschaft aus Gambia, Herrn Lamin Jabbi. Er schreibt:
„Als ich die Jalsa Salana erlebte, war ich über eine tiefgründige Wahrheit zutiefst erstaunt. Dies ist eine gewaltige weltweite Zusammenkunft, die auf dem Fundament selbstlosen Dienstes und stiller, unerschütterlicher Opferbereitschaft ruht. Es berührt das Herz zutiefst, wenn man erfährt, dass diese in so gigantischem Ausmaß stattfindende Versammlung einst in Qadian mit lediglich 75 Personen begann und heute in administrativer Hinsicht zu einem wahren Meisterwerk herangewachsen ist. Das Ereignis wird via Satellit in zweihundert Länder der Welt übertragen. Was mich zudem verblüfft, ist die Tatsache, dass für die Organisation keinerlei Polizeipräsenz vonnöten ist. Es existiert keinerlei materielle Gier. Führungskräfte, Ärzte und Jugendliche legten ihre weltlichen Titel beiseite und reinigten ehrenamtlich den Boden, bereiteten das Essen über dem Feuer zu oder regelten den Verkehr. Und als der Gebetsruf erklang, verfiel diese begeisterte Menge, die sich aus unterschiedlichen Nationalitäten zusammensetzte, augenblicklich in eine derart absolute Stille, dass man eine Stecknadel hätte fallen hören können. Dieser Anblick vermittelte mir ein derart lebendiges Gefühl von kollektiver Disziplin und spiritueller Verbundenheit, wie es in der heutigen materiellen Welt praktisch ausgestorben ist.“
Weiterhin schreibt er:
„Die Teilnahme am internationalen Bai’at, bei dem eine tränenreiche Menschenkette Tausende von Individuen mit ihrem Imam vereint, machte diese einzigartige Verbindung für mich zu einem schier unglaublichen Erlebnis. Mein nachhaltiger Eindruck ist, dass der große globale Einfluss der Jamaat nicht das Resultat von materiellem Reichtum oder politischen Ambitionen is, sondern die Frucht vollkommener Gottesfurcht und der tiefen Verbundenheit mit einer wahrhaftigen, praktischen Friedensbotschaft.“
Aus Nigeria berichtet ein König eines Bundesstaates – fast die Hälfte des Bundesstaates ist unter seiner Verwaltung; sein Name lautet Oba Kehinde Gbadewole:
„Als ich zur Teilnahme an der Jalsa Salana im Vereinigten Königreich aufbrach, ahnte ich in keiner Weise, dass ich Teil einer solch grandiosen, gut organisierten und spirituellen Zusammenkunft werden würde, die einen derart tiefgreifenden Einfluss auf mein Leben haben sollte. Nach meiner Ankunft erlebte ich nicht nur ein praktisches Vorbild von außergewöhnlicher Disziplin, Brüderlichkeit und dem Dienst an der Menschheit. Vielmehr fand ich Menschen aus den unterschiedlichsten Ländern und Nationen der Welt vor, die durch das Band der Liebe, des Respekts und der Brüderlichkeit miteinander vereint waren. Uns wurde eine äußerst aufrichtige Gastfreundschaft zuteil, die für immer in unserer Erinnerung bleiben wird.“
Er fügt hinzu:
„Ich hatte die Gelegenheit, hier unheimlich viel zu lernen, doch der einprägsamste Moment war die Audienz beim Imam der Jamaat sowie seine Ansprachen. Durch das Zuhören habe ich sehr viele Lehren gezogen. Auch die Berichte über die weltweiten Fortschritte der Ahmadiyya Jamaat durfte ich vernehmen; diese waren ebenfalls sehr erstaunlich.“
Er schreibt weiter:
„Ihr Motto ‚Love for all, Hatred for none‘ ist nicht bloß ein Slogan, sondern die gelebte Identität der Ahmadiyya Jamaat. Würde sich die Welt diesen Geist der Liebe, der Toleranz und des Respekts für die Menschheit zu eigen machen, so könnte sie zweifellos zu einer wahren Wiege des Friedens werden. Die Live-Programme, die in verschiedenen Sprachen weltweit übertragen wurden, haben mich ebenfalls stark beeindruckt.“
Ebenso äußerte seine Frau, die Prinzessin, vergleichbare Gefühle. Sie schreibt:
„Am meisten und auf angenehmste Weise überraschten mich die vorbildlichen Vorkehrungen für die Frauen sowie die Würde, die Freiheit und das respektvolle Umfeld, das ich dort erlebte. Als ich sah, wie Tausende von Frauen auf äußerst geordnete Weise kamen und gingen und voller Würde an der Jalsa teilnahmen, veränderten sich viele meiner bisherigen Vorstellungen über den Islam. Ich spürte, dass die Ahmadiyya Jamaat den Respekt gegenüber Frauen und ihre Rechte im Einklang mit den islamischen Lehren in praktische Realität umgesetzt hat.“
Ein weiterer Gast aus dem Senegal war der ehemalige Gouverneur von Saint-Louis, Herr Alioune Badara Samb. Er berichtet:
„Was mich am meisten beeindruckte, war die hervorragende Organisation. Trotz der gewaltigen Anzahl der Teilnehmer war deutlich spürbar, dass die Ausrichtung der Jalsa mit äußerster Perfektion vorgenommen wurde. Das Verkehrssystem war ebenfalls exzellent; die ehrenamtlichen Helfer zeigten stets beste Umgangsformen und waren jederzeit ansprechbar.“
Weiterhin schreibt er:
„Ich habe mir sämtliche Ansprachen mit Aufmerksamkeit angehört.“
Nun sitzen auch Außenstehende nicht bloß bei den Reden, sondern betonen, dass sie auch zugehört haben.
