MTA Mediathek & Podcast
Ansprache Lesen
Der vollständige Text der Freitagsansprache, strukturiert und durchsuchbar.
Zusammenfassung
Die wichtigsten Punkte kompakt zusammengefasst (Deutsch & Urdu).
Für Kinder
Kindgerecht erklärte Inhalte mit einem spaßigen Mini-Quiz.
To Dos
Praktische Umsetzung als Checkliste.
Quiz (Deutsch)
Teste dein Wissen zur Ansprache mit Fragen auf Deutsch.
Quiz (Urdu)
Teste dein Wissen mit Fragen in Urdu.
Aktionsplan
Wöchentlicher Umsetzungsplan vom Missionary Incharge Büro basierend auf der Khutba
Freitagsansprache mit deutscher Übersetzung als Audio sowie Subtitles
MTA GermanyDeutsche Übersetzung
In der Freitagsansprache vom 05. Juni 2026 sagte Seine Heiligkeit Hadhrat Mirza Masroor AhmadABA:
In der vergangenen Khutba habe ich Begebenheiten über die Demut des Verheißenen MessiasAS sowie seine Ratschläge dargelegt. Auch heute werde ich weitere Begebenheiten und Ratschläge von ihm in diesem Zusammenhang vorlegen.
Güte gegenüber Feinden und Mitgefühl für Benachteiligte
Hadhrat Sheikh Muhammad Ismail Sahib berichtet, dass die vortrefflichen Charaktereigenschaften des Verheißenen MessiasAS von solcher Natur waren: Selbst wenn jene Leute in Qadian, die ständig in Feindschaft gegen ihn verwickelt waren und dabei keine Gelegenheit ausließen, an seine Tür kamen und klopften, sah ich ihn sogar barfuß herauskommen. Sobald er sie erblickte, erwiderte er ihren Friedensgruß mit äußerster Zuneigung und Freundlichkeit und erkundigte sich: „Geht es Ihnen gut?“ Nachdem er sich nach dem Wohlbefinden des gesamten Haushalts erkundigt hatte, fragte er: „Was führt Sie zu mir?“ Wenn die Person dann ihr Anliegen oder ihren Bedarf schilderte, fragte er: „Wie viel benötigen Sie?“ Daraufhin brachte er stets mehr, als verlangt wurde, und pflegte zu sagen: „Sollten Sie noch mehr benötigen, können Sie es gerne mitnehmen.“ Er pflegte selbst gegenüber seinen Feinden ein äußerst gütiges Verhalten, trat ihnen gegenüber stets mit Demut auf und zeigte niemals Hochmut.
Hadhrat Mirza Bashir AhmadRA berichtet, dass er diese Überlieferung von Munshi Zafar Ahmad Sahib gehört habe, welcher es wiederum von Maulawi Sher Ali Sahib erfahren hatte, dass es einst einen geistig beeinträchtigten Mann namens Miran Bakhsh Saudai gab. Als der Verheißene MessiasAS einmal aus der Großen Moschee kam, rief dieser ihn einfach beim Namen. Er war sehr unhöflich, aber ihm fehlte der Verstand, weshalb er ihn so anrief. Er rief: „He, Ghulam Ahmad!“ Der Verheißene MessiasAS blieb sofort stehen und antwortete: „Ja.“ Er nahm es in keiner Weise übel und fragte: „Ja, what möchten Sie sagen?“ Der Mann erwiderte: „Sag erst einmal Salam.“ Auf Punjabi forderte er ihn also auf, ihn zuerst zu grüßen. Der Arme hielt sich in seiner Einbildung für einen Offizier. Er sprach: „Friede sei mit Ihnen.“ Daraufhin sagte der Mann: „Bezahle deine Abgaben!“ Unter Bauern nannte man die Steuern der Regierung so. Hudhur hörte sich jedenfalls seine Worte an, holte ein Taschentuch aus seiner Tasche und gab ihm vier oder acht Annas daraus. Der Mann freute sich, ging singend davon und stimmte Loblieder, sogenannte Ghoriyan, an. Er nahm selbst die Äußerungen eines geistig beeinträchtigten Menschen niemals übel und blieb sogar für ihn stehen.
Demut im Empfang und in der Bewirtung von Gästen
Master Nazir Hussain Sahib erzählt: „Wann immer ich in Begleitung meines Vaters nach Qadian zu Hudhur kam und ihm mitgeteilt wurde, dass Hakeem Marham-e-Isa Sahib eingetroffen sei, erlebte ich stets, dass Hudhur sofort nach der Benachrichtigung herauskam. Er pflegte uns dann immer etwas zum Essen anzubieten, und manchmal kam es sogar vor, dass er das Essen eigenhändig holte.“ Er schreibt weiter, dass Hudhur seine Gäste mit einer derartigen Schlichtheit empfing, dass er ihn manchmal mit einem Stift in der Hand antraf oder sah, wie Hudhur barfuß herauskam. Wenn er in seinem Zimmer saß und es an der Tür klopfte, kam er genau in diesem Zustand hinaus. Wenn Hudhur sich in der Moschee befand und ein Gast eintraf, erhob er sich meistens, um ihm die Hand zu schütteln. Wenn Hudhur gerade mit jemandem im Gespräch war und jemand Neues hinzukam, der sich neben ihn setzte und ihm die Hand reichte, wandte sich Hudhur ihm sofort zu und erkundigte sich nach seinem Befinden. Kurz gesagt, Hudhur empfing seine Besucher mit tiefster Demut.
Hadhrat Mufti Muhammad Sadiq Sahib berichtet: „Iich erinnere mich daran, dass ich einmal von Lahore nach Qadian gereist war. Dies trug sich vermutlich im Jahre 1897 oder 1898 zu. Er ließ mich in der Mubarak-Moschee Platz nehmen – damals war es noch eine kleine Moschee – und sagte: ‚Setzen Sie sich, ich hole das Essen.‘ Mit diesen Worten ging er hinein. Ich ging davon aus, dass er das Essen durch einen Diener schicken würde. Als jedoch nach wenigen Minuten das Fenster öffnete, traute ich meinen Augen kaum: Er brachte mir das Essen eigenhändig auf einem großen Tablett angerichtet. Als er mich sah, sprach er: ‚Essen Sie, ich hole in der Zwischenzeit Wasser.‘“ Mufti Sahib berichtet, dass ihm unwillkürlich die Tränen kamen: Wenn er als unser Meister und spiritueller Führer uns auf diese Weise dient, in welchem Ausmaß sollten wir dann einander dienen?