„Die Vorkehrungen für die verschiedenen Sprachen waren derart exzellent, dass wir alle Reden und Botschaften bestens verstehen konnten. Die Botschaft, die im Verlauf der gesamten Jalsa immer wieder hervortrat, war jene von Liebe, Frieden und Brüderlichkeit.“
Erfahrungen von Juristen, Akademikern und Konvertiten
Ebenso berichtet Herr Radu Duta. Er ist als Anwalt und Barrister in Luxemburg tätig und nahm gemeinsam mit seinem Sohn zum ersten Mal teil. Er schreibt:
„Die drei Tage der Jalsa sind zu den bedeutendsten Tagen meines ganzen Lebens geworden. Ich habe zum ersten Mal eine so große, wohlstrukturierte und würdevolle islamische Zusammenkunft erlebt. Trotz der immensen Anzahl wurde die gesamte Organisation durch ehrenamtliche Helfer auf überaus exzellente Weise abgewickelt. Es fühlte sich für mich an, als ob die aus aller Welt angereisten Menschen Mitglieder einer einzigen großen Familie wären. Jeder Helfer war mit einem Lächeln auf den Lippen in den Dienst der Gäste vertieft. Jeder im Einsatz befindliche Mitarbeiter behandelte jeden Gast mit einer derartigen Liebe, solchem Respekt und solcher Aufmerksamkeit, als sei dieser der wichtigste und ehrenwerteste von allen.“
Weiter schreibt er – und der Anblick des internationalen Bai’at hinterlässt stets einen großen Eindruck bei den Gästen –, er schreibt:
„Der seelenerhebende Anblick des internationalen Bai’at war für mich unvergesslich. Als ich sah, wie Tausende von Menschen aus verschiedenen Ländern der Welt an der Hand ein und desselben Imams das Bai’at ablegten und sich in tiefster Demut im Gebet an Gott wandten, war dies eine derart glaubensstärkende und spirituelle Erfahrung, die einen tiefen Eindruck in meinem Herzen hinterlassen hat.“
Anschließend schreibt er:
„Ich hatte auch eine Audienz beim Imam der Jamaat. Zunächst verspürte ich Nervosität, doch als ich ihm begegnete, verflog diese Anspannung völlig. Die Gedanken und Gefühle, die ich in meinem Herzen trug und nach denen ich ihn fragen wollte, sprach er von sich aus an; er stellte mir diese Fragen und gab mir die Antworten, ohne dass ich überhaupt danach fragen musste.“
Ein neuer Konvertit, Herr Elijah Gabriel, schreibt:
„Vor meiner Konversion zum Islam gehörte ich dem Christentum an. Uns wurde stets gelehrt, dass der Glaube untrennbar mit Musik verbunden sei.“
Auch heutzutage ist es in der Welt zu einer weitverbreiteten Mode geworden, Musik als essenziell zu betrachten.
„Doch auf diese Weise konnte ich nie wahre spirituelle Ruhe und die Nähe Gottes empfinden. Selbst nachdem ich Muslim geworden war“, so schreibt er, „verrichtete ich zwar meine Gebete, fand jedoch nie die Befähigung zu tiefem Weinen und Flehen. Doch als ich die Gelegenheit erhielt, auf der Jalsa Salana am Bai’at teilzunehmen, überkam mich ein derartiger spiritueller Zustand, den ich mit Worten nicht zu beschreiben vermag. Ununterbrochen bereute ich meine Sünden und verrichtete Istighfar. Ich flehte fortwährend im Gebet, und Tränen flossen unaufhaltsam aus meinen Augen. Es knüpfte sich für mich eine spirituelle Verbindung zum Kalifat, eine spirituelle Verbindung zu Allah wurde hergestellt.“
Danach schreibt er:
„Im Anschluss fand das Gebet statt. Auch während des Gebets hielt dieser spirituelle Zustand bei mir an, und in eben dieser Verfassung verließ ich das Jalsa Gah, ohne auch nur wahrzunehmen, dass ich vergessen hatte, meine Schuhe anzuziehen. In diesem Zustand ging ich zu den Waschräumen. Ein dort stehender ehrenamtlicher Helfer sah meine nackten Füße, zog daraufhin seine eigenen Schuhe aus, reichte sie mir und sagte: ‚Bitte ziehen Sie diese an. Es wird unangenehm für Sie sein, barfuß hineinzugehen.‘“
Er berichtet weiter:
„Dieses kleine Ereignis hat meinen Glauben noch weiter gestärkt, dass es sich hierbei wahrhaftig um eine von Gott gegründete göttliche Jamaat handelt, in der jeder Einzelne jederzeit bereit ist, seinem Bruder zu helfen.“
Folglich festigen auch die Ahmadi-Helfer und Mitarbeiter, die sich in dieser Weise um die Gäste kümmern, durch ihr Verhalten den Glauben der Menschen.
Aus der Tschechischen Republik waren ein Professor namens Jaroslav Franek sowie ein weiterer Professor, Herr Marek Čejka, angereist. Sie schreiben:
„Die Jalsa Salana hat uns derart begeistert, dass wir unsere Gefühle gar nicht in Worte fassen können. Wenn wir in die Tschechische Republik zurückkehren, können wir unseren Studenten und Professoren nur eines raten: Ihr müsst persönlich hierherkommen, um diese grandiose Zusammenkunft selbst zu erleben – eine Versammlung, die von Spiritualität durchdrungen und durch Vorkehrungen auf allerhöchstem Niveau geprägt war. Menschen aus den verschiedensten Ecken der Welt waren hier im Geiste der Liebe, des Friedens und der Brüderlichkeit an einem Ort vereint. Die Erfahrung, im Anschluss an die Gottesdienste mit Menschen ins Gespräch zu kommen, war für mich äußerst erfreulich und inspirierend. Es war eine große Freude zu sehen, wie ein einziger Glaube Menschen aus aller Welt im Band der Liebe, des Friedens und der Einheit zusammenschweißt.“
Sie fügen hinzu:
„Nach der Ansprache des Kalifen der Zeit erlangten wir das wahre Verständnis von Islam und Gottesfurcht. Wir haben ein tiefes Verständnis und wertvolles Wissen über dieses Thema gewonnen. Auch die weltweite Übertragung durch MTA war erstaunlich.“
Aus Kasachstan nahm Frau Saule an der Jalsa teil. Sie schreibt:
„Es war eine derart seelenerhebende und unvergessliche Zusammenkunft, die in meinem Herzen überaus freudige und tiefe Spuren hinterlassen hat. In den Reden des Imams der Jamaat und der anderen Sprecher wurden entscheidende Themen wie Glaube, hohe Moral, Frieden, gegenseitige Harmonie, Familienwerte, die Erziehung der Jugend und der Dienst an der Gesellschaft beleuchtet.“
Weiter schreibt sie:
„Am meisten hat mich die Atmosphäre der Brüderlichkeit unter Menschen unterschiedlicher Nationen beeindruckt, sowie die Tatsache, dass sie unentwegt von Frieden und Sicherheit sprachen.“
Internationaler Dialog und globale Repräsentanz
Ferner war aus den USA Professor Dr. Brad Scharf, ein Professor für Rechtswissenschaften, angereist. Er schreibt:
„Ich hatte bereits das Privileg, weltweit an diversen internationalen Konferenzen und Konventionen teilzunehmen, doch die Erfahrung der Jalsa Salana im Vereinigten Königreich übertraf sie alle an Einzigartigkeit. Ich traf auf Menschen aus über hundert Ländern sowie auf Gäste unterschiedlicher Religionen, Nationalitäten und Gesellschaftsschichten. Sie alle teilten dieselbe Auffassung: Die Atmosphäre der Liebe, des Respekts, des Friedens und der gegenseitigen Brüderlichkeit, die hier herrscht, ist wahrhaft außergewöhnlich.“
Weiterhin schreibt er:
„Ebenso haben mich Humanity First sowie die vielfältigen wissenschaftlichen und historischen Ausstellungen zutiefst beeindruckt. Es war eine Freude zu sehen, wie die Jamaat mit ihren eigenen Mitteln weltweit den Bedürftigen dient, völlig ungeachtet ihrer Religions- oder Volkszugehörigkeit.“
Und er fügt hinzu:
„Es hat mich zutiefst bewegt, dass lauter gebildete Menschen – hochqualifizierte Ärzte, Ingenieure, Anwälte und andere Experten – in vollkommener Demut ehrenamtliche Dienste verrichteten.“
Aus Brasilien berichtet der Fernsehreporter Éric Portillo:
„Ich komme nicht umhin zu betonen, dass ich von der gigantischen Größenordnung und den Ausmaßen dieser Veranstaltung schier überwältigt bin. Insbesondere das Volumen des Langar Khana und all jene Bereiche, in denen die Speisen zubereitet werden, sind beeindruckend – modern, weitläufig, hervorragend strukturiert und extrem sauber. Den Fleiß, die Sorgfalt und die Hingabe eines jeden ehrenamtlichen Helfers zu beobachten, ist eine wunderbare Erfahrung, die mein Herz mit Frieden und Freude erfüllt.“
Aus den Philippinen war Professor Yusuf Morales gemeinsam mit seiner Frau, Professorin Sharifa Morales, die ebenfalls als Professorin tätig ist, angereist. Er berichtet, dass er vom Christentum zum Islam konvertierte und einst als Vorsitzender der National Commission on Muslim Filipinos tätig war. Er ist bisher jedoch kein Ahmadi. Er schreibt:
„Obwohl die offizielle Teilnehmerzahl mit etwa fünfzigtausend angegeben wurde, hatte ich angesichts der schieren Weite des Jalsa Gah und der Größenordnung der Vorkehrungen das Gefühl, dass diese Zusammenkunft noch weitaus gigantischer war. Besonders erstaunt war ich über den Einsatz der Tausenden von ehrenamtlichen Helfern. Sie opfern ihre Zeit und Arbeitskraft, um eine regelrechte provisorische Stadt zu errichten, in der Unterkünfte, Verpflegung, Transport, Hygiene und weitere Einrichtungen für Zehntausende von Menschen zur Verfügung stehen. Trotz finanzieller Unabhängigkeit verrichten die ehrenamtlichen Helfer diese Dienste – oft überaus schlichte und körperlich anstrengende Tätigkeiten – mit tiefster Demut. Und exakt dies sind die Eigenschaften, mit denen sich eine friedliche und harmonische Gesellschaft aufbauen lässt.“
Er berichtet weiter:
„Ich sah kleine Kinder, die Wasser ausschenkten. Ebenso fielen mir zwei vierzehn- oder fünfzehnjährige Jungen auf, die für die Essensausgabe eingeteilt waren. Mit solch einer enormen Verantwortung rannten sie hin und her und verköstigten dabei dreihundert Personen, was mich schlichtweg in Staunen versetzte. Hier vor Ort erfuhr ich auch, dass Sir Muhammad Zafrulla Khan ein Ahmadi war. Gleichermaßen lernte ich mehr über die beeindruckenden Errungenschaften von Dr. Abdus Salam. Überdies haben mich die Ansprachen des Imams der Jamaat zutiefst berührt. In kurzer Zeit deckte er eine Vielzahl von Themen ab und legte jedes einzelne auf detaillierte, jedoch schlichte und leicht verständliche Weise dar.“
Praktische Spiritualität im Eheleben, in Familien und im Dienst am Nächsten
Aus El Salvador war ein Gast namens Saúl Delgado, Abgeordneter für El Salvador im Zentralamerikanischen Parlament, ebenfalls zugegen. Er schreibt:
„Dies war meine erste Jalsa Salana im Vereinigten Königreich, auf der ich die Gelegenheit erhielt, die Ahmadiyya Muslim Jamaat aus nächster Nähe kennenzulernen. Die wichtigste Lektion, die ich hier lernte, handelte davon, wie wir unser tägliches Leben führen sollten. Die Kernaussage lautete: Genauso wie ein Zweig verdorrt, sobald er vom Baum getrennt wird – da es der Baum war, der ihm das Leben spendete –, so erleiden auch wir unseren spirituellen Tod, wenn wir uns von Gott entfernen. Die Aussage des Kalifen und Imams der Jamaat, dass wir Gott oft nur dann suchen, wenn wir uns in einer Notlage befinden, entspricht voll und ganz der Wahrheit. Wenn wir überdies die Ratschläge befolgen, die er hinsichtlich des Ehelebens gab, unsere Blicke senken, so können wir zahllosen Problemen im Eheleben aus dem Weg gehen.“
Wenn also schon Nicht-Ahmadis diese Botschaft verinnerlichen können, wie viel mehr sollten Ahmadis diese Botschaft tiefgreifend verstehen. Weiter schreibt er:
„Die außerordentlichen Vorkehrungen haben mich stark beeindruckt. Die Audienz beim Imam der Jamaat war zwar recht kurz – und ich hätte mir gewünscht, mehr Zeit zu haben –, doch selbst in dieser kurzen Zeitspanne erfasste er alles präzise und sprach ausführlich mit mir. Nach dieser Audienz“, so fügt er hinzu, „habe ich die feste Überzeugung gewonnen, dass der Kalif der Zeit über enormes Wissen bezüglich seiner Jamaat verfügt. Er zeigte ein tiefgründiges Interesse daran, wo und an welchem Punkt die Jamaat weltweit steht.“
Eine Konvertitin aus Belize, Frau Mozi Coriano, schreibt:
„Wir stammen aus einem überaus kleinen Land. Die Einwohnerzahl unserer Stadt beläuft sich auf lediglich fündzigtausend Menschen. Wenn bei uns auch nur hundert Leute zusammenkommen, brechen bereits Streitigkeiten aus. Im Gegensatz dazu herrschte in der Organisation dieser Jalsa ein außergewöhnlicher Friede, und die Menschen begegneten einander auf äußerst wunderbare Weise.“
Sie schreibt:
„Es ist mir unmöglich, meine Gefühle in Worte zu fassen. Ich empfinde nun tiefe Freude dabei, mich als Ahmadi-Muslima zu bezeichnen. Letztes Jahr hatte mein Ehemann die Gnade, an der Jalsa Salana teilzunehmen. Damals trug ihm der Kalif der Zeit auf, auch seiner Ehefrau die Botschaft der Ahmadiyyat zu überbringen. Und durch die Gnade Allahs kann ich heute mit vollster Überzeugung und großem Stolz verkünden, dass ich eine Ahmadi-Muslima bin.“
Aus Bulgarien berichtet Herr Sevdalin Penkov, Generalsekretär im Ministerium für Arbeit und Sozialpolitik:
„Ich habe bereits mehrfach an den Jalsa Salanas in verschiedenen Städten Deutschlands teilgenommen, doch die Erfahrung auf der Jalsa Salana in Großbritannien war hinsichtlich ihrer Dimensionen, der Organisation und des herausragenden Niveaus schlichtweg einzigartig und beispiellos. Was mich am meisten faszinierte, war die gewaltige Ausdehnung des Jalsa Gah und die dort errichtete Zeltstadt. Sämtliche grundlegenden Einrichtungen waren auf hervorragende Weise bereitgestellt worden, und über fünfzigtausend Menschen hatten sich dort versammelt. Die während der Jalsa gehaltenen Ansprachen waren äußerst informativ, akademisch fundiert und von höchster Qualität. Die Redner legten sowohl religiöse als auch wissenschaftliche Themen derart exzellent dar, dass das Wissen und die Erkenntnis der Zuhörer bereichert wurden. Die vielfältigen Ausstellungen haben mich tief beeindruckt; sie waren den modernsten Ansprüchen entsprechend auf höchst professionelle Weise konzipiert. Zudem gab es dort Tarbiyyat-Programme und Ausstellungen speziell für Kinder. Dies sind exakt jene Elemente, die für die Tarbiyyat der kommenden Generationen von großem Nutzen sind.“
Der Islam des Dienens: Aufrichtigkeit und gesellschaftliche Integration
Aus dem Senegal stammt Herr Ahmadou Bamba, der der Tijaniyya-Strömung angehört und in seiner Region als religiöser Führer fungiert. Er berichtet über diese Jalsa:
„Die fabelhafte Organisation und Ausrichtung der Jalsa hat mich zutiefst beeindruckt. Die Art und Weise, wie diese Versammlung durchgeführt wurde, war bemerkenswert. Die herausragenden Sicherheitsvorkehrungen, die erhabene Moral der Anwesenden, ihre Weisheit und Höflichkeit – und ganz besonders der edle Charakter der Mitglieder der Ahmadiyya Jamaat – haben in meinem Herzen einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen. Zuvor“, so schreibt er, „hatte ich lediglich von der Ahmadiyya Jamaat gehört. Doch heute empfinde ich grenzenlose Freude, mit eigenen Augen eine Jamaat erlebt zu haben, die derart hervorragend organisiert ist, von vollkommener Aufrichtigkeit zeugt und die Anweisungen ihres Kalifen bedingungslos befolgt. Zwar wusste ich bereits zuvor, dass Sie im Dienst an der Menschheit Großes leisten – durch Spenden, den Bau von Brunnen, Moscheen, Krankenhäusern, durch Hilfsaktionen und andere wohltätige Projekte; doch heute bin ich, nachdem ich Ihre menschlichen Werte, Ihr Streben nach der Weiterentwicklung der Menschheit, Ihre Weisheit sowie die Förderung der Grundbildung und den Aufbau von Bildungseinrichtungen in den Ausstellungen mit eigenen Augen gesehen habe, noch weit mehr beeindruckt. Die Wahrheit ist, dass ich Ihnen aus tiefstem Herzen meinen höchsten Tribut zolle.“
Abschließend schreibt er:
„Ich hatte zudem eine Audienz beim Imam der Jamaat, wodurch ich ebenfalls eine wertvolle Gelegenheit erhielt, die Jamaat noch weitreichender zu verstehen.“
Ebenso war aus dem Senegal Herr Mourman Kaba Jakate, ein Parlamentsabgeordneter, anwesend. Er sagt:
„Ich habe mit eigenen Augen gesehen, dass der Dienst an den Menschen, Selbstachtung, Mut und Entschlossenheit Ihre herausragenden Eigenschaften sind. Über bloße Worte hinaus habe ich hier den Islam des Dienens erlebt. Ich habe Hände gesehen, die geben, Herzen, die vergeben, und Türen, die für andere stets offen stehen.“
Aus dem Kosovo stammt Prof. Dr. Khalil Ibrahimi – er ist ein herausragender Bildungsexperte, Forscher und Universitätsprofessor, der aufgrund seiner wissenschaftlichen Bemühungen und Forschungsaktivitäten im Kosovo höchstes Ansehen genießt. Er sagt:
„Das praktische Bild von Disziplin, Zusammenarbeit und Opferbereitschaft, das in jedem Bereich zu sehen war, war wahrlich beneidenswert. Darüber hinaus machten die Liebe, die Aufrichtigkeit, der Respekt und die großzügige Gastfreundschaft, die mir von jedem Einzelnen entgegengebracht wurden, diese Erfahrung für mich unvergesslich.“