Eine weitere Überlieferung über seine Schlichtheit und Demut berichtet Hadhrat Mirza Bashir Ahmad Sahib unter Berufung auf eine Frau namens Mai Bholi, auch bekannt als Mai Jiwan. Sie schilderte: „Als Hudhur einmal unser Dorf besuchte, röstete ich frischen Weizen und brachte ihn zu ihm. Er verteilte ihn an seine Begleiter, kostete selbst davon und freute sich darüber. Wann immer Hudhur auf seinen Spaziergängen hierherkam, pflegte er in unserer einfachen Lehm-Moschee das Ishraq-Gebet zu verrichten. Wenn wir ihm dann Saag (Spinatgericht) und Brot anboten, verschmähte der Verheißene MessiasAS dies niemals und zeigte keinerlei Abneigung, sondern nahm diese Gastfreundschaft mit großer Freude an.“
Selbstloser Dienst an Freunden und Familie
Hadhrat Munshi Zafar Ahmad Sahib aus Kapurthala erzählt eine Begebenheit: Er saß an seinem Platz niemals bei offener Tür. Er ließ die Tür nie offen, sondern schloss sie stets von innen ab. Er berichtet weiter, dass der junge Sahibzada Mian Mahmud Ahmad in kurzen Abständen immer wieder kam und rief: „Abba [Vater], öffne den Riegel!“ Und er erhob sich stets, um ihm die Tür zu öffnen. Einmal erschien ich bei ihm, als Hudhur gerade auf einer Matte aus geflochtenen Blättern saß. Als er mich sah, hob er ein Bettgestell hoch und trug es herein. Ich sagte: „Hudhur, ich trage es selbst.“ Er erwiderte: „Es ist zu schwer, Sie werden es nicht heben können.“ Dann trug er das Bett dorthin, forderte mich auf, Platz zu nehmen, und sagte in Bezug auf sich selbst: „Ich fühle mich hier unten auf dem Boden wohl und werde unten sitzen; setzen Sie sich auf das Bett.“ Ich lehnte zunächst ab, doch als er sagte: „Setzen Sie sich ungeniert hin“, nahm ich Platz. Ich war durstig und mein Blick fiel auf die Tonkrüge, doch es gab dort kein Trinkgefäß. Er bemerkte das und fragte: „Haben Sie Durst? Ich hole Wasser.“ Dann ging er nach unten in die Frauenräume und brachte ein Glas. Er sagte: „Warten Sie einen Moment“, ging abermals nach unten und brachte zwei Flaschen Erfrischungsgetränke mit, die jemand aus Manipur geschickt hatte. Es war ein überaus köstliches Erfrischungsgetränk. Er erklärte: „Diese Flaschen stehen schon seit vielen Tagen hier, denn wir hatten die Absicht gefasst, erst einem Freund davon anzubieten, bevor wir selbst davon trinken. Heute ist es mir wieder eingefallen.“ Dementsprechend mischte er das Erfrischungsgetränk im Glas an und reichte es mir. Über dieses Geschenk hatte er gesagt, dass er zuerst einem Freund davon servieren und dann selbst davon trinken werde. Ich sagte daraufhin: „Hudhur, trinken Sie zuerst einen kleinen Schluck davon.“ Als er das Erfrischungsgetränk im Glas fertiggemischt hatte, bat ich den Verheißenen MessiasAS, zuerst zu trinken, bevor ich es täte. Er trank einen Schluck, reichte es mir, und ich trank es aus. Ich lobte den Geschmack des Erfrischungsgetränks, woraufhin er sagte: „Nehmen Sie eine Flasche mit und bieten Sie die andere den Freunden draußen an.“ Er selbst wird aus diesen zwei Flaschen wohl nur diesen einzigen Schluck getrunken haben. Gemäß seiner Anweisung nahm ich die Flaschen mit.
Hilfsbereitschaft im häuslichen Alltag
Ebenso berichtet Hadhrat Mirza Bashir Ahmad Sahib, dass Aischa Sahiba, die Tochter von Ahmad Jan Sahib, erzählte: „Als meine verstorbene Mutter im Jahre 1906 verschied, nahm mich Amma Ji, die Ehefrau des Ersten Kalifen, mit zu sich nach Hause und gab mir Frühstück. Nach vier oder fünf Tagen nahm mich dann Hadhrat Ummul Mumineen mit zu sich nach Hause.“ Er beschreibt die Stelle – dort oben, wo die Küche ist, ließ sich Amma Jan in ihrem Haus die Haare waschen. Eine Frau goss Wasser über meinen Kopf, und Amma Jan wusch dem Mädchen, dessen Mutter verstorben war, die Haare. Sie berichtet weiter: „Hadhrat Ummul Mumineen schäumte meinen Kopf mit Seife ein und wusch ihn. Diese Frau goss jedoch zu viel Wasser auf einmal darüber. Der Verheißene MessiasAS spazierte gerade in der Nähe umher. Als er das sah, nahm er der Frau die Wasserkanne aus der Hand und begann, mir selbst das Wasser über den Kopf zu gießen. Er goss nach und nach Wasser darüber, während Hadhrat Amma Jan, Ummul Mumineen, mir die Haare kämmte. Hudhur sagte dabei: ‚Auf diese Weise werden die Läuse verschwinden.‘ Möglicherweise hatten sich Läuse auf ihrem Kopf eingenistet, da ihre Mutter lange krank gewesen und dann verstorben war, weshalb sich niemand richtig um ihre Pflege hatte kümmern können. Ob aus diesem Grund oder weil Läusebefall in jenen Gegenden ohnehin häufig vorkam – jedenfalls wies er an: ‚Wascht den Kopf auf diese Weise und kämmt ihn dabei, so werden die Läuse verschwinden.‘“ Er scheute sich in keiner Weise, auch bei alltäglichen Hausarbeiten mithelfen.
Mufti Muhammad Sadiq Sahib berichtet: „Auf der Suche nach Wasser für das Wudu begab ich mich einmal mit einer Wasserkanne in der Hand in den Eingangsbereich jenes Tores, das von der Mubarak-Moschee zu den Privaträumen von ihm führt, in der Absicht, die Wasserkanne einem seiner Diener zu geben, damit dieser sie mir von drinnen mit Wasser füllte. Zufällig kam in diesem Moment er selbst von drinnen heraus. Als er mich dort stehen sah, fragte er: ‚Benötigen Sie Wasser?‘ Ich antwortete: ‚Ja, Hudhur.‘ Daraufhin nahm Hudhur mir die Wasserkanne aus meiner Hand und sagte: ‚Ich hole es Ihnen‘, füllte es eigenhändig drinnen mit Wasser, brachte es heraus und reichte es mir.“
Hadhrat Mirza Bashir Ahmad Sahib berichtet, dass Murad Khatoon Sahiba, die geehrte Ehefrau des verstorbenen Dr. Khalifa Raschiduddin Sahib, erzählte: „Einmal verzehrten Hadhrat Ummul Mumineen und alle anderen gemeinsam Mangos. Es war die Mango-Saison, und damals aß man meistens Sorten, die man aussaugte. Im Innenhof sammelten sich zwei oder drei Haufen von Schalen und Kernen an. Viele Frauen saßen beisammen. Zahlreiche Fliegen begannen, diese zu umschwärmen. Da die Frauen in Gespräche vertieft waren, dachten sie in dem Moment nicht daran, sauber zu machen. Zu dieser Zeit saß auch ich dort; einige Hausangestellte und Dienerinnen waren ebenfalls zugegen. In diesem Moment kam der Verheißene MessiasAS herein. Als er dies bemerkte, füllte er eigenhändig Phenol in eine Kanne und goss es selbst auf all die Schalenberge im Hof, damit die Fliegen und Ähnliches vertrieben würden und der Schmutz beseitigt würde, sodass kein unangenehmer Geruch entstünde.“ Anstatt jemanden zu tadeln, demonstrierte er durch sein eigenes Handeln, dass Verunreinigungen umgehend beseitigt werden sollten. Darin offenbart sich nicht nur seine Demut, sondern auch sein hohes Maß an Bewusstsein für Gesundheitsfürsorge.
Fürsorge für das Wohlbefinden anderer
Eine Delegation, bestehend aus einigen Honoratioren aus Lahore, zu der unter anderem Dr. Allama Iqbal und Sir Shahabuddin gehörten, traf zu einer Audienz mit seiner Heiligkeit ein. Über den Verlauf dieser Audienz berichtet Babu Ghulam Muhammad SahibRA: „Als nach dem Abendessen die Betten verteilt wurden, sicherte ich mir ein besonders stabiles und großes Bettgestell. Jedoch nahm Chaudhry Shahabuddin Sahib, der später als Sir Shahabuddin bekannt wurde, mein Bettzeug einfach herunter und riss das Bettgestell an sich. Der Verheißene MessiasAS kam herein und erkundigte sich bei jedem Einzelnen: ‚Haben Sie irgendwelche Beschwerden?‘ Jeder antwortete: ‚Hudhur, ich habe keine Beschwerden.‘ Als er jedoch zu mir kam, stand ich besorgt da, weil Chaudhry Shahabuddin Sahib mein Bett in Beschlag genommen hatte. Ich sagte: ‚Hudhur, Chaudhry Shahabuddin hat mir mein Bett weggenommen, und ich weiß nicht, wo ich schlafen soll.‘ Er entgegnete: ‚Warten Sie, ich hole ein Bett für Sie.‘ Daraufhin ging er fort. Als eine geraume Zeit verstrichen war und das Bett noch immer nicht gebracht wurde, spähte ich durch das Tor zum Innenhof von Hudhurs Haus und sah Folgendes: Ein Mann flocht hastig ein Bett, und Hudhur saß daneben und hielt ihm eine Lampe, um ihm Licht zu spenden. Als ich Hudhur in diesem Zustand sah, schämte ich mich zutiefst. Ich trat vor – die Tür stand ohnehin offen – und bat: ‚Hudhur, reichen Sie mir die Lampe.‘ Doch Hudhur erwiderte: ‚Es fehlt nur noch ein letzter Durchgang beim Flechten.‘ Diese vortreffliche Charaktereigenschaft von Hudhur berührte mich so tief, dass mir die Tränen kamen. In jenem Moment blickte ich auf sein gesegnetes Gesicht und sagte: ‚Dieses Gesicht kann unmöglich das eines Lügners sein.‘“ Sein Bediensteter, der verstorbene Mirza Ismail Baig, bezeugt: „Wenn er vor seinem Prophetentum auf Geheiß seines geehrten Vaters ausreiste, um Gerichtsangelegenheiten nachzugehen, nahm er ein Pferd als Reittier mit, und in der Regel begleitete ich ihn. Doch wenn der Aufbruch anstand, ging er stets zu Fuß und ließ mich auf dem Pferd reiten.“ Seinen Diener ließ er auf dem Pferd reiten, während er selbst zu Fuß ging. „Ich weigerte mich immer wieder und sagte: ‚Hudhur, ich schäme mich.‘ Er antwortete dann: ‚Ich schäme mich nicht, zu Fuß zu gehen, weshalb schämst du dich, auf dem Pferd reiten?‘ Wenn er von Qadian aufbrach, ließ er grundsätzlich immer zuerst mich aufsitzen. Wenn knapp die Hälfte oder etwas mehr des Weges zurückgelegt war, stieg ich ab und er auf. Genau so verhielt es sich auch auf dem Rückweg vom Gericht: Zuerst ließ er mich aufsitzen und stieg erst später selbst auf. Wenn er ritt, ließ er das Pferd genau in jenem Tempo gehen, das es selbst einschlug, damit ich mich beim Nebenhergehen nicht überanstrengen musste.“
Bescheidenheit im persönlichen Umgang
Hadhrat Mirza Bashir Ahmad Sahib berichtet: „Maulawi Sher Ali Sahib erzählte mir, dass der Verheißene MessiasAS, wenn er Maulawi Muhammad Ali Sahib nach etwas Bestimmtem fragen wollte, ihn nicht zu sich rief, sondern sich stattdessen persönlich in das kleine Zimmer von Maulawi Sahib begab.“ Hadhrat Mirza Bashir Ahmad Sahib sagt: „Ich möchte anmerken, dass Maulawi Muhammad Ali Sahib zu Lebzeiten des Verheißenen MessiasAS in einem Teil seines Hauses wohnte.“ Der Verheißene MessiasAS hatte ihm ein Zimmer in seinem Haus zur Verfügung gestellt, „und sein Arbeitszimmer befand sich in eben jenem kleinen Raum, der sich östlich von der Mubarak-Moschee befand. Dorthin pflegte der Verheißene MessiasAS selbst zu ihm zu gehen. Es ist jedoch bedauerlich, dass Maulawi Sahib nicht die Lehre aus Hudhurs Demut zog, die er hätte ziehen sollen, und letztlich wurde ihm sein eigener Hochmut zum Verhängnis.“
Der Redakteur der Zeitung Al-Hakam schreibt über die Schlichtheit des Verheißenen MessiasAS: „Wenn er zu einem Spaziergang aufbricht, gibt es keinerlei Einschränkungen, dass niemand vor ihm gehen dürfe. Vielmehr kommt es oft vor, dass ehrenwerten Gefährten der Gedanke kommt, dass Staub aufgewirbelt wird und Seine Heiligkeit hinter ihnen geht.“ Beim Gehen auf den unbefestigten Straßen wurde Staub aufgewirbelt. „Doch Hadhrat Hujjatullah (der Beweis Allahs) äußerte niemals derartige Bedenken. Oftmals geschieht es, dass Leute von hinten angelaufen kommen und er versehentlich angerempelt wird oder ihm der Schuh abgestreift wird – das heißt, jemand tritt ihm auf den Fuß – oder dass sein Gehstock – durch einen Stoß – hinunterfällt. Doch noch nie hat jemand gesehen oder gehört, dass er darüber Verdruss geäußert oder eine Sonderbehandlung bevorzugt hätte.“ Er pflegte nie zu sagen: ‚Habt ihr denn gar keine Rücksicht?‘ „Oftmals saß er inmitten einer Gruppe von Gefährten, als ein Fremder eintrat und sogleich auf Maulana Maulawi Abdul Karim Sahib oder Hadhrat Hakeem NooruddinRA zuging und ihnen zuerst die Hand schüttelte, in der Annahme, einer dieser beiden ehrwürdigen Männer sei der Verheißene MessiasAS. Diese großen Persönlichkeiten pflegten den Leuten dann zu erklären: „Er ist es.“ Man sieht also, dass er das Verhalten seines Meisters, des Gesandten AllahsSAW, stets zu seiner eigenen Praxis machte und exakt dasselbe Vorbild demonstrierte.