Er berichtet weiter:
„Während dieser Tage hatte ich die Gelegenheit, verschiedene Ansprachen und insbesondere die Ansprache des Imams der Jamaat zu hören. Ich hatte auch eine Audienz bei ihm. Was mich am meisten beeindruckt hat, war die kontinuierliche und außergewöhnliche Betonung von Frieden, interreligiöser Harmonie, menschlicher Gleichheit, gegenseitigem Respekt und der Vorstellung, jedes Mitglied der Gesellschaft mitzunehmen. In der heutigen Zeit, in der in vielen Teilen der Welt religiöse Missverständnisse, Extremismus und Intoleranz zu einer ernsthaften Herausforderung geworden sind, erscheinen diese Botschaften äußerst zeitgemäß, hoffnungsvoll und als ein Wegweiser für die Menschheit.“
Aus Spanien äußert sich Juan Antonio Reges, der Bürgermeister von Pedro Abad. Er sagt:
„Die Jalsa Salana hat uns die Möglichkeit geboten zu sehen, dass diese Versammlung nicht bloß eine Feier des Glaubens ist, sondern eine außergewöhnliche Demonstration der friedlichen Koexistenz zwischen Menschen aus verschiedenen Ländern, Kulturen und Realitäten, die durch die gemeinsamen Werte von Frieden, Respekt und Brüderlichkeit vereint sind.“
Er sagt zudem:
„Durch verschiedene Ausstellungen und Informationsprogramme habe ich auch von den Diensten erfahren, die die Ahmadiyya Muslim Jamaat in verschiedenen Bereichen leistet.“
Frieden, Menschenrechte und die Abwesenheit von Vorurteilen
Aus Österreich nahmen zwei Anwältinnen, Frau Caroline und Frau Hannah, teil. Sie sagen:
„Wir betrachten die Teilnahme an der Jalsa Salana als unser großes Glück. Wir waren erstaunt, als wir die Organisation sahen. Überall herrschte eine Atmosphäre des Friedens.“
Eine von ihnen berichtet:
„Ich habe mich sowohl im Jalsa Gah als auch draußen überall umgesehen. Es gab weder Streit noch Lärm. Es gibt nirgendwo auf der Welt so ruhige und friedliche Menschen. Jeder war bereit, dem anderen zu helfen. Es war eine Freude, Kinder Wasser ausschenken zu sehen, und ich nahm an der Sitzung für Menschenrechte teil. Der Gedanke der Gemeinde, weltweit Frieden zu verbreiten, Rechte zu wahren und nicht nur für Ahmadis, sondern für jeden Unterdrückten die Stimme zu erheben, ist etwas Großartiges, das mich zutiefst beeindruckt hat.“
Sie waren so sehr beeindruckt, dass sie ihrem Muballigh das Versprechen abnahmen, sie nächstes Jahr wieder hierher zu bringen.
Der Journalist Guider Gen aus Bolivien nahm an der Jalsa teil und sagt:
„Die Teilnahme an der Jalsa Salana der Ahmadiyya Muslim Jamaat war für mich eine großartige Erfahrung. Ebenso war ich von den Ansprachen tief beeindruckt, insbesondere von der Ansprache des Imams der Jamaat.“
Weiterhin sagt er:
„Es war eine solche Jalsa, die sich für immer in unser Leben einprägen und uns den Weg zeigen wird, unserem Herrn näher zu kommen und Seine Barmherzigkeit zu erlangen.“
Möge Allah es fügen, dass sie auch die Botschaft des Islam annehmen. Er sagt:
„Ich hatte persönlich die Gelegenheit zu sehen, dass die über Jahre hinweg fälschlicherweise verbreitete Propaganda, die muslimische Frau sei unterdrückt und stehe unter Zwang, eine absolute Lüge ist. Im Gegenteil, die Würde, der Schutz und die Bedeutung, die der Frau im Islam beigemessen werden, haben mich sehr beeindruckt.“
Praktisches Erleben der Lehren und Widerlegung von Stereotypen
Herr Avni Jashari, Kabinettschef der Gemeinde Lipjan aus dem Kosovo, sagt:
„Ich hatte die Gelegenheit, die Ansprache des Imam der Jamaat zu hören. Vor Beginn der Jalsa hatte er die ehrenamtlichen Helfer ermahnt, den Dienst an den Gästen als eine große Verantwortung zu betrachten und ihn mit Liebe, Demut, Aufrichtigkeit und bester Moral auszuführen. Das war am Donnerstagabend.“
Er berichtet:
„Damals fand ich diesen Ratschlag gut, aber ich ahnte nicht, dass ich bereits am nächsten Tag ein praktisches Beispiel dafür mit eigenen Augen sehen würde. Mir wurde plötzlich schlecht. Mir wurde schwindelig, ich fühlte mich unwohl und musste mich übergeben. Sofort kümmerten sich die Ersthelfer um mich, und sechs Ärzte versammelten sich um mich. Ich fühlte mich, als wäre ich in meinem eigenen Zuhause. In diesem Moment wurde mir bewusst, dass die Anweisungen des Khalifatul Masih nicht nur bloße Worte waren, sondern ein Teil des praktischen Lebens eines jeden ehrenamtlichen Helfers sind.“
Herr Hiroyukia Iwamoto aus Japan sagt:
„Es war für uns eine ganz besondere und unvergessliche Reise. Wir empfanden die Atmosphäre der Jalsa als voller Liebe und Spiritualität. Die Hingabe der dienenden ehrenamtlichen Helfer, die Art und Weise, wie die Kinder beim Wasserausschenken dienten, die tiefe Verbundenheit der Jamaat mit dem Khilafat und die Sehnsucht, Sie zu sehen – all das war eine außergewöhnliche Erfahrung.“
Ein weiterer Freund stammt aus dem Libanon und lebt in Belgien. Er sagt:
„Da ich im diplomatischen Dienst arbeite, reise ich an verschiedene Orte weltweit, an denen große Konferenzen stattfinden, sei es in Katar, Brüssel oder an anderen bedeutenden Orten. Doch nirgendwo habe ich ein derart herausragendes und gut organisiertes Programm wie bei dieser Jalsa gesehen. Über fünfzigtausend Menschen sind anwesend, und niemand stößt den anderen, niemand äußert Beleidigungen. Jeder begegnet dem anderen mit Ehre, Respekt und Liebe, und ich habe die islamische Lehre der Brüderlichkeit hier in der Praxis erlebt. Ebenso ist mir die Lehre des Qur'an – لَا إِكْرَاهَ فِي الدِّينِ –, dass es keinen Zwang im Glauben gibt, hier auf der Jalsa praktisch vor Augen geführt worden, da auch Menschen anderer Religionen hierherkommen, sich hier aufhalten, mit Respekt und Würde behandelt werden und sich glücklich und frei bewegen.“