Demut am Grab und während Reisen
Es gibt eine Überlieferung von Dr. Basharat Ahmad Sahib: „Die Ehefrau von Nawab Muhammad Ali Khan Sahib aus Malerkotla war verstorben. Seine Heiligkeit begleitete das Janaza [den Leichnam] zum Friedhof und leitete persönlich das Totengebet. Da das Grab noch nicht bereit war und ich mich ebenfalls beim Trauerzug befand, beobachtete ich, wie die Anwesenden begannen, sich das Grab anzusehen. Auch meine Aufmerksamkeit richtete sich darauf. Als ich nach einer Weile aufblickte, war Seine Heiligkeit nicht mehr da. Bestürzt blickte ich mich um und entdeckte ihn, wie er ganz allein in einer Ecke des Gartens auf dem bloßen Erdboden saß. Ich breitete eilig ein weißes Laken unter einem Baum aus, ging zu ihm und sagte: ‚Hier sind Sie der Sonne ausgesetzt; bitte setzen Sie sich dorthin in den Schatten des Baumes.‘ Er erwiderte: ‚Ja, das ist gut‘, und nahm auf dem Laken im Schatten des Baumes Platz. Ich setzte mich ganz in seiner Nähe hin. Es dauerte nicht lange, da bemerkten die Leute, dass er unter dem Baum saß, und begannen sich dorthin zu begeben. Zu jedem Neuankömmling sagte er: ‚Kommen Sie, kommen Sie, nehmen Sie hier Platz!‘, rückte selbst ein Stück zurück und ließ die Person auf dem Laken sitzen. Immer mehr Leute kamen, und er rutschte immer weiter nach hinten, um die Anwesenden auf dem Laken Platz nehmen zu lassen. Es dauerte nicht lange, da sah ich, dass er selbst auf dem bloßen Erdboden saß, während seine ganzen Anhänger auf dem Laken Platz genommen hatten. In ihrem Eifer und ihrer Sehnsucht, ihm zu begegnen, bemerkten die Ankömmlinge gar nicht, was geschah – dass er auf den Boden gerutscht war und sie auf dem Laken saßen. Ich jedoch beobachtete das Ganze und litt innerlich darunter. Zugleich aber wuchs mein Glaube, als ich erkannte, welch hohen Rang Gott ihm verliehen hatte und welch grenzenlose Demut und Bescheidenheit in seinem Wesen verankert waren.“
Die Wirkung von Demut auf das Herz
Munshi Zafar Ahmad Sahib schildert ein Ereignis aus den Tagen, als in Amritsar die Debatte mit Abdullah Atham stattfand. Er berichtet: „Wir waren in der Villa eines wohlhabenden Mannes, vermutlich namens Karim Bakhsh, untergebracht. Colonel Altaf Ali Khan gesellte sich zu uns und teilte mir mit, dass er sich unter vier Augen mit Seiner Heiligkeit treffen wolle. Der Colonel trug einen Anzug und war glattrasiert, ohne Bart oder Schnurrbart. Ich sagte: ‚Gehen Sie ruhig hinein. Wir werden dafür sorgen, dass niemand von außen stört.‘ Daraufhin ging der Colonel hinein und verbrachte etwa eine halbe Stunde im privaten Gespräch mit Seiner Heiligkeit. Als der Colonel wieder herauskam, standen ihm die Tränen in den Augen, und sie kullerten ihm über die Wangen. Ich fragte ihn: ‚Was haben Sie besprochen, dass Sie in diesem Zustand sind?‘ Er antwortete: ‚Als ich eintrat, saß Seine Heiligkeit in ihrer ganz eigenen Welt auf der Matte, obwohl eigentlich nur ihr Knie auf der Matte ruhte und der Rest ihres Körpers auf dem blanken Boden. Ich sprach: ‚Hudhur sitzt ja auf dem bloßen Boden.‘ Da dachte Seine Heiligkeit offenbar, dass ich, der Colonel, nicht gerne auf der Matte sitzen würde. Darum breitete Hudhur sein Safa auf der Matte aus – sein Tuch oder Teil seines Turbans, nach dem Entrollen des Turbans – man sagt das dazu oder man sagt das auch zum Tuch – auf jeden Fall wurde es von ihm auf dem Boden ausgelegt und er sagte zum Colonel: ‚Bitte setzen Sie sich hierhin. Anscheinend möchten Sie nicht auf der Matte sitzen, daher lege ich hier das Tuch aus, setzen Sie sich darauf.‘ – Ihr eigenes Tuch vom Kopf entnehmend. – Als der Colonel diesen Zustand sah, sagte er: ‚Mir kamen die Tränen und ich sagte: ‚Obwohl ich in England getauft worden bin – also das Christentum angenommen habe –, bin ich doch nicht so ohne Glauben, dass ich mich auf das Tuch von Hudhur setzen würde.‘ Hudhur erwiderte: ‚Das macht doch nichts. Das ist kein Problem. Setzen Sie sich völlig ungeniert.‘ Ich schob jedoch das Tuch mit der Hand beiseite, setzte mich auf die Matte und begann, ihm meinen Zustand zu schildern: ‚Ich trinke viel Alkohol und begehe auch andere Sünden. Die Namen von Gott und Seinem Gesandten bedeuten mir nichts, doch in diesem Moment entsage ich vor Ihnen dem Christentum und werde Muslim.‘ Trotz all dieser Laster war ich Christ geworden, doch angesichts Ihres Verhaltens und Ihrer Worte werde ich nun Muslim. ‚Jedoch scheint es mir schwer zu fallen, die mir anhaftenden Fehler abzulegen.‘ Hudhur riet mir: ‚Sprich regelmäßig Istighfar [Bitte um Vergebung] und gewöhne dir an, die fünf täglichen Gebete zu verrichten.‘ Dies ist in der Tat das Heilmittel: Wenn sich Laster eingenistet haben und der Mensch vom Glauben abgekommen ist, sollte er viel Istighfar sprechen und besonderen Wert auf die Gebete legen. Der Colonel erzählte weiter: ‚Solange ich bei ihm saß, war ich tief aufgewühlt und weinte ununterbrochen. In diesem Zustand versprach ich fest, Istighfar und die Gebete regelmäßig zu verrichten, bat um seine Erlaubnis und ging. Die Wirkung dieser Begegnung spüre ich in meinem Herzen bis zum heutigen Tag.‘“ Dieser Colonel hatte an genau dieser Debatte teilgenommen und stets auf der Seite der Christen gesessen, doch Allah ließ diesen Eindruck auf ihn wirken, da seine Natur rein war, sodass er erneut den Islam annahm.