Aus Argentinien nahm auch Sergio Rubin teil. Er ist Chefredakteur für religiöse Angelegenheiten bei ‚Clarín‘, der wichtigsten nationalen Zeitung des Landes. Er sagt:
„Vor meiner Anreise informierte ich meine Zeitung über die Teilnahme an dieser Jalsa. Viele meiner Kollegen rieten mir aufgrund der allgemeinen Vorurteile gegenüber dem Islam, meine Entscheidung noch einmal zu überdenken. Als ich jedoch die Atmosphäre der Jalsa hautnah miterlebte, erkannte ich, dass Ihre Jamaat selbst und die friedliche Atmosphäre Ihrer Jalsa der beste Beweis dafür sind, dass der Islam eine friedfertige Religion ist. Trotz dieser enormen Menschenmenge herrschte überall eine Atmosphäre von Frieden und Sicherheit.“
Er berichtet, dass er am letzten Tag der Jalsa auf dem Fernsehsender TN Live-Übertragungen ausstrahlen ließ, um den Zuschauern dieses Umfeld zu zeigen, und dabei betonte, dass der Islam eine Religion des Friedens und der Sicherheit sei, wofür er die Jamaat als Beweis anführte. Er ist selbst Katholik und sagt:
„Die Eröffnungsansprache des Kalifen auf der Jalsa hat mir sehr gefallen, in der er über Rechtschaffenheit sprach, was den Kern jeder Religion bildet. Als Christ hatte ich die Gelegenheit, durch diesen Aspekt mein Wissen und meine Erkenntnisse erheblich zu erweitern.“
Svetlana Markeviciene aus Litauen sagt:
„Anlässlich der Jalsa Salana had ich die Gelegenheit, unter Muslimen zu weilen und ihre Verhaltensweisen aus der Nähe zu beobachten, wobei ich viel Neues gelernt habe. Nachdem ich die Ansprache des Imam der Jamaat an die Frauen gehört hatte, wurden viele meiner Missverständnisse über den Status der Frau im Islam beseitigt. Es war eine Freude zu erfahren, dass der Islam der Frau Ehre und Schutz gewährt und ihre Grundrechte lehrt. Die Ansprache war äußerst ausgewogen, schlüssig und berührend, was mir die Möglichkeit gab, noch positiver über den Islam zu denken.“
Julia Pertezzi, eine Menschenrechtsberaterin der Vereinten Nationen aus der Schweiz, sagt:
„Es war ein einzigartiges Erlebnis für mich, und durch die Teilnahme an dieser Versammlung hatte ich die Möglichkeit, eine religiöse Gemeinschaft aus der Nähe zu betrachten und zu verstehen, über die meine Kenntnisse zuvor begrenzt waren. Die Gastfreundschaft, die Liebenswürdigkeit und die Hilfsbereitschaft der ehrenamtlichen Helfer und Teilnehmer haben mich tief beeindruckt. Jeder begegnete mir mit großer Freundlichkeit. Sie beantworteten meine Fragen und waren stets bereit, Auskunft zu geben, wodurch ich die Geschichte, Traditionen und Grundwerte der Ahmadiyya Muslim Jamaat besser verstehen konnte.“
Sie lobte auch die verschiedenen Ausstellungen und merkte an, dass diese sehr interessant gewesen seien, da darin die Geschichte, die Projekte zum Dienst an der Menschheit und die Dienste in jedem Bereich wirkungsvoll präsentiert wurden. Die Ausstellung über die Rolle der Frau erwies sich für sie als besonders aufschlussreich, da sie die Gelegenheit bot, dieses Thema aus der eigenen Perspektive der Jamaat zu verstehen.
Eine globale Familie über geografische Grenzen hinweg
Prof. Federica Sona aus Turin, Italien, sagt, dass sie auf der Jalsa Salana eine wunderschöne Verschmelzung von Weitblick und Spiritualität beobachtet habe.
„Aus einer rationalen Perspektive betrachtet, war es erstaunlich, wie reibungslos die gesamte Organisation ablief. Es wirkte, als würde der Wind alles von selbst tragen. Vom jüngsten Helfer, der beim Wasserausschenken eingeteilt war, bis hin zu den älteren ehrenamtlichen Mitarbeitern hatten alle gute Absichten, Gastfreundschaft, Liebenswürdigkeit und ein Lächeln gemeinsam. Auf emotionaler Ebene fühlte es sich an, als würde man in einer großen internationalen Familie willkommen geheißen. Der Gast wird freudig aufgenommen und mit Aufmerksamkeit und Liebe behandelt.“
Sie berichtet, dass sie vielen Männern, Frauen und Kindern begegnete, die ein Lächeln mit ihr teilten, ihr halfen, den Weg zu finden, oder ihr von ihren Lebenserfahrungen erzählten – die mal schmerzhaft, mal erfreulich und mal erhellend waren. Unter besonderer Erwähnung der spirituellen und tiefgründigen Aspekte sagt sie, dass sie zutiefst beeindruckt gewesen sei von Erlebnissen wie Vorankündigungen in klaren Träumen, die einige Mitglieder mit ihr geteilt hätten. Sie sagt:
„Diese Jamaat ist eine so große und vereinte Familie, die geografische Grenzen überschreitet.“
Herr Aydin, ein Wissenschaftler für Religionssoziologie in Rom, sagt:
„Das Erste, was auffällt, ist die Tatsache, dass so viele Nationalitäten, Sprachen und Kulturen an einem Ort versammelt sind. Die Zeremonie, bei der die Flaggen verschiedener Länder zusammen mit der Flagge der Jamaat gehisst werden, unterstreicht diese internationale Solidarität – das heißt, eine kleine Welt, in der verschiedene Nationen zusammenleben, ohne ihre Einzigartigkeit zu verlieren. Als Student der Religionssoziologie hatte ich die Gelegenheit zu sehen, wie eine Religionsgemeinschaft lokale Identität und globale Solidarität miteinander in Einklang bringen kann.“
Ebenso lobte er die Gastfreundschaft und würdigte die ehrenamtlichen Helfer in hohen Tönen.
Von der Stoney Nakoda First Nation in Kanada kommt Herr Raventonian Sanow. Er sagt:
„Es war für mich äußerst faszinierend, eine derart große und weitreichende Versammlung zu sehen. Hier wurden hervorragende Vorkehrungen getroffen, und jede Person bemühte sich nach besten Kräften, den reibungslosen Ablauf der Aufgaben zu gewährleisten. Diese Arbeit ist nicht einfach, aber der Geist, mit dem sie ausgeführt wurde, hat mich sehr beeindruckt.“
Theologische und akademische Betrachtungen des Islam
Aus der Türkei nahm Prof. Metin Bozan als Nicht-Ahmadi-Gast teil. Er ist Professor an der Dicle-Universität und Leiter der Fakultät für die Geschichte der islamischen Religionen; unter seiner Aufsicht haben Studenten bereits Abschlussarbeiten über die Jamaat verfasst.
Er sagt, dass in jeder Organisation und in jeder Tätigkeit der Jalsa vollkommene Disziplin zu erkennen gewesen sei. Weiter sagt er:
„Unser prinzipieller Standpunkt ist, dass wir jeden, der an Allah, den Gesandten Allahs und das Leben nach dem Tod als Bedingungen des Glaubens und des Islam glaubt, als Muslim betrachten und es nicht für zulässig halten, ihn zum Ungläubigen zu erklären. Folglich sind Ahmadis in unseren Augen ebenfalls Muslime.“
Wenn nur die pakistanischen Gelehrten dies verstehen würden. Dann fügte er hinzu, dass er die Bemühungen der Jamaat für den internationalen Frieden und die Sicherheit sehr schätze. Ebenso bemerkte er bei jeder Gelegenheit die getrennten Vorkehrungen für Männer und Frauen und kam zu dem Schluss, dass in der Jamaat besonderer Wert auf die islamische Lehre des Parda gelegt wird.
Aus Frankreich äußert sich Herr Thierry Valle, der Präsident der Kooperationsvereinigung ‚Freedom of Conscience‘. Er sagt:
„Die Organisation war makellos, die Atmosphäre friedlich und es herrschte große Ruhe. Die Abschlussansprache des Imam der Jamaat war wahrlich ein großartiger Wegweiser und zutiefst bewegend. Sie rief uns die hohen Maßstäbe in Erinnerung, die wir uns selbst setzen sollten, und vermittelte uns ein Gefühl für die friedliche Welt, für deren Aufbau wir alle unermüdlich arbeiten müssen.“
Weiter sagt er:
„Ich drücke meinen tiefsten Dank aus. Als ich hierherkam, wurde mir bewusst, dass der praktische Beweis für die Botschaft von Frieden, Liebe und Brüderlichkeit, welche die Ahmadiyya Jamaat in der Welt verbreitet, darin zu sehen war, dass Menschen aus über einhundert Ländern wie in einem Blumenstrauß versammelt waren, und diesen Duft habe ich selbst gespürt.“
Ein Journalist aus Belgien berichtet:
„Ich habe bereits in der Vergangenheit teilgenommen, aber dieses Jahr war ich besonders von der Ansprache des Imam der Jamaat an die Frauen beeindruckt, in der er die Frauen dazu ermutigte, nicht nur religiöses, sondern auch weltliches Wissen zu erwerben und in jedem Bereich der Welt voranzuschreiten.“
Ebenso gibt es Frau Prof. Minezaki Hiroko aus Japan. Sie hat auch ein Forschungsbuch über die Ahmadiyya Jamaat verfasst, wofür sie nach Rabwah, Qadian und an verschiedene andere Orte gereist ist. Sie verfügt über ein sehr fundiertes Wissen. Sie erzählt:
„Auf der Jalsa traf ich einen jungen Deutschen. Er hatte am selben Tag das Bai’at abgelegt. Ich fragte ihn, was ihn dazu bewogen habe, das Bai’at abzulegen. Er antwortete, dass die Atmosphäre der Jalsa, die Brüderlichkeit und die gegenseitige Liebe der Ahmadis ihn dazu veranlasst hätten.“
Ebenso sprach sie den ehrenamtlichen Helfern großes Lob aus.
Aufrichtige Kritik und die Notwendigkeit der ständigen Selbstreform
Ähnlich äußert sich Herr Archie, ein Indonesier, der mit seiner griechischen Ehefrau – einer neu konvertierten Nicht-Ahmadi-Muslimin – in Griechenland lebt. Er sagt:
„Als ich die Einladung erhielt, dachte ich mir, dass dies eine spirituelle Reise ist. Sie wird mich Allah näherbringen, weshalb ich Griechenland verließ und hierherkam. Die Ansprachen des Kalifen der Zeit hinterließen bei mir einen tiefen Eindruck. Der Dienst der Menschen – der Dienst, den die Helfer leisteten – hat mich zutiefst beeindruckt.“
Ein Gast aus Lettland ist Normunds, der einen Master in Politikwissenschaft hat. Seine Abschlussarbeit befasste sich mit der Unterdrückung und den Ungerechtigkeiten gegenüber Ahmadis in Pakistan. Er nahm teil und sagt:
„Alle meine Fragen, die ich über den Islam und Ahmadiyya hatte, wurden mir während der Jalsa beantwortet.“
In der griechischen Delegation befand sich auch eine Besucherin, die sagt:
„Es war eine wunderschöne Erfahrung. Jeder einzelne ehrenamtliche Helfer war sehr freundlich und hilfsbereit zu den Gästen. Die Ausstellungen waren hervorragend, insbesondere die Ausstellung von ‚The Review of Religions‘ über die Geschichte des Islam. Ich hätte dort gerne mehrere Stunden verbracht.“
Bezüglich dessen, was ihr über Archäologie erzählt wurde, und nachdem sie all dieses Lob geäußert hat, fügt sie hinzu:
„Es gibt eine Sache, die mir missfallen hat, und zwar, dass einige Frauen den islamischen Verhaltenskodex der Kleidung, sprich das Parda, nicht richtig einhielten und auch einige Männer Schwächen beim Senken der Blicke zeigten.“
Obwohl ich diesbezüglich ausdrücklich ermahnt hatte. Wir sollten uns auch kritische Anmerkungen anhören und darüber nachdenken, um uns selbst zu reformieren. Daher sollten diejenigen, die nachlässig waren, stets daran denken, dass Außenstehende uns sehr genau beobachten, und wir dürfen ihnen keine Gelegenheit geben, die das wahre Bild des Islam beflecken könnte. Vielmehr hatte ich auch während der Ansprachen auf der Jalsa dieses Zitat des Verheißenen MessiasAS vorgelesen, dass wir anderen keinen Anlass geben sollen, mit dem Finger auf uns zu zeigen.