Maulawi Abdul Karim Sahib aus Sialkot berichtet über ein Ereignis, das sich im Jahre 1896 oder etwa um diese Zeit zutrug – er veröffentlichte diesen Bericht im Jahr 1900, bezog sich also auf ein Geschehnis von vor vier Jahren: „Seine Familie war nach Ludhiana gereist. Es war der Monat Juni, und das Haus im Inneren war gerade frisch erbaut worden. Zur Mittagszeit legte ich mich dort auf ein Bettgestell, das bereitstand. Seine Heiligkeit spazierte im Zimmer auf und ab. Als ich zwischendurch einmal erwachte, lag Seine Heiligkeit auf dem bloßen Boden genau unter meinem Bett. Aus tiefem Respekt und völlig verlegen schreckte ich hoch. Seine Heiligkeit fragte voller Zuneigung: ‚Warum sind Sie aufgestanden?‘ Ich antwortete: ‚Sie liegen auf dem Boden, wie könnte ich da oben weiterschlafen?‘ Lächelnd entgegnete Seine Heiligkeit: ‚Ich habe doch bloß Wache für Sie gehalten. Die Jungen draußen machten Lärm, also habe ich sie ermahnt, damit Ihr Schlaf nicht gestört wird.‘“
Die Abwesenheit von Überheblichkeit beim Bai'at und auf Reisen
Hadhrat Munshi Imamuddin Sahib schildert das Erlebnis seines Bai’ats: „Ich legte im Jahre 1894 das Bai’at auf die gesegnete Hand des Verheißenen MessiasAS ab. Bis zum Abendgebet waren mein geehrter Bruder Munshi Abdul Aziz Sahib und Bruder Jamaluddin Sahib Sekhwani bei mir. Nach Beendigung des Gebets wies der besagte Munshi Sahib auf mich und bat Seine Heiligkeit: ‚Hudhur, bitte nehmen Sie sein Bai’at ab.‘ Hudhur sprach: ‚Kommen Sie herein.‘ Als ich allein das Bait-ul-Fikr betrat, setzte sich Hudhur ans Fußende des Bettes und wies mich an, am Kopfende Platz zu nehmen. Zunächst zögerte ich, doch als Hudhur mich ein zweites Mal aufforderte, setzte ich mich. Dann nahm er das Bai’at ab. Als ich das Verhalten von Hudhur sah, war ich vollkommen überwältigt: Auf der einen Seite diese religiösen Gelehrten, auf deren Höhe niemand Platz nehmen darf, und auf der anderen Seite der Verheißene MessiasAS von Allah, der einen unbedeutenden Diener am Kopfende des Bettes – also auf dem besseren Platz – sitzen lässt! Mein geehrter Bruder Munshi Abdul Aziz Sahib hatte das Zimmer zwar nicht betreten, beobachtete dieses Geschehen aber von draußen mit.“
Hadhrat Munshi Zafar Ahmad Sahib berichtet: „Einmal baten der verstorbene Munshi Arora Sahib und ich in Ludhiana Hudhur darum, uns doch einmal in Kapurthala zu besuchen. In jenen Tagen gab es noch keine Eisenbahnverbindung nach Kapurthala. Hudhur versprach: ‚Ich werde gewiss eines Tages kommen.‘ Kurz darauf reiste Hudhur tatsächlich, ohne sich vorher anzukündigen, eines Tages nach Kapurthala. Er stieg an der Kutschenhaltestelle aus – er war mit einer Pferdekutsche angereist – und begab sich zur Fateh-Wali-Moschee in der Nähe der Haltestelle in Kapurthala. Es war die Fateh-Wali-Moschee. Hafiz Ahmad Ali Sahib begleitete ihn. Von der Moschee aus schickte Hudhur den dortigen Mullah – der kein Ahmadi war – zu Munshi Arora Sahib oder Munshi Zafar Ahmad Sahib, um seine Ankunft mitzuteilen.“ Er erzählt: „Ich und Munshi Arora Sahib befanden uns gerade im Gericht. Wir arbeiteten bei Gericht als Schnellschreiber, als der Mullah kam und uns informierte, dass Mirza Sahib sich in der Moschee aufhalte und ihn geschickt habe, um uns Bescheid zu geben.“ „Munshi Arora Sahib entgegnete ihm auf Punjabi in einem Tonfall höchster Verwunderung und Verärgerung: ‚Als ob Mirza Sahib ausgerechnet in eurer Moschee einkehren würde!‘ Er sagte: ‚Mirza Sahib soll in eure Moschee gekommen sein, um dort Rast zu machen? Wie ist das möglich? Erzähl keine Lügen!‘ Ich jedoch erwiderte, dass wir hingehen und nachsehen sollten. Dies sagte Zafar Sahib. Daraufhin band sich Munshi Sahib rasch sein Turban-Tuch um, und wir brachen gemeinsam auf. Als wir die Moschee betraten, sahen wir Hudhur auf dem blanken Boden liegen, während Hafiz Hamid Ali Sahib ihm die Füße massierte. Daneben stand eine Schale mit einem Löffel, was darauf hindeutete, dass er womöglich Milch getrunken oder darin eingetauchtes Brot gegessen hatte. Munshi Arora Sahib sagte: ‚Hudhur, wenn Sie vorgehabt hatten, hierher zu kommen, hätten Sie uns Bescheid geben können. Wir wären Ihnen dann zum Bahnhof von Kartarpur entgegengekommen.‘ Hudhur antwortete: ‚Wozu bedurfte es einer Benachrichtigung? Ich hatte Ihnen ein Versprechen gegeben, das galt es einzulösen, und genau das habe ich getan.‘“
Mitgefühl als Kern der moralischen Lehre
Der Verheißene MessiasAS führt aus: „Mein Zustand ist solcher, dass, wenn jemand Schmerzen leidet und ich gerade in ein Gebet vertieft bin, aber sein Klagen mein Ohr erreicht, ich am liebsten mein Gebet abbrechen möchte, um ihm, sofern ich kann, Hilfe und Linderung zu verschaffen und in dem Maße mit ihm mitzufühlen, wie es mir nur möglich ist. Es widerspricht den edlen Sitten, einem Bruder in seiner Not und seinem Schmerz nicht beizustehen. Selbst wenn ihr gar nichts für ihn tun könnt, so betet zumindest für ihn. Ganz zu schweigen von den eigenen Leuten: Ich sage, dass ihr sogar den Fremden und den Hindus gegenüber das beste moralische Vorbild zeigen und Mitgefühl für sie empfinden sollt. Man darf keinesfalls eine gleichgültige Haltung an den Tag legen.“ Dies war nicht bloß eine Ermahnung, sondern, wie all die geschilderten Begebenheiten belegen, spiegelte es exakt sein eigenes Handeln wider. Weiter schreibt der Verheißene MessiasAS: „Einmal befand ich mich auf einem Spaziergang, und ein Landregisterbeamter (Patwari) namens Abdul Karim begleitete mich. Er ging ein Stück vor mir, während ich etwas weiter hinten lief. Auf dem Weg begegneten wir einer alten Frau, die gewiss siebzig oder fünfundsiebzig Jahre alt war. Sie bat diesen Patwari, ihr einen Brief vorzulesen, doch er wies sie brüsk zurecht und stieß sie von sich.“ Der Verheißene MessiasAS berichtet weiter: „Das versetzte meinem Herzen einen Stich. Als ich näher an sie herantrat, reichte sie mir den Brief. Ich nahm ihn an, blieb stehen, las ihn ihr vor und erklärte ihr den Inhalt ausführlich. Dem Patwari war dies überaus peinlich, denn er war nun ohnehin gezwungen zu warten, hatte sich jedoch den göttlichen Lohn für diese gute Tat entgehen lassen. Wie gut wäre es doch gewesen, hätte er ihr den Brief mit Demut vorgelesen.“