Aus Polen kommt Woyzeck Laventovic – solche Namen sind oft etwas schwierig auszusprechen –, jedenfalls ist er Professor für Menschenrechte und war auch Kanzler einer Universität. Er lehrt Rechtswissenschaft. Er sagt:
„Ich war von der Organisation tief beeindruckt, und um meine Eindrücke und Gefühle bezüglich meiner Audienz beim Imam der Jamaat zu beschreiben, fehlen mir die Worte.“
Er meint, als er persönlich mit mir sprach, sei er sehr berührt gewesen. Er sagt:
„Was ich hier gelernt habe, werde ich nun an meine Studenten weitergeben, damit sie die wahre Bedeutung der islamischen Lehren erfahren.“
Dies waren einige der Berichte, die ich ausgewählt hatte, und selbst davon habe ich nur einige wenige dargelegt.
Globale Medienberichterstattung und Jalsa-Übertrgung auf MTA
Was Presse und Medien während dieser Tage betrifft, so gab es, wie ich bereits erwähnte, sowohl vonseiten der Presseabteilung als auch von der UK-Presse eine umfangreiche Berichterstattung. Die renommierte britische Zeitung „The Times“ veröffentlichte die Nachricht auf ihrer Titelseite. Auch von anderer Presse gab es Berichte.
Die Medienberichterstattung umfasst sechzehn Printartikel mit einer Leserschaft von zehn Millionen. Es gab fünfunddreißig Radioprogramme, was einem Zuwachs von zehn Sendungen im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Es gab sechs Fernsehsendungen, deren Zuschauerzahl auf 7,2 Millionen geschätzt wird. In den sozialen Medien gab es 530.000 Aufrufe, und es gibt auch einen Bericht der UK-Abteilung, in dem die Zahlen in die Millionen gehen. Die Gesamtreichweite belief sich durch Presse und Medien auf 52,8 Millionen Menschen. Etwa zwölf verschiedene Zeitungen und Fernsehsender berichteten, darunter bekannte nationale Sender und Zeitungen.
Zu den Eindrücken der Journalisten: Eine Journalistin sagt, nachdem sie das Bai’at am letzten Tag gesehen hatte:
„Ich bin zutiefst beeindruckt. Meine Augen füllten sich vor Rührung mit Tränen. Dies war ein Anblick, den ich noch nie zuvor in meinem Leben gesehen habe, und ich glaube nicht, dass sonst jemand auf der Welt eine solche Erfahrung vermitteln oder eine derartige Veranstaltung ausrichten könnte. Dieser Anblick war atemberaubend, und ich bin völlig in seinem Bann.“
Ebenso liegen Eindrücke weiterer Personen vor. Auch seitens MTA Africa wird hervorragende Arbeit geleistet. Zwanzig Journalisten nahmen hier teil und reichten 157 Berichte ein. Ihre Nachrichten über die Jalsa erreichten über 63 Millionen Haushalte. In Afrika wurde über die Jalsa Salana auf mehr als achtzehn afrikanischen Sendern live berichtet. Die Ansprachen wurden gesendet, und die Reichweite der Übertragungen wird auf über 35 Millionen Menschen geschätzt.
Rückmeldungen aus Afrika
Die Eindrücke der Nicht-Ahmadi-Zuschauer in Afrika waren wie folgt. Pastor George aus dem Dorf Tenta For in Sierra Leone sagt:
„Von Beruf bin ich Lehrer und lebe im Dorf Tenta For in Sierra Leone. Ich bin kein Ahmadi-Muslim. Was mich an den drei Tagen der Jalsa Salana UK am meisten beeindruckte, war die tiefe Liebe der Ahmadi-Muslime zum Khilafat sowie ihr Ausdruck von Frieden, Liebe, Loyalität und Respekt gegenüber der gesamten Menschheit, unabhängig davon, aus welchem Land sie stammten.“
Er sagt:
„Eigentlich wollte ich am Sonntag in die Kirche gehen, entschied mich jedoch stattdessen, in die Moschee zu gehen, um das internationale Bai’at zu sehen. Was ich dort sah, unterschied sich völlig von dem, was ich mir vorgestellt hatte. Nun verstehe ich, warum sich die Ahmadiyya Muslim Jamaat weltweit so rasant ausbreitet.“
Ebenso haben viele weitere Pastoren und gebildete Menschen ihre Eindrücke eingeschickt.
Möge Allah die segensreichen Auswirkungen dieser Jalsa nicht nur bei allen Mitgliedern der Jamaat festigen, sondern auch andere Menschen rechtleiten und sie zum wahren Islam und zur Ahmadiyya hinführen.
Tatplan der Woche
Checkliste für den Alltag
-
✓Achte diese Woche ganz besonders auf die korrekte Einhaltung des Parda und übe dich im Senken der Blicke.
-
✓Begegne deinen Mitmenschen und Gästen stets mit einem Lächeln, Aufrichtigkeit und beispielloser Gastfreundschaft.
-
✓Verrichte täglich vermehrt Istighfar, um deine Sünden zu bereuen und deine spirituelle Verbindung zu Allah zu festigen.
-
✓Nimm Lob von anderen demütig an und verneige dich stattdessen in Dankbarkeit tiefer vor Allah.