Geduld und Aufmerksamkeit für jeden Einzelnen
Hadhrat Mirza Bashir Ahmad Sahib berichtet: „Der demütige Diener möchte anmerken, dass der Verheißene MessiasAS jedem mit einem Lächeln begegnete, und im selben Augenblick verschwanden sämtliche Sorgen und Nöte des Besuchers, sobald dieser sein Lächeln erblickte. Jeder Ahmadi empfand tief in sich, dass in seiner Gesellschaft alle Betrübnis des Herzens reingewaschen wurde. Ein einziger Blick auf sein lächelndes Gesicht genügte, und eine Welle der Freude durchströmte den ganzen Körper. Er hatte die Gewohnheit, auch den Anliegen der einfachsten Menschen größte Aufmerksamkeit zu schenken und stets voller Zuneigung zu antworten. Jeder Einzelne war in seinem Herzen der festen Überzeugung, dass er ihn am meisten liebe. Manche Leute – einfache Menschen, denen die Verhaltensregeln im Umgang mit Propheten nicht vertraut waren – erzählten oft endlos lange Geschichten, die vollkommen irrelevant waren, doch er saß schweigend da, hörte geduldig zu und wies niemals jemanden an, damit aufzuhören. Einmal kam ein Mann zu ihm, verbeugte sich tief und wollte seinen Kopf auf seine Füße legen. Er hob dessen Kopf mit seiner Hand an und sprach: ‚Diese Verhaltensweise ist nicht statthaft. Man sollte „Friede sei mit Ihnen“ sagen und einander die Hand reichen.‘“
Hadhrat Mufti Muhammad Sadiq Sahib schreibt: „Ein großer, armer Ahmadi aus Kaschmir pflegte in tiefster Aufrichtigkeit den gesamten Weg von seinem Dorf bis nach Qadian zu Fuß zurückzulegen. Sein Name war vermutlich Aqdju. Eines Tages weilte er wieder in Qadian, als der Verheißene MessiasAS an einem Morgen zu seinem Spaziergang aufbrach. Der Kaschmiri stand gerade auf dem Platz. Als er ihn erblickte, war er von Liebe so überwältigt, dass er weinend niederkniete, um seinen Kopf auf seine Füße zu legen. Der Verheißene MessiasAS beugte sich hinab, half ihm auf und sprach: ‚Dies ist nicht statthaft. Man darf keinem Menschen die Niederwerfung erweisen.‘ Das bedeutet, man darf niemals vor einem Menschen Sajda [die Niederwerfung] vollziehen oder sich auf seine Füße werfen.“
Abscheu vor Hochmut und Personenkult
Ebenso berichtet Hadhrat Maulawi Abdul Karim Sahib aus Sialkot: „Einmal besuchte uns ein Mann, der den weltlichen Pirs und geistlichen Führern völlig verfallen war; er war ein glühender Bewunderer von ihnen und gänzlich von deren Gepflogenheiten geprägt. Er war daran gewöhnt, in den Versammlungen solcher Pirs und Geistlichen zu sitzen. Dieser Mann kam in unsere Moschee. Als er sah, wie ungezwungen die Leute mit ihm sprachen, war er zutiefst befremdet. Er sagte zu ihm: ‚In eurer Moschee mangelt es an Respekt.‘ Dieser Mann, der aus den Kreisen jener Pirs kam, sagte zum Verheißenen MessiasAS: ‚In eurer Moschee herrscht überhaupt kein Respekt. Die Menschen sitzen hier ohne jede Hemmung, ganz furchtlos und ungeniert, und sprechen völlig ungezwungen mit Ihnen‘, was heißen sollte, dass sie ihm nicht die gebührende Ehrfurcht entgegenbrächten. Daraufhin entgegnete der Verheißene MessiasAS: ‚Es ist nicht meine Art, furchteinflößend und grimmig dazusitzen, sodass die Menschen sich vor mir fürchten wie vor einem wilden Tier. Ich verabscheue es zutiefst, zu einem Götzen zu werden. Ich bin gekommen, um den Götzendienst zu vernichten, und nicht, um selbst zu einem Götzen zu werden, den die Menschen anbeten. Allah weiß am besten, dass ich mich in keiner Weise über andere erhebe. In meinen Augen gibt es niemanden, der ein größerer Götzendiener und ein verkommenerer Mensch ist als der Hochmütige. Ein Hochmütiger betet keinen Gott an, sondern verehrt einzig sich selbst.‘“
Hadhrat Mirza Bashir Ahmad Sahib gibt eine Überlieferung von Munshi Zafar Ahmad Sahib wieder, in der dieser berichtet: „Einmal auf einer Rückreise aus Delhi stieg der Verheißene MessiasAS in Amritsar aus. Hadhrat Ummul Mumineen begleitete ihn ebenfalls. Hudhur nahm einen der Söhne, vermutlich Mian Bashir Ahmad Sahib, auf den Arm und klemmte sich gleichzeitig eine schwere Reisetasche unter den anderen Arm.“ Er trug also auf der einen Seite das Kind und auf der anderen die Tasche. „Und zu mir sagte er: ‚Sie können das Paandan (Gefäß für Betelblätter) nehmen.‘ Er war ebenfalls dabei, und Hudhur bat ihn, dieses kleine Paandan zu tragen. Ich entgegnete: ‚Hudhur, geben Sie mir doch die Tasche.‘ Er antwortete: ‚Nein.‘ Selbst nachdem ich es ein- oder zweimal wiederholt hatte, blieb Hudhur bei seiner Antwort. So nahm ich jedenfalls das Paandan, und wir machten uns auf den Weg. In diesem Moment wandten sich zwei oder drei junge Engländer, die sich am Bahnhof befanden, an mich und baten: ‚Bitten Sie ihn doch, für einen Moment stehen zu bleiben.‘ Daraufhin sagte ich: ‚Hudhur, sie möchten, dass Sie kurz stehen bleiben.‘ Hudhur blieb stehen. Es waren Engländer dort am Bahnhof. Sie machten sogleich ein Foto von Hudhur in genau dieser Haltung – mit dem Kind auf dem Arm und dem Gepäck in der Hand. Sie knipsten das Foto, weil sie ihn unbedingt fotografieren wollten.“ Trotz dieser tiefen Schlichtheit waren diese Menschen derart von seiner Persönlichkeit fasziniert, dass sie den Wunsch äußerten, ein Bild dieses ehrwürdigen Mannes aufzunehmen.
Die unübertroffene Natur seines Charakters
Hadhrat Malik Maula Bakhsh Sahib berichtet: „Ein Mann namens Mian Jan Muhammad wohnte gegenüber unserem Haus in Amritsar. Er war äußerst gesprächig und kannte das Buch Surma Chashm-e-Arya praktisch auswendig. Obwohl er Analphabet war, führte er stets hitzige Diskussionen mit den Aryas. Er erkrankte an Melancholie, litt unter Depressionen und verfiel in manische Zustände. Jeden, den er traf, hielt er lange auf, um ihm weitschweifig von seiner Krankheit zu erzählen. Die Leute wurden allmählich müde, sich seine Geschichten anzuhören, und begannen, ihm aus dem Weg zu gehen. Jemand riet ihm schließlich: ‚Geh doch nach Qadian und lass dich von Hadhrat Hakeem NooruddinRA behandeln.‘ Er entgegnete: ‚Er ist ein so bedeutender Mann, wann wird er sich wohl meine lange Leidensgeschichte anhören?‘ Er fragte sich also, wann der Erste Kalif sich Zeit für seine endlos lange Geschichte nehmen würde. Die Person versicherte ihm: ‚Nein, er ist ein Mann von vorzüglichem Charakter, er wird dir ganz sicher zuhören.‘ Daraufhin reiste dieser Mann nach Qadian. Wie es der Zufall wollte, kehrte Hudhur in genau jenem Moment, als der Mann aus der Kutsche stieg, gerade mit einigen Dienern von seinem Spaziergang zurück. Der Kutscher rief: ‚Da kommt Hadhrat Mirza Sahib!‘ Da gab es für ihn kein Halten mehr: Er stieg aus der Kutsche, lief geradewegs auf ihn zu, reichte ihm die Hand und begann sogleich, ganz aufgelöst und in seinem wahnhaften Zustand detailliert von seiner Krankheit zu berichten. Er spann seine Geschichte immer weiter fort. Seine Erzählung zog sich derart in die Länge, dass alle Umstehenden die Geduld verloren, doch der Verheißene MessiasAS stand vollkommen ruhig da, hielt die Hand des Mannes und hörte sich alles geduldig an. Schließlich sagte Mian Jan Muhammad Sahib – der Kranke – selbst: ‚Mein Mund ist jetzt ganz trocken, ich kann nicht mehr weitersprechen. Ich habe schon so lange geredet, und Sie haben mir immer nur zugehört.‘ Daraufhin sprach Hudhur: ‚Sehr gut, begeben Sie sich nun in das Gästehaus, essen und trinken Sie etwas, und schildern Sie danach Maulawi Sahib‘ – gemeint war Hadhrat Hakeem NooruddinRA – ‚Ihren Zustand, um sich von ihm Medizin geben zu lassen.‘ Nachdem der Mann sich erfrischt hatte, suchte er Maulawi Sahib auf und begann auch bei Hadhrat Hakeem NooruddinRA sofort mit derselben langatmigen Geschichte. Hadhrat Maulawi Sahib jedoch, der ja Arzt war, hatte bereits nach den ersten Worten erkannt, woran der Mann litt, unterbrach ihn rasch, stellte ihm das Rezept aus und sagte: ‚Ihre Krankheit ist mir bekannt‘, und ersparte sich so die endlos lange Geschichte. Er nahm das Rezept zwar an, bemerkte jedoch im Hinausgehen: ‚Man sagte mir zwar, Maulawi Nooruddin Sahib besitze einen vortrefflichen Charakter, aber an den Charakter von Hadhrat Mirza Sahib reicht er niemals heran!‘ Dieses Ereignis hinterließ einen derart tiefen Eindruck bei ihm, dass er daraufhin das Bai’at ablegte. Zuvor hatte er es nicht getan, doch danach legte er das Bai’at ab. Diese Begebenheit“, so fügt der Erzähler hinzu, „wurde mir in seiner Anwesenheit vom verstorbenen Dr. Ibadullah Sahib erzählt, und er selbst hat sie vollauf bestätigt.“
Ebenso schreibt Hadhrat Mirza Bashir Ahmad Sahib, dass Master Allah Ditta Sahib schriftlich erwähnt: „Einmal weilte Hudhur in Lahore in den Ahmadiyya Buildings, als ein hochbetagter und schwacher Mann namens Mustaqim aus Sharqpur Bhaini zu Besuch kam. Wegen der großen Menschenmenge konnte er jedoch nicht zu Hudhur vordringen und rief laut: ‚Hudhur, ich bin gekommen, um Sie zu sehen!‘ Hudhur sprach: ‚Lasst Baba Ji nach vorn kommen.‘ Er war ein alter Mann und es fiel ihm schwer, richtig aufzustehen. Daraufhin wies Hudhur an: ‚Bereitet Baba Ji keine Mühen.‘ Dann erhob sich Hudhur kurzerhand selbst, ging zu ihm hinüber und setzte sich zu ihm.“
Ebenso berichtet Hadhrat Mirza Bashir Ahmad Sahib eine Überlieferung von Dr. Mir Muhammad Ismail Sahib: „Als der Verheißene MessiasAS in Begleitung einiger Diener nach Dera Baba Nanak reiste, um das Gewand (Chola) von Baba Nanak zu besichtigen, breiteten die Gemeindemitglieder unter einem Banyanbaum Tücher aus und nahmen dort gemeinsam mit Hudhur Platz. Maulawi Muhammad Ahsan Sahib war ebenfalls zugegen. Als die Dorfbewohner von Hudhurs Anwesenheit erfuhren, begannen sie, sich dort zu versammeln. Einige der Männer, die zuerst eintrafen, hielten Maulawi Muhammad Ahsan Sahib für den Verheißenen MessiasAS, schüttelten ihm nacheinander die Hand und setzten sich. Nachdem ihm drei oder vier Männer die Hand gereicht hatten, bemerkte man das Missverständnis. Daraufhin machte Maulawi Muhammad Ahsan Sahib jeden, der ihm die Hand schütteln wollte, sogleich auf Hudhur aufmerksam und erklärte: ‚Dies hier ist der Verheißene MessiasAS.‘“
Hadhrat Sheikh Abdul Qadir Sahib schreibt, dass der älteste Sohn, der verstorbene Hadhrat Mirza Sultan Ahmad Sahib, zu sagen pflegte: „Mein Vater hat sein Leben nicht wie ein Mogul verbracht“ – sie entstammten einer hochgestellten Mogul-Familie – „sondern vielmehr wie ein Bedürftiger.“
Kanhaiya Lal Saraf aus Qadian berichtet: „Einmal musste Hadhrat Mirza Sahib persönlich nach Batala reisen, weshalb er mich bat, eine Pferdekutsche für ihn zu besorgen. Als er am Kanal ankam, fiel ihm ein, dass er etwas zu Hause vergessen hatte. Er ließ den Kutscher dort warten und kehrte zu Fuß zurück. In der Zwischenzeit fand der Kutscher an der Brücke andere Fahrgäste und brach nach Batala auf, und Mirza Sahib legte den Weg nach Batala schließlich wohl zu Fuß zurück. Als ich davon erfuhr, ließ ich den Kutscher rufen, verprügelte ihn und schimpfte: ‚Du Schuft! Wäre es Mirza Nizamuddin gewesen, wärst du gezwungenermaßen sogar drei Tage dort sitzen geblieben! Aber nur weil dieser hier ein frommer und bescheidener Mann ist, hast du ihn einfach im Stich gelassen und bist davongefahren!‘ Als Mirza Sahib – der Verheißene MessiasAS – jedenfalls davon erfuhr, ließ er mich rufen und sagte: ‚Wie hätte er denn meinetwegen warten sollen? Er bekam seinen Lohn und fuhr ab. Warum haben Sie ihm solches Unrecht angetan?‘“
Ratschläge für die Vervollkommnung des Charakters
Der Verheißene MessiasAS rät eindringlich: „Ein jeder sollte bestrebt sein, für das Tahajjud-Gebet aufzustehen, und in den fünf täglichen Gebeten das Qunut hinzuzufügen. Bereut alles, was den Zorn Allahs nach sich zieht. Reue bedeutet, all diese Missetaten und Ursachen für den Unmut Gottes aufzugeben, eine wahrhaftige Veränderung in sich zu vollziehen, weiter voranzuschreiten und in Gottesfurcht (Taqwa) zu wachsen. Veredelt euren Charakter. Auch darin offenbart sich die Barmherzigkeit Gottes. Zügelt die menschlichen Gewohnheiten. Anstelle von Zorn sollen Demut und Bescheidenheit treten. Neben der Vervollkommnung der Moral solltet ihr auch im Rahmen eurer Möglichkeiten Almosen entrichten.“ Diesen Ratschlag bezüglich verschiedener Angelegenheiten gab er der Jamaat. Weiter sagt er: „Für die Gottesfürchtigen ist es eine Voraussetzung, ihr Leben in Bescheidenheit und Demut zu verbringen. Dies ist ein Aspekt der Gottesfurcht. Ein Leben in Bescheidenheit und Demut zu führen, ist ein Zweig der Gottesfurcht, durch den wir unangebrachtem Zorn entgegentreten müssen. Für die großen Erleuchteten und die Wahrhaftigen ist die Bewahrung vor dem Zorn das letzte und schwerste Etappenziel. Arroganz und Selbstgefälligkeit entspringen dem Zorn, und umgekehrt ist der Zorn selbst ein Resultat von Arroganz und Selbstgefälligkeit, denn Zorn entsteht erst dann, wenn der Mensch sich selbst über andere erhebt. Ich möchte nicht, dass sich die Mitglieder meiner Jamaat untereinander als geringer oder höhergestellt ansehen, einander herabwürdigen oder mit Verachtung betrachten. Gott allein weiß, wer in Wahrheit groß und wer gering ist. Solches Verhalten stellt eine Form der Geringschätzung dar, und wer Geringschätzung in sich trägt, bei dem besteht die Gefahr, dass sie wie ein Samenkorn heranwächst und letztlich sein Verderben herbeiführt. Manche Menschen treten gegenüber Höhergestellten mit großem Respekt auf, doch wahrhaft groß ist derjenige, der den Worten eines Schwachen mit Demut Gehör schenkt, ihn tröstet und ihnen Respekt zollt; und der kein beleidigendes Wort über die Lippen bringt, das ihn verletzen könnte. Allah spricht:
وَلَا تَنَابَزُوۡا بِالۡاَلۡقَابِ ؕ بِئۡسَ الِاسۡمُ الۡفُسُوۡقُ بَعۡدَ الۡاِیۡمَانِ ۚ وَمَنۡ لَّمۡ یَتُبۡ فَاُولٰٓئِکَ ہُمُ الظّٰلِمُوۡنَ
‚und gebet einander nicht Schimpfnamen. Schlimm ist das Wort: Ungehorsam nach dem Glauben; und wer nicht ablässt, das sind die Frevler.‘“ Dies ist die Bedeutung des Verses. Der Verheißene MessiasAS erläutert dies näher und sagt: „Gebraucht untereinander keine beleidigenden Spitznamen und erfindet keine solchen. Dies ist das Verhalten der Frevler und Übeltäter. Wer einen anderen verspottet, wird nicht sterben, ehe er nicht selbst in die gleiche Lage geraten ist. Betrachtet eure Brüder nicht mit Verachtung. Wenn ihr alle aus derselben Quelle trinkt, wer vermag da schon zu sagen, wem es bestimmt ist, mehr davon zu trinken? Wahre Ehre und Würde lassen sich nicht durch weltliche Maßstäbe erlangen. In den Augen Gottes ist jener wahrhaft groß, der gottesfürchtig ist:
اِنَّ اَکۡرَمَکُمۡ عِنۡدَ اللّٰہِ اَتۡقٰکُمۡ ؕ اِنَّ اللّٰہَ عَلِیۡمٌ خَبِیۡرٌ
‚Wahrlich, der Angesehenste von euch ist vor Allah der, der unter euch der Gottesfürchtigste ist. Siehe, Allah ist allwissend, allkundig.‘“
Möge Allah uns die Fähigkeit verleihen, in uns wahrhafte Demut und Bescheidenheit zu entwickeln. Mögen wir durch das Bai’at des Verheißenen MessiasAS zu jenen zählen, die die Lehren des wahren Islam in die Tat umsetzen und ihnen gerecht werden.
Aktionsplan Missionary Incharge Büro
Wöchentlicher Umsetzungsplan basierend auf der Khutba
Die Demut Und Bescheidenheit Des Verheißenen MessiasAS
„Wahrlich, der Ehrenwerteste unter euch ist vor Allah derjenige, der der Rechtschaffenste unter euch ist. Wahrlich, Allah ist allwissend, allkundig.“ 49:14
Der Verheißene MessiasAS erklärt:
„Jeder von euch sollte sich bemühen und für das Tahaǧǧud-Gebet aufstehen; auch solltet ihr besondere Bittgebete in euren fünf täglichen Gebeten darbringen, wenn ihr nach dem Rukūʿ steht. Bereut alles, was Gott missfällt. Reue bedeutet, alle bösen Taten und Situationen, die das Missfallen Gottes hervorrufen, aufzugeben und eine aufrichtige Veränderung herbeizuführen; voranzuschreiten und Rechtschaffenheit anzunehmen. Man sollte die Moral hochhalten, denn auch sie bringt die Barmherzigkeit Gottes; man sollte seine Gewohnheiten verbessern, frei von Zorn sein und ihn durch Demut und Sanftmut ersetzen. Zusammen mit der Reformation eurer Sitten solltet ihr auch im Rahmen eurer Möglichkeiten Almosen geben.“
Der Verheißene MessiasAS sagt:
„Aber wahrhaft groß ist derjenige, der einem Unterlegenen mit Demut zuhört, ihn tröstet, seiner Meinung Bedeutung beimisst und ihn nicht in einer Weise tadelt, die ihm Kummer bereiten würde. Gott, der Allmächtige, sagt:
"Ruft einander nicht aus Zorn in verletzender Weise an. Denn das ist der Weg der Sünder und Übertreter. Wer einen anderen schmäht, wird nicht eher den Tod finden, als bis er selbst demselben Spott ausgesetzt ist. Seht nicht auf eure Brüder herab."
Umsetzungsplan für diese Woche
Tatplan der Woche
Checkliste für den Alltag
-
✓<Bemühe dich diese Woche besonders darum, für das Tahajjud-Gebet aufzustehen und in den Pflichtgebeten das Qunut-Gebet hinzuzufügen.
-
✓Achte streng darauf, niemanden mit beleidigenden Spitznamen zu rufen oder andere zu verspotten, egal ob Freund oder Fremder.
-
✓Steigere die Häufigkeit deines Istighfar, um eine wahrhaftige Veränderung in deinem Charakter zu bewirken.
-
✓Begegne jedem Menschen mit Demut und Mitgefühl, indem du Hilfe anbietest, selbst wenn es eine einfache oder mühsame Aufgabe ist.
-
✓Übe dich darin, deinen Zorn zu zügeln und stattdessen mit Sanftmut und Bescheidenheit auf Provokationen zu reagieren